Thursday, September 07, 2006

A day can start conceivably bad

Slowly I awake and wonder if it's already time to get up.
Something is different today. I knit my brow and ponder what it is.
Someone put his arm around me - actually put it under my top and caresses my belly.
I turn to the other sid and look into Allenby's face. Before I am able to widen my eyes being apalled, he draws me to him and puts his lips on mine.
I startle like a jack-in-the-box and yell at the top of my lungs.

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Bibibibeep
Bibibibeep
Bibibibeep

Still yelling I heard my alarm clock and now was really awake. I shuddered and slapped my hand against my forehead.
Go away, picture, go away, go away!!!
Hopefully this would not stay burned in my brain for the rest of the day. Tha gave me creeps and I felt sick. How is a day going to be that starts so rotten?
Dazed I crept out of bed and groped for my cane.
Jetzt würde ich erstmal mein Heldenfrühstück, bestehend aus 2 Vicodin und einem schwarzen Kaffee mit Zucker, einnehmen und mich dann fertigmachen. Hoffentlich würde es mir dann etwas weniger gruselig zumute sein.

Ich humpelte die Treppe hinunter und runzelte die Stirn, als ich es klappern hörte. Als ich in der Küchentür stand fiel es mir wieder ein - Wilson hatte bei mir übernachtet. Er hantierte mit Rührei am Herd und die Kaffeemaschine sprotzelte auch bereits vor sich hin. Strahlend drehte er sich um und ich wunderte mich wieder einmal, wieso er um halb 7 bereits adrett, frisch und wie immer wie aus dem Ei gepellt aussah.
"Moooooorgen, Greg!" schmetterte er und musterte mich dann von oben bis unten.
"Mann, siehst du aus! Hattest wohl keine gute Nacht?"
Ich rieb mir über die Stirn und spürte einen leichten Schmerz hinter dem rechten Auge. "Mhmmmm...Ist wohl spät geworden gestern?"
"Falls du dich nicht mehr erinnern solltest: Wir waren um ca. 2 Uhr hier."
Mir fiel ein, dass ich mitten in der Nacht Foreman angerufen und ihn gebeten hatte, uns im Krankenhaus abzuholen und nach Hause zu fahren. Wilson und ich hatten beide zuviel getrunken und unsere Autos im Parkhaus stehen lassen. Langsam dämmerte mir auch wieder, dass Allenby uns eigentlich hatte fahren wollen und Foreman alles andere als begeistert von der Aussicht gewesen war, aufzustehen und den Chauffeur für uns zu spielen.
"Mann, Foreman war vielleicht sauer", ließ sich Wilson auch wieder vernehmen. "Aber du warst wohl sehr überzeugend, sonst hätte er uns wohl kaum gefahren."
Ich schaute ihn an. "Und wieso bist du hier?"
"Filmriss? Foreman hat sich geweigert, mich auch noch bis an die Haustür zu fahren."
"Mmmpf."
Ich humpelte zur Kaffeemaschine und wollte mich bedienen, doch Wilson schob meinen Arm weg. "Willst du nicht vielleicht erstmal duschen und dich fertig machen? Du siehst aus wie ausgekotzt."
"So fühle ich mich auch!"
"Kater?"
"Nein, Albtraum."
"Ach, daher das Gebrüll eben?" grinste er.
Ich nickte bloß, aber er ließ nicht locker und wollte, dass ich ihm alles erzählte.
Sein Gesicht war ziemlich unbewegt, als er mir entgegnete "Du hattest sicherlich gestern abend bzw. heute früh zu viele Tabletten. Daher die verschobene Wahrnehmung und die Vermischung mit dem Traum..."
"Was redest du eigentlich?" fragte ich unwirsch.
"Greg, weißt du denn nicht mehr? Das war doch gar nicht Allenby. Das war ich! Und gebrüllt hast du bei mir auch nicht...Ganz und gar nicht..."
Hätte er keine Ohren, er hätte im Kreis gegrinst. "Witzig", grunzte ich nur und wandte mich zum Gehen. Als ich mich noch einmal umwandte, um ihm einen vernichtenden Blick zuzuwerfen, stand er auch schon wieder mit dem Rücken zu mir und wurde von krampfhaft unterdrücktem Lachen geschüttelt.
Toll, nicht? Mein einziger Freund macht sich auch noch lustig über diesen elenden Tagesbeginn.

Nach der Dusche fühlte ich mich halbwegs wieder wie ein Mensch und als ich fertig und angekleidet wieder die Treppe herunter kam, hatte ich tatsächlich Appetit. James hatte den Tisch schon gedeckt und las in der Morgenzeitung, als ich mich zu ihm setzte. Ich nahm mir einen Bagel, etwas Rührei, einen Kaffee und war grade drauf und dran, 3 Vicodin zu schlucken als er wieder meinen Arm festhielt. "Meinst du nicht, das sind 2 zuviel?"
Ich schüttelte den Kopf. "Nein."
Er nahm mir trotzdem zwei aus der Hand. "Doch!" Und damit warf er sie zurück ins Glas und schraubte es zu.
Entgeistert blickte ich ihn an. "Solltest du es nicht mir überlassen, wie viele davon ich brauche?"
"Ich erinnere dich an die Woche, in der du uns beweisen wolltest, dass du es ganz ohne schaffst. Du hast dir als Gegenschmerz die Hand gebrochen! Ich denke, es war viel zu lange dir selbst überlassen, wie viele davon du brauchst."
Schnell schluckte ich die verbleibende Tablette mit etwas Kaffee. "Nun fang nicht wieder damit an. Ich dachte, das hätten wir durch."
"Ich mache mir nunmal Gedanken um dich."
Manchmal hat er einen leichten Silberblick, dachte ich und stocherte leicht mürrisch in meinem Ei. Das Frühstück weckte aber tatsächlich ein wenig meine Lebensgeister und insgeheim war ich dankbar. dass er hier war. Ich nehme an, das wusste er. Er ist so ziemlich der einzige Mensch, der mich zu durchschauen vermag und meine Art zu nehmen weiß. Alle anderen irritiere ich schon, seit ich 3 bin. (Oder seit mein Bein kaputt ist und mir übel mitgespielt wurde...)

Wir hatte grade unser Frühstück beendet, als es klingelte und ein übellauniger Dr. Foreman uns abholte. "Ich kann Ihnen sagen, House, das mache ich nie wieder!"
"Ich kann Ihnen sagen, Foreman, ich bin Ihnen sehr dankbar!"
Seine Augenbrauen zogen sich zusammen und er sah im Rückspiegel zu mir hin. "Das nächste Mal gehen Sie zu Fuß zur Arbeit, wenn sowas ist! Oder Dr. Wilson geht zu Fuß nach Hause, sein Auto holen! Ich frage mich wirklich, wieso Sie das Angebot von Dr. Allenby nicht angenommen haben."
"Haben Sie mal sein Auto gesehen?"
"Ja! Und ich finde es wirklich cool!"
"Da sind wir wohl geteilter Meinung", entgegnete ich und war nun entschlossen, zu diesem Thema nichts mehr zu sagen.
Der Rest der Fahrt verlief schweigsam, wenn man von Wilsons unterdrücktem Gegluckse absieht.

Nachdem wir den Aufzug verließen, trennten sich unsere Wege und jeder ging in sein Büro. Die Onkologen, die mir heute früh begegneten, sahen auch nicht eben frisch wie der Morgentau aus - einige schienen einen ziemlichen Kater zu haben.
Mit einem Hochgefühl schritt ich erstmal zu Voglers Büro und betrachtete mit Genugtuung die Umzugskisten, die darinnen noch standen. Auf einer ließ ich mich nieder und schaute mich zufrieden um.
Cuddy sah mich durch die Glastür und trat ein. "Dr. House, was machen Sie denn hier?"
Ich streckte mich kurz und entgegnete: "Ich wollte nur mal auf des toten Mannes Kiste sitzen."
Sie schüttelte den Kopf. "Darf ich annehmen, dass der Plüsch-Ebolavirus mit Geschenkband von Ihnen stammte?"
"Ja, war der nicht nett?"
Sie verdrehte die Augen und ließ mich wortlos sitzen.

Ehe ich es nun vergesse, zeige ich wie gewünscht noch einige andere Plüsch-Krankheitserreger.
Die Pest


Fleischfressende Bakterien


Schlafkrankheit

Nun, ich denke, das reicht an Beispielen.

Im Krankenhaus hat mir heute der Fall eines Mannes mit bizarr angeschwollener Zunge den Tag gerettet. Es war hochinteressant und ich hatte viel Gelegenheit, Chase mal so richtig zu piesacken.
Zu Mittag aß ich mit Wilson, der mir erklärte, dass Allenby schrecklich glücklich schien und sich wahrscheinlich immer noch darüber freute, dass ich mich gestern abend zehn Minuten mit ihm unterhalten hatte. Wie auf Stichwort erschien er auch prompt an unserem Tisch und druckste herum. Ich ignorierte ihn und lenkte mein ganzes Interesse auf meinen Teller.
"D-Dr. House?"
Ich blickte auf. "D-Dr. Allenby?"
Er knetete verlegen seine Hände und versuchte einige Male zu beginnen. Endlich brachte er heraus: "Ich...ich wollte nur...ich meine...ich wollte sagen...Also...Sie...ähm...Sie können mich gerne Louis nennen."
Mit hektischen Flecken auf den Wangen sah er mich erwartungsvoll an.
Ich hob eine Braue und lächelte dann strahlend. "Wunderbar! Sie können mich gerne Dr. House nennen!"
Er sah mich an wie ein angefahrener Hund, schaute dann schnell zu Boden, nickte und verließ fluchtartig die Kantine.
Ich wandte meine Aufmerksamkeit wieder dem Teller zu und kratzte meine Reste zusammen. Natürlich spürte ich Wilsons bohrenden Blick und sah endlich zu ihm auf.
"Was?"
"Sag mal, musste das sein?"
Ich schaute ihn fragend an.
"Guck nicht so! Du weißt genau, was ich meine! Er nimmt all seinen Mut zusammen, kommt hierher, spricht dich an....Und du?"
Ich hob nur die Schultern.
"Es ist weiß Gott so schon schwer genug für ihn, denke ich! Musst du auch noch auf seinen Gefühlen herumtrampeln?"
"Offiziell weiß ich nichts von irgendwelchen Gefühlen seinerseits auf denen ich trampeln könnte und benehme mich nicht anders als sonst auch!" schnappte ich.
Ich wollte Wilson nicht anherrschen und ich fühlte mich unbehaglich und überfordert mit der ganzen Situation, aber es war nunmal raus.
Wilson hob die Hände und seufzte. "Du bist verkorkst und kaputt, aber du bist mein bester Freund. Und ich weiß einfach, dass ganz tief dadrinnen", und er stubste mir gegen die Brust, "auch noch ein Mensch wohnt. Auch wenn er sich nur mir ab und an zu erkennen gibt."
Zum Zeichen, dass die Unterhaltung für mich beendet war stand ich auf und brachte meinen Teller weg. Wilson folgte mir aber bis in mein Büro.
Ich setzte mich mit einem Seufzer und sah ihn an. "Es tut mir leid."
"Wirklich? Vielleicht solltest du dich bei ihm entschuldigen...."
"Dafür, dass ich bin wie immer?!"
Er setzte sich auf meinen Schreibtisch. "Stimmt auch wieder. Aber...manchmal denke ich, zu ihm bist du besonders unangenehm."
"Hey, gestern habe ich mich mit ihm unterhalten!"
Wilson grinste wieder. "Ach...stimmt ja...Und wie sagst du immer? Menschlichkeit wird überbewertet!"
"Ganz genau!"
Er stand auf und wandte sich an der Tür nochmal kurz um. "Rachel Goldstein hat mich gefragt, ob ich wüßte, auf welchen 'Typ' er steht."
"Und?"
"Ich hab ihr gesagt er mag Brünette mit blauen Augen!"
Ich warf meinen Ball nach ihm, der aber bloß noch die geschlossene Tür traf.
Für den Rest des Tages zerbrach ich mir den Kopf darüber, wie ich Cameron wieder ins Team holen könnte.

9 Comments:

Blogger Claudi said...

Die Pest *___* Die fleischfressenden Bakterien und die Schlafkrankheit finde ich auch interessant... ^^''

Aber dieser Alptraum °____° Als würde man neben Barbara Streisand aufwachen... URGH!!! Obwohl, es wäre noch schöner, als neben Chase aufzuwachen. Wobei mich bei ihm eher seine Arroganz anwidert als sein Aussehen^^ Also: Immer schön weiter piesacken (meine Unterstützung haben Sie^^)!

Und, ehm, um in Zukunft irgendwelche bösen Aufwach-Albträume mit Allenby zu vermeiden, sollte die Kombination aus Alkohol und Vicodin beim nächsten Mal stimmen ;)

September 07, 2006  
Blogger Dr. Gregory House said...

Ich bin das erste Mal gewillt, auf einen solchen Rat zu hören.
Es macht mir nur Sorgen, was für eine unglaublich kranke Phantasie man haben muss um diesen ohnehin schon schlimmen Traum auch noch mit Chase durchzuspielen.
Ja, sein Aussehen...würde blendend zu Allenby passen.

September 08, 2006  
Blogger Claudi said...

Ich hab irgendwie das Gefühl, dass das für Beide wohl das Beste wäre - Gleich und Gleich gesellt sich gern...
Chase, mit seinem 'Ich hab doch gar nichts gemacht' - Blick und der viel zu hohen Stimme, wenn er sich aufregt. Hach ja, wie heißt es doch so schön: In jedem Menschen steckt etwas Gutes - und wenn es nur das Küchenmesser ist! Ahoi!

PS: Kranke Phantasien? Da hätt ich noch einige in petto ;D

September 08, 2006  
Blogger Dr. Gregory House said...

Bitte, verschonen Sie mich!
Aber der Spruch mit dem Küchenmesser gefällt mir. Und Ihre treffende Beschreibung von Chase auch.

September 09, 2006  
Blogger Claudi said...

Ach Chase... den hab ich gefressen wie ein Pfund Schmierseife. Mal sehen, wem er jetzt die Sicherheit seines Jobs verdankt, da Vogler nun die Biege gemacht hat (Biege? Schwer vorstellbar.)...

Der Spruch mit dem Küchenmesser ist toll - vor allen Dingen universell einsetzbar...

Und zu den Phantasien: Zu denen will nicht mal ich mich herablassen^^

September 09, 2006  
Blogger Dr. Gregory House said...

Das beruhigt mich ungemein.

September 11, 2006  
Blogger Claudi said...

War mir fast klar ;)

September 11, 2006  
Blogger Dr. Gregory House said...

Bin ich ein gläserner Mensch?!

September 11, 2006  
Blogger Claudi said...

Nah, Glasknochen haben wir doch alle... nein, Idiotie beiseite: Ich meinte eher, dass ich mit meinem bescheidenen Maß an Menschenkenntnis damit gerechnet hatte, dass Sie sagen, dass es sie beruhigt.

Hätt ich nämlich auch XD

September 11, 2006  

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