Saturday, September 30, 2006

Rein in den Smoking und ab auf die Feier

Wilson ist beeindruckt, glaube ich.
Er meint, im Smoking wirke selbst mein Hinken elegant...

Ich glühe schonmal vor mit Zigarre. Schick, nicht?

Schnuckelig...

Ich muss die ganze Zeit kichern - so ganz nüchtern bin ich wohl noch nicht.
Wilson ärgert sich furchtbar darüber, aber selbst Ruth muss mit mir mitgiggern, wenn ich wieder einen dieser Flashs bekomme.
Vielleicht liegt es auch daran, dass wir gestern noch Klebstoff geschnüffelt hatten...
Jedenfalls sieht James zu schnuckelig aus in seinem kurzärmeligen, rosakarierten Freizeithemd - mal so ganz ohne Krawatte. Deswegen muss ich immer wieder lachen, wenn ich ihn ansehe und nerve ihn damit ungewollt ganz furchtbar.
Blöd ist nur, dass mir dabei gleichzeitig immer der Magen so merkwürdig zieht bzw. Saltos schlägt.
Es ist schon tragisch: Die Menschen ertragen mich weder schlecht noch gut gelaunt.

Der Freitag bei Rachel (und der Rest des Tages)

Rachel - James' Schwester - ist wirklich nett.
Leider ist ihr Mann ein kompletter Idiot und ich seilte mich schnell ab, um mich mit Sean an dessen Computer zu begeben. Dort daddelten wir eine Weile und er zeigte mir sein Bildbearbeitungsprogramm.
Ein begabtes Kerlchen. Er hat mit diesem Programm den Kopf seiner Freundin (wenn man das in diesem Alter so nennt) auf den Körper von Jennifer Lopez gesetzt. Weitererzählen sollte ich das eigentlich nicht, aber seine Familie liest das hier ja nicht. (Äh, James, bitte halte dicht.)
Ich konnte auch nicht widerstehen, Sean bereits gestern sein Geschenk zu geben, solange wir unbeobachtet waren. Ich habe ihm Der Pate für die Playstation 2 besorgt. Jim hat es natürlich doch mitbekommen und rügte mich, das Spiel sei erst ab 18. "Die Dame an der Kasse hat nicht nach meinem Ausweis gefragt!", entgegnete ich nur und erntete einen entnervten Blick.

Ruth und Nathan eröffneten uns, dass sie bei Rachel und Simon übernachten würden, um noch ein wenig zu helfen. Ich fragte mich zwar, was noch zu helfen sei, da es am Nachmittag lediglich ein Kaffeetrinken im engsten Familienkreis (zu dem ich zwar nicht gehöre, aber dennoch mit eingeladen bin) geben wird und für den Abend bereits ein Saal gemietet und Essen bestellt ist.
Ich grinste, als ich die Gin-Flasche sah. Vielleicht wollten sie einfach noch einen heben. Dabei fiel mir auch ein, dass wir den Lagavulin nicht vergessen durften.
James nahm also Ruth's Chevrolet und wir machten uns auf den Heimweg, unterbrochen von einem Besuch bei Spirituosenhändler. Ich schmunzelte, als Jim eine einzelne Flasche Single Malt einpackte.
"Also die wird nicht reichen, um mich unter den Tisch zu trinken, Jim."
Er schaute mich kurz an und griff dann noch eine zweite aus dem Regal, was ein zufriedenes Grinsen auf mein Gesicht zauberte.

Zurück im Auto versuchte ich nochmal, James auf meine Krankheitsvermutung anzusprechen. Er jedoch starrte stur geradeaus als hätte ich versucht, ihn zu beleidigen und klammerte sich am Steuer fest. "Das ist nicht komisch, Greg!", sagte er nur.
Ich wandte mich ihm zu und klimperte ihn an. "Nein ehrlich, James. Kannst du mich nicht untersuchen nachher?"
"Untersuch dich doch selber - Dr. House!", schoss er nur kurz zurück.
Ich musste schmunzeln und gab Ruhe. Was schlimmes war es ja nicht.

Zurück im Haus schaute ich mich erstmal nach der Stereoanlage um. "Ah! Da ist sie ja!" Wilson trat hinter mich. "Hm?"
Ich deutete auf die Stereoanlage. "Na die Anlage. Mal sehen was deine Eltern für Musik haben, schließlich haben wir ja sturmfreie Bude." Ich grinste breit, weil ich mir wieder vorkam wie ein Teenie auf Übernachtungsbesuch. "Na such du mal schön. Ich zieh mir was bequemeres an," erwiderte James und ging nach oben.
In Filmen ziehen sich die Leute dann immer besonders sexy an, wenn sie sowas sagen... Ich musste wieder grinsen und stöberte durch die CDs. Der Soundtrack der Boondock Saints, wenn das mal nichts war. Ich legte ihn gleich ein, goß James und mir ein Pint ein und humpelte die Treppe hoch in sein Zimmer.
Er zog sich grade ein anderes Hemd über, als ich eintrat und grinste vor sich hin - anscheinend war er mit der Musik einverstanden. Vergewissern wollte ich mich dennoch (ja, ich weiß, es ist auch sein Lieblingsfilm...).
"Genehm, die Musik?" fragte ich und reichte ihm sein Pint.
"Klar!", gab er zurück und nahm einen ordentlichen Schluck.

Super, ich sehe grade, dass Jim das auch schon alles berichtet hat...
Mein Erinnerungsvermögen hört jedoch nicht beim Karusselfahren im Bett auf - ein wenig weiter weiß ich schon noch. Irgendwann kamen wir auf die Idee, noch eine Runde zu pokern - Strip-Poker natürlich und der Verlierer bekam immer einen doppelten Whisky eingeschenkt. So saßen wir irgendwann doch beide nur noch in Boxershorts auf dem Bett und die zweite Flasche Lagavulin war schon deutlich leerer als zu Beginn.
"Bekommich jezz meine Gandzkörpermassage?", nuschelte ich Jim mit einem Grinsen an.
"Wennu nich aufhörst, bekommsu sie taahtsächlich!", gab er zurück und grinste angeheitert.
Ich gluckste und legte mich kurzerhand hin- meinen Kopf in James Schoß. "Äy!", rief er aus, beließ mich aber an Ort und Stelle. Ich schaute zu ihm hoch und bat "Komm schon, saahgs mia doch bidde...."
James sah mir ins Gesicht. "Wassen?"
Ich hob die Hand und stubste gegen seine Nase. "Na, wer jeeeeeeeeeeeeemand is!"
Kopfschütteln.
"Biddööööööööööööööööööööööööööööööööööööö!" Ich schob die Unterlippe vor und ließ sie ein wenig zittern.
"M-m!" Kopfschütteln.
"Dschimm, ich bin doch dein Freund..."
"Egal, chsag nix..."
Ich schmollte, ließ aber nicht locker. "Sag wenigsens wann du die Pähson kennengelernt has."
James verdrehte die Augen. "Na guhd...das war...irgendwann in meiner ähsten Ehe."
Ich dachte kurz nach, so gut mir das in diesem Zustand noch möglich war.
"Solang kennsu mich auch unnefähr..."
Er nickt nur und schenkte uns beiden nach.
Als ich kurz den Kopf anhob, um einen Schluck zu nehmen grinste Jim mich an.
"Sagssu mir jedz wieder ich bin hübbsch?"
Ich stellte das Glas weg. "Habch nich."
Er nickte. "Hasu wohl!"
"Habch nich", beharrte ich. "Ichab gesahg du bis wummerschöhn!"
Aus meinen Glucksen wurde ein unkontrollierter Lachanfall, der kurz nach seinem Beginn von irgendwas erstickt wurde. Was es war, weiß ich leider nicht, denn ab hier hört auch meine Erinnerung auf.

Heute früh wachte ich mit einem furchtbaren Brummschädel auf und versuchte, die Uhr zu erkennen. Es war erst acht, also schloß ich die Augen wieder. James lag quer über mir ausgebreitet und drückte mit seinem Bein schwer auf meines. Ich robbte irgendwie unter ihm hervor und schlief fast gleich wieder ein.
Als ich aufstand um zu duschen, war er schon aufgestanden - ich konnte bereits Kaffee riechen und vermutete ihn in der Küche.
Die Dusche tat gut, mein Kopf wurde etwas klarer und das Schwindelgefühl verschwand ein wenig. Als ich heraustrat und am Spiegel stand, entdeckte ich etwas Merkwürdiges. Einmal am Übergang vom Hals zur Schulter und einmal an meinem Schlüsselbein. Es sah aus wie eine Art blauer Fleck. Ich runzelte die Stirn. Hatte Wilson mich etwa gepitscht? Ich konnte mich nicht erinnern.
Achselzuckend kleidete ich mich an und hinkte die Treppe hinunter in die Küche.
"Morgen Jim!", grüßte ich ihn und nahm mir einen Kaffee.
Er hatte grade den Laptop zugeklappt, sicher hatte er sein Blog mit Infos gefüllt.
"Hallo, Greg!", grüßte er zurück und hielt sich die Stirn.
"Kopfweh?", fragte ich und beugte mich grinsend vor. "Wie wäre es mit einer Allenbyschen Bussibehandlung?"
Ehe er antworten konnte, hatte ich ihm schon einen saftigen Schmatzer auf die Stirn gedrückt.
"Ja, danke", winkte er ab.
Ich setzte mich zu ihm an den Tisch. "Sag mal, hast du mich gestern gekniffen?"
James schaute mich groß an. "Gekniffen? Warum?"
Ich zuckte die Achseln. "Vielleicht hat dir ja mein kleines Schwarzes nicht gefallen." Damit knöpfte ich mein Hemd ein wenig auf und zeigte ihm die seltsamen Flecken. James zuckte zusammen und wurde tiefrot.
"Hey, kein Grund sich zu schämen, so schlimm war es sicher nicht. Sie sind nicht blauschwarz", grinste ich. Dann schaute ich ihn mir genauer an.
"Ich denke, ich habe mich gewehrt...Du hast da auch sowas."
"Was? Wo???" rief er aus.
"Na da, an deinem Hals."
"Oh", meinte er nur."Ich...habe auch keine Ahnung mehr, wie das passiert ist."

Mittlerweile haben wir uns ganz gut regeneriert und machen uns jetzt gleich auf den Weg zum Kaffeetrinken. Das heißt, dass der Smoking erst heute Abend aus dem Schrank geholt wird.

Friday, September 29, 2006

Flau

Ich glaube, ich bin nicht bloß überarbeitet, sondern werde doch krank.
Da war es eben wieder - mehrmals sogar heute.
Flattern im Magen, Kribbeln, der Kopf schwirrt und die Knie werden zu Gelee.

Wilson nimmt mich in der Hinsicht irgendwie nicht ernst. Er hat mich bloß angezickt, falls das witzig sein solle, solle ich mir darüber klar sein dass es das nicht ist.

Spielerei

Wir sind noch bei Rachel - James' Schwester, deren Sohn morgen groß gefeiert wird.
Dieser hat ein wunderbares Bildbearbeitungsprogramm, mit dem ich etwas ausprobiert habe.
Und da ich fast ein wenig stolz auf mich bin, muss ich es hier zeigen. (Ich höre Foreman schon spöttisch auflachen...)

Wenn wir gleich wieder fahren, dürfen wir auf keinen Fall den Lagavulin vergessen und ich bin sehr gespannt, ob James es schafft, mich abzufüllen...
Normalerweise vertrage ich mehr als er.

Der gestrige Abend

Nach dem Arbeitstag und dem Flug waren wir beide zu erledigt, um uns noch ein wenig in der Stadt umzuschauen, wie wir es eigentlich geplant hatten.
So saßen wir mit Wilsons Eltern zusammen und aßen um 20 Uhr den kleinen Imbiß, den seine Mutter noch schnell gezaubert hatte.

Nach dem Essen räumte sie sehr schnell auf, klopfte ihrem Mann kurz auf die Schulter und meinte dann zu uns: "So, Nathan und ich ziehen uns schonmal zurück. Wir sind sehr früh aufgestanden heute und ziemlich erledigt...."
James blickte auf. "Klar, Mom..."
Sie klatschte kurz in die Hände und sah sich um. "Tjaaaaaa, Ihr könnt Euch ja selber entscheiden, ob Ihr hier im Wohnzimmer bleibt und fernseht oder ob Ihr das auf Eurem Zimmer tut." (In diesem Augenblick kam ich mir vor wie ein 10jähriger auf Übernachtungsbesuch.) "Wie auch immer, es ist genug Bier im Kühlschrank, Wein ist auch da - greift einfach zu."
Ein Lächeln machte sich auf meinem Gesicht breit. Wenn das nicht gut klang. Schon schweifte mein Blick zum Kühlschrank. Die beiden lächelten uns noch einmal zu, wünschten eine gute Nacht und waren verschwunden. Nathan wandte sich lediglich nochmal an James. "Junge, wenn deine Mutter wirklich Recht hat - dann bist du ein Hornochse!"
James ignorierte diese kryptische Äußerung und ging zum Kühlschrank, während seine Eltern verschwanden. Er öffnete die Tür und spähte hinein. "Ob du's glaubst oder nicht - sie haben hier haufenweise Guinness gebunkert!"
Ich lungerte schon auf dem Sofa herum und rief zu ihm rüber "Wunderbar! Ich nehme eins!" Mit einem Blick aufs Klavier rappelte ich mich wieder auf. "Meinst du, es ist gestimmt?"
"Was?", fragte James.
Ich deutete auf das Klavier. "Na, das da...ich würde gerne eben was ausprobieren."
Er zuckte die Achseln und schenkte jedem von uns ein Pint ein. "Versuchs, würde ich sagen."
Ich setzte mich ans Klavier und die ersten Takte verrieten mir bereits, dass es gestimmt war. Ich versuchte mich an einem Lied aus Schindlers Liste, was erstaunlich gut klappte.
"Super, das wars auch schon!", meinte ich fröhlich und drehte mich zu James um. Der umklammerte sein Pint, war tief ins Sofa gesunken, starrte mich an und hatte feuchte Augen. "Das war...toll!", sagte er heiser und wischte sich kurz über die Augen. Dann stand er auf, nahm unsere beiden Bier und setzte sich in Richtung seines Zimmers in Bewegung. "Lass uns doch bei mir fernsehen. Ich würde mich gerne was hinlegen."
Ich zuckte die Achseln und folgte ihm. "Okay."
Im Zimmer angelangt durchsuchte ich meinen Koffer nach meinem Pyjama und wurde nach einer kurzen Weile fündig. James wollte sich eben zum Umziehen in den kleinen Nebenraum zurückziehen und ich grinste ihn an. "Angst, ich könnte dir deine Boxershorts weggucken?"
Er errötete ein wenig und schüttelte den Kopf, "Quatsch!", und begann sich umzuziehen. Ich tat es ihm gleich und meinte zu ihm: "Das Oberteil kannst du gleich weglassen." Sein Kopf schnellte zu mir herum. "Was?! Wieso?!"
Ich wackelte mit den Fingern. "Massaschööööö?", fragte ich in leicht übertriebenem Ton.
"Ähm...."
Ich grinste. "Fein, wenn du nicht willst stelle ich mich gerne zur Verfügung..."
"Doch doch...danke", entgegnete James zerstreut und deutete auf meinen Pyjama. "Ist der neu?"
Ich nickte. "Japp. Da der andere neulich mysteriöserweise alle Knöpfe auf einmal verloren hat, dachte ich mir ich sollte hierher vielleicht besser einen nagelneuen mitnehmen."
Wilson schaute schnell weg und räusperte sich, dann legte er sich hin. Ich zappte durch die Programme und blieb bei einem Katie Melua Konzert hängen. "Wunderbar!"
Damit setzte ich mich aufs Bett und ließ die Finger knacken. "Okay, Rücken oder Kopf?"
James ließ sich auf den Bauch rollen und deutete auf seinen Rücken. "Meine Schulterblätter und der Rücken sind höllisch verspannt."
Ich begann damit, ihn ordentlich durchzukneten und erwähnte beiläufig seinen Blogeintrag von gestern. "Tststs, zu schade aber auch mit deinem Date. Glaubst du mir immer noch nicht, dass ich das ernst meinte?"
Wilson war sich nicht sicher, ob er verärgert schnaufen oder wohlige, kleine Geräusche wegen der Massage machen sollte, daher entwich seinem Mund ein seltsamer Zwischenton. "Doch, aufs Wort! Aber dein Abend war doch auch toll..."
"Tjaaaaaa", begann ich. "Allenby und du, Ihr hattet etwas gemeinsam gestern Abend. Ihr konntet beide keinen wegstecken!"
"Greg!!! Du Arsch! Ich wollte überhaupt keinen 'wegstecken', wie du es nennst!", rief James aus und versteifte sich unwillkürlich.
"Nanana, du versaust dir selber den Erfolg dieser Massage, wenn du dich so anspannst", schalt ich ihn. "Aber wie konnte ich so etwas auch nur denken? Schon eine ganze Zeit getrennt, heimlich verliebt, monatelanger Sex-Entzug....Nein, du wolltest bestimmt keinen wegstecken..."
"Wollte ich wirklich nicht!", knurrte er.
"Stimmt ja", flötete ich und bohrte meinen Daumen fest unter sein rechtes Schulterblatt. "Du wolltest dich ja bloß einen Abend von 'jemandem' ablenken...."
"Greg, nun fang bitte nicht wieder an, mich zu löchern", kam es fast flehend von Wilson.
"Tu ich doch gar nicht. Ich habe diese Person bloß...beiläufig erwähnt. Es könnte ja sein, dass dir irgendwann einmal in einer solchen Situation ihr Name über die Lippen kommt."
Er lachte humorlos. "Ob du's glaubst oder nicht, ich habe diesen Namen schon sehr oft in deinem Beisein gesagt."
Ich verdrehte die Augen und seufzte. "Das hilft mir aber leider nicht weiter, da ich nict weiß, welchen Namen du meinst."
"Na, diesen Namen", kicherte er los. "Und beschwer dich nicht - ich habe gelesen, wie schön dein Abend mit Dr.Allenby war. Schöner Tee, gutes Essen, nette Gespräche und ein sanfter Kuss auf deine Beule."
Ich klatschte mit der flachen Hand auf seinen Hinterkopf.
"Aua! Du weißt doch, dass ich Kopfschmerzen habe!", war die empörte Reaktion.
"Waaaaaah, Kopfweh....So weh kann er gar nicht tun wenn er fähig ist, so kranke Sätze zu formen!"
"Tut er aber! Und das Schulterblatt auch noch!", maulte er.
"Na gut", dachte ich mit einem fiesen Grinsen. "Wenn du das bei Allenby so lustig fandest, dann - bitte!"
Ich beugte mich vor, schob einen Arm unter Wilsons Bauch, den anderen legte ich auf seine Schulter und küsste sein Schulterblatt. Rasend schnell breitete sich eine Gänsehaut auf seinem Rücken aus und er stieß überrascht die Luft aus.
"Das macht Allenbys Mutter auch immer so!", krähte ich beim Hochkommen und wunderte mich über das Schwindelgefühl in meinem Kopf und das leichte Drehen im Magen. So schnell, dass ich wie mein letzter etwas minderbemittelter Patient sagen konnte "Schab Kreislauf!" war ich nun auch nicht wieder hochgekommen.
"Du bist....un-mög-lich!", presste James hinter seinen Zähnen hervor.
"Ach komm", grinste ich. "Dreh dich rum, gleich ist deine Stirn dran. Ich hol uns noch ein Bier!"
Stur blieb James auf dem Bauch liegen. An der Tür sagte ich nochmal "Na, hopp! Umdrehen."
"Ich drehe mich jetzt nicht um!" gab er in einem seltsamen Tonfall zurück.

Ich zuckte die Achseln und ging in die Küche, wo ich vorsorglich gleich 4 Pint Guinness aus dem Kühlschrank holte. Ich wollte ja nicht den ganzen Abend hin und her laufen. Einen Abstecher ins Bad machte ich auch noch und suchte im Arzneischrank nach Minzöl, welches ich in der hintersten Ecke des Schränkchens dann auch fand.
So mit Dosen und dem Fläschchen bewaffnet hinkte ich zurück ins Zimmer, in dem Wilson sich nun doch auf den Rücken gedreht hatte - die Augen klebten am Fernseher.
Ich stellte die Dosen ab, schenkte uns ein und ließ mich nebe Wilson aufs Bett fallen. Katie Melua sang grade 9 million bicycles - ich mag diesen Song!
Wilson wandte seinen Kopf zu mir und ich dachte, er wolle mir etwas sagen. Also drehte ich auch den Kopf und schaute ihn an. Aber es kam nichts - er schaute nur. Ich wartete weiterhin und schaute zurück.
Schweigen.
Und das während des ganzen Liedes. Gut, hörten wir uns eben das Lied an und guckten uns dabei an.
Mein Magen wurde wieder etwas flau - die paar Tage Auszeit waren wirklich gut. Ich war weiß Gott überarbeitet.

Einige Fotos

Ich habe einige Fotos gefunden, die ich irgendwann mal hochgeladen habe.
Da James grade duscht und sonst auch nichts los ist hier momentan, zeige ich sie rasch.

Hier hat mich Chase am Mittwoch beim Nachdenken erwischt.



An einem der schönsten Orte im PPTH - dem Medikamentenlager:



Zusammen mit James - ich weiß nicht, was wir da grade diskutieren.



James belehrt mich und macht mich allem Anschein nach lächerlich. Oder sich. Auf jeden Fall lachen die Leute im Hintergrund über uns.



Ich kann es aber auch gut!

Ankunft in Montreal

Guten Morgen!
Ich genehmige mir grade einen von James' Mutter gekochten Kaffee und habe den heimischen Computer in Beschlag genommen.
James schläft tatsächlich noch, dabei ist sonst er der Frühaufsteher. Aber ich bin sicher, dass der Geruch nach Kaffee ihn bald aus seinen Träumen locken wird.

Wie auch immer, jedenfalls hatte er mich bei mir zu Hause abgeholt und ich wartete bereits wie erwünscht fix und fertig mit meinem Koffer im Flur. Seine Drohung, mir einen Yogi-Tee mitzubringen, hatte er nicht wahr gemacht. Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn er den bei Starbucks bekommen hätte.
So konnte ich zufrieden und vergnügt meinen Kaffee schlürfen und James während der gesamten Fahrt mit der Frage "Sind wir schon da?!" nerven. Und es sind knapp 30 Meilen bis zum Flughafen, das lohnt sich!
Als wir aufs Einchecken warteten, änderte ich meine Taktik und nörgelte die ganze Zeit, ich müsse pinkeln. Stoisch schwieg James vor sich hin und gab vor, mich nicht zu hören. Ich ertappte ihn allerdings einige Male dabei, dass er tief einatmete oder mit den Kieferknochen mahlte.
Auf dem Weg ins Flugzeug meinte ich plötzlich "Wupps! So ein Mist! Ich habe meinen Smoking daheim vergessen!" James blieb so abrupt stehen, dass die Leute hinter ihm in ihn hineinliefen.
"Das ist jetzt nicht wahr!"
Ich hob mit Dackelblick die Schultern.
"Greg, das ist mir jetzt scheißegal, dann musst du dir eben morgen noch einen kaufen!"
"Gehts denn bald mal weiter da vorne?", rief ein fetter Mann und zu. Ich grinste und setzte mich wieder in Bewegung. Wilson betrachtete mich prüfend von der Seite. "Du hast ihn nicht vergessen, oder?" Ich schüttelte den Kopf und Wilson seufzte nur tief.

Im Flugzeug hatten wir leider nicht die Sitze ganz vorne bekommen, die ich mir wegen der Beinfreiheit gewünscht hätte. Die hatte eine Frau mit ihrem ca. 6jährigen Sohn bekommen und wir mussten mit den Plätzen dahinter vorlieb nehmen.
"Ich schätze, du möchtest ans Fenster?", fragte James.
Ich zuckte die Achseln. "Ist mir egal, vielleicht zeigen sie ja Pornos auf dem Flug, dann schaue ich ohnehin nicht raus...."
Lady Erste-Reihe unterbrach das Einräumen ihres Gepäckfaches kurz, um mir einen bösen Blick zuzuwerfen.
"Setz dich einfach ans Fenster, Greg! Ich bezweifle, dass sie auf einem anderthalb-Stunden-Flug überhaupt Filme zeigen werden," meinte James und schubste mich in unsere Sitzreihe hinein.
"Hey!", rief ich und angelte nach meinem Gleichgewicht. "Ich bin gehbehindert, sowas kannst du mit mir nicht machen!"
James schloß kurz die Augen und atmete tief durch.
"Setz - Dich - hin!"
Ich unterdrückte ein Grinsen und machte es mir auf dem Fenstersitz so bequem wie es eben ging. Ein wenig konnte ich mein Bein ausstrecken und Vicodin hatte ich ohnehin immer in meiner Jackentasche.

Während des Fluges wurde ich von dem 6jährigen ungeheuer genervt. Er pulte die ganze Zeit ein Papiertaschentuch in seine Bestandteile auseinander und warf mit den Flümmchen nach hinten auf meinen Sitz bzw. auf mich selbst. Jedes Mal drehte er sich danach grinsend um und fand das augenscheinlich furchtbar komisch. Seine Mutter bekam das natürlich mit, fand es aber anscheinend ebenso normal und lustig wie ihr verzogenes Balg. Mein Todesblick schüchterte den Jungen nicht ein, also packte ich ihn bei seinem nächsten Umdrehen am Kinn und starrte ihm in die Augen.
"Einmal noch, und du schlürfst dein Essen die nächsten Tage durch einen Strohhalm!"
Seine Augen weiteten sich und er bekam es auf die Reihe zu nicken. Ich ließ ihn abrupt los und er verkroch sich so tief in seinen Sitz wie er nur konnte. Seine Mutter drehte sich empört zu uns um.
"Unglaublich! Wie können Sie so mit meinem Kind reden???"
Ich schaute sie nur desinteressiert an. "Das müsste ich nicht, wenn der Bratz nicht so verzogen wäre!"
"Arschloch!", spuckte sie aus bevor sie sich umdrehte.
James sah mich von der Seite an, aber ich lehnte mich zufrieden zurück und schloß die Augen. Endlich Ruhe.
Irgendwann schlief ich für den Rest des Fluges ein und schlummerte wie ein Baby mit dem Kopf auf Wilsons Schulter.

Im Landeanflug rüttelte James mich leicht, damit ich aufwachte. "Hm?", fragte ich verschlafen.
"Wir sind gleich da."
Es folgte das übliche Prozedere am Flughafen. Aussteigen, aufs Gepäck warten, auschecken und die Lieben suchen, von denen man abgeholt wird.
Lange suchen mussten wir nicht, denn kaum kamen wir aus dem Terminal, hörten wir auch schon ein lautes Juchzen.
"Jimmmyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy! Hiiiiiier sind wir!!!"
Seine Mutter winkte uns strahlend zu während sein Stiefvater James zwar zulächelte, mich aber mit einem eher mürrischen Blick bedachte und mir die Hand schüttelte.
Seine Mutter schüttelte sie mit deutlich mehr Begeisterung, nachdem sie James umarmt hatte.
"Dr. House, ich freue mich so, dass Sie mitkommen konnten! Ist es nach all den Jahren nicht eigentlich an der Zeit, dass wir uns duzen? Ich bin Ruth!" Und wieder schüttelte sie mir die Hand.
Ich nickte und lächelte verhalten. "Gut, gerne. Ich bin Gregory."
"Weiss ich doch!", gackerte sie und ihr Mann verdrehte die Augen. Mit schmalen Lippen drehte er sich zu mir um und sagte nur kurz "Nathan!" Ich nickte, aber das sah er schon nicht mehr.
Im Auto drehte Ruth sich zu uns um und fragte "Und? Wie war Euer Essen neulich?"
Wilson wurde rot und antwortete lediglich: "Ja...ähm...gut."
Sie zog die Brauen zusammen. "Aha?"
Er zuckte die Achseln und sie drehte sich wieder um. "Hattest du Gregory nicht aus einem ganz bestimmten Grund eingeladen?"
"Ähm...ja...doch. Ich wollte mit ihm...ähm...feiern, dass wir uns seit 10 Jahren kennen..."
"Ach sooooo, das wolltest du...", gab sie zurück und ich warf Wilson einen verwunderten Blick zu. Dieser machte sich jedoch bloß klein auf dem Rücksitz und schaute aus dem Fenster.
"Pffft!", machte Nathan. "Ich wette er hat keine Ahnung, wann Ihr Euch kennengelernt habt!"
"Doch, habe ich", gab ich zurück. "Am 23.09.1996."
Er entgegnete nichts, aber Ruth drehte sich um und lächelte mir zu.
Die restliche Fahrt verlief schweigsam, aber sie dauerte ohnehin nicht sehr lang.

Im Haus angekommen führte uns Ruth zu James' ehemaligem Zimmer. "Hmmmm...es tut mir ja leid, aber unser Gästezimmer wird grade renoviert, also werdet Ihr beide hier schlafen müssen."
"Mom!", brachte James zwischen seinen Zähnen hervor.
"Sag bloß, dieses Riesenbett ist dir zu klein dafür", grinste ich und sah mich im Zimmer um. Nett eingerichtet, sogar mit Fernseher. Ich fand den Umstand nicht schlimm, mir dieses Zimmer die nächsten Tage mit Wilson zu teilen.

Thursday, September 28, 2006

Betriebsärztliche Untersuchung

Heute früh hinkte ich mies gelaunt, müde und angepißt in mein Büro.
Ich hatte verdammt schlecht geschlafen und wollte auch nicht unbedingt etwas von Wilsons Date hören.
Ich nahm mir als erstes meine rote Tasse aus der Küche, goss mir Kaffee ein und steckte den USB-Stick an meinen Computer. Musik - das würde helfen.
Ja, Tear von den Smashing Pumpkins war nicht eben das Heiterste, passte aber hervorragend zu meiner Laune.
Ich hatte meinen Kaffee noch kaum halb ausgetrunken, als Foreman schon vorsprach (das entsprechende Bild, geschossen von unserem liebreizenden Kollegen Chase, sieht man ja weiter unten...).
"Hey, House...also, wegen der Untersuchung..."
"Ich weiß", winkte ich ab. "Ihr Arsch gehört mir!"
Er grinste. "Steht unser Deal noch?"
Ich nickte. "M-hmmmmm. Er steht!"
In dem Moment steckte Chase nochmal seinen Kopf zur Tür herein.
"Er steht?", grinste er anzüglich. "Ohoooooo!"
Ich lehnte mich in meinem Ledersessel zurück. "Ach, Chase...wo Sie schonmal da sind...Ich habe einen Termin frei. In 10 Minuten sehen wir uns im Behandlungsraum zu Ihrer betriebsärztlichen Untersuchung!"
Sein Grinsen gefror ihm im Gesicht und er zog sich nickend zurück.
Foreman grinste und hielt mir die Faust hin.
Ich boxte meine dagegen und winkte ihm zu, als er sich an der Tür nochmal umdrehte.

Grinsend rieb ich mir die Hände. Im Behandlungsraum war seit Dienstag ein Mini-Kühlschrank versteckt, den ich mir in der Pathologie ausgeliehen hatte. Viel lag nicht darin. Bloß ein Gummihandschuh....


Ja, hier lacht er noch...Lange dauerte das nicht an.
Ich traktierte ihn mit einem kalten Stethoskop, dicken Metall-Lanzetten, schob ihm den Holzstab zu tief in den Rachen, so dass er würgen musste und freute mich wie ein Kind auf das Highlight der Untersuchung.
Ich klatschte in die Hände. "So, Chase, dann drehen Sie sich bitte um und lassen die Hosen runter! Komme wir zum letzten Teil der Untersuchung!"
"House....muss das wirklich sein?"
"Aber ja doch", nickte ich eifrig. "Ich könnte mir nie verzeihen, wenn da etwas unentdeckt bliebe..."
Gottergeben drehte er sich um und tat wie ihm geheißen.
Mit einem selbstgefälligen Grinsen nahm ich den Handschuh aus dem kleinen Kühlschrank und zog ihn mit einem klatschenden Geräusch über.
"So, mein Lieber, hoffentlich habe ich nicht zu kalte Hände..."
"Man, House! Bringen Sie es endlich hinter sich. Und mich!"
Gesagt, getan. Er kreischte auf und klang unnatürlich weiblich dabei...

Ein Abend bei Louis Allenby

Je länger ich im Büro saß und darüber nachdachte, desto widerwilliger wurde ich.
Wieso nur hatte ich da zugesagt? Ich musste doch vollkommen verrückt geworden sein.
Ich ging in seine Wohnung, ganz allein! Liess mich auch noch von ihm bekochen!
Ich goss mir einen Kaffee ein und versuchte mich damit zu beruhigen, dass das bei jedem anderen Kollegen gar kein Ding wäre. Und ich wusste offiziell ja immer noch nichts von den Gefühlen, die Allenby für mich hegte. Er hatte mir beim Angeln ja bloß eröffnet, er hätte mich sehr lieb gewonnen. Kein Problem. Nein. Vollkommen in Ordnung alles.
Cuddy hatte natürlich auch schon davon erfahren und rechnete es mir hoch an, wie 'rührend' ich mich doch um diesen Assistenzarzt kümmerte. "Ich kümmere mich nicht - er hat mich eingeladen", gab ich knurrig zurück, aber sie wollte ihre neu gewonnene hohe Meinung über mich nicht so schnell ändern.

Wilson versuchte gestern noch einige Male, mich im Büro anzurufen, aber ich hob nie ab. Ich fragte mich zwar, was er eigentlich wollte, war aber zu trotzig und stolz, das Gespräch anzunehmen. Irgendwann schickte er sogar eine SMS, ob ich auch noch nicht gegessen hätte und ob wir nicht gemeinsam in die Caféteria gehen sollten.
Ich löschte sie ohne zu antworten und machte mich um Punkt 15 Uhr auf den Weg nach Hause.

Zu Hause tigerte ich ruhelos umher und fragte mich immer wieder, wieso ich bloß zugesagt hatte. Zweimal hatte ich den Hörer schon in der Hand und wollte Allenby absagen, aber der Trotz siegte. Ich musste durchaus keinen Abend alleine verbringen, wenn Wilson etwas besseres vor hatte als mit mir abzuhängen. Nicht, wenn ich nicht unbedingt wollte. Wahrscheinlich wollte er sich ohnehin vor der totalen House-Overdose bewahren, die ihn unweigerlich ereilen würde, wenn er neben des langen Wochenendes bei seiner Familie auch noch an diesem Abend etwas mit mir unternehmen würde. Und trotzdem war ich immer noch wütend, auch wenn ich es vor mir selber nicht zugeben wollte. Am liebsten hätte ich ihm heimlich hinterherspioniert.

Aber das tat ich natürlich nicht, sondern machte mich so gegen viertel nach sieben auf den Weg zu Allenby. Das Haus wäre auch ohne Adresse kaum zu verfehlen gewesen, da sein unaussprechliches Auto davor parkte. Ich blieb eine Weile im Auto sitzen, den Kopf ans Lenkrad gelehnt. "Ich Idiot, ich Idiot, ich Idiot!", dachte ich. Dann atmete ich durch, straffte mich und stieg aus. "Ich kann immer noch gehen", dachte ich auf dem Weg zur Tür, tat es aber nicht, sondern klingelte brav.
Mit dem Öffnen der Tür wurde ich auch schon mit einem wunderbaren Duft nach verdammt gutem Essen belohnt. Allenby stand in Jeans und kurzärmeligem Hemd vor mir, einen Kochlöffel in der Hand.
"Hallo, Gregory!", strahlte er mich an. "Komm doch rein!"
Er nahm mir die Jacke ab und musterte mich von oben bis unten. "Erm...das...das rote Hemd steht dir sehr gut..."
Ich fühlte mich etwas unbehaglich. Hätte ich mal besser das himmelblaue genommen, welches anscheinend bloß Cuddy am besten an mir gefiel. "Ähm...danke", sagte ich nur und schaute mich um.
Man kann es nicht anders sagen, seine Wohnung ist ungeheuer geschmackvoll eingerichtet. Der Esstisch war bereits gedeckt und er hatte sogar Kerzen entzündet, wie ich unangenehm berührt feststellte. "Bei jedem anderen wäre das normal", schalt ich mich. Im Hintergrund lief Laugh about it von Racoon und eigentlich herrschte absolute Wohlfühlatmosphäre.
"Eine sehr schöne Wohnung", bemerkte ich und Allenbys Wangen begannen zu glühen.
"Dankeschön. Aber...setz dich doch schon an den Tisch. Das Essen ist gleich fertig. Magst du einen Jasmintee?"
"Jasmintee?!"
Er nickte und setzte mich, den Stock lehnte ich an den Tisch. Allenby schenkte mir einen Tee ein und während ich so dasaß und wartete stellte ich fest, dass er ziemlich gute Musik hörte. Mit der Hand klopfte ich den Takt von Munich von den Editors mit und dachte, dass der Abend vieleicht doch nicht so schlimm werden würde.
Louis brachte zwei Vorspeisenteller mit Bruschetta und Avocadosalat an den Tisch und setzte sich mir gegenüber. "Okay", meinte er, "dann kann es losgehen."
Ich merkte plötzlich, welchen Hunger ich hatte, da ich den Tag bislang ohne Frühstück und ohne Mittagessen verbracht hatte.
Die Vorspeise schmeckte wirklich wunderbar. "Mmmmmmm, das ist gut!", entfuhr es mir.
Louis lächelte bis über beide Wangen. "Das freut mich. Ich hoffe, der Rest ist auch gelungen." Er reichte sein Glas über den Tisch hinweg und mir wurde klar, dass er anstoßen wollte. Nun ja, warum nicht?
Während eines unsagbaren Curry-Hühnchens und danach einem Obstsalat plauderten wir unverfänglich über die Arbeit im Krankenhaus und ich entspannte mich ein wenig. Das Essen war ein Schuß in den Ofen, aber das konnte er ja nicht wissen. Den meisten anderen Menschen hätte es mit Sicherheit geschmeckt.
Vielleicht war es ganz gut, dass er keinen Rotwein hatte. Allzuviel Alkohol sollte ich mir nicht einflößen lassen - man wußte ja nie. Außerdem war ich mit dem Auto hier.

"Magst du einen Espresso?", fragte Louis, als er abgeräumt hatte und ich es mir bereits auf seinem Sofa bequem gemacht hatte. Ich schaute über meine Schulter zu ihm zurück. "Gerne!" So ließ es sich leben.
Es dauerte nicht lang und ich hatte meinen Espresso, doch vorher schlickte ich noch zwei Vicodin, da mein Bein sich schmerzhaft meldete. Louis sah mich mitfühlend an.
"Hast du Schmerzen?"
Ich verzog spöttisch das Gesicht. "Nein, aber die Dinger schmecken einfach zu gut!"
Er schaute verlegen zu Boden und einen Moment hatte ich Panik, er würde mein Bein kurz streicheln, aber er tat es nicht. "Tut mir leid, das war eine dumme Frage."
"Das sind 10 Punkte für dich", grinste ich und trank meinen Espresso.
Glücklicherweise ging die Unterhaltung unverfänglich weiter - Musik, das PPTH, Gott und die Welt. Um zehn ging plötzlich mein Pieper. Ich runzelte die Stirn und schaute nach. Es war Wilson mit einem 'Bitte piep mich an!'
"Ist irgendwas im Krankenhaus?", fragte Allenby. Ich schüttelte nur den Kopf und steckte den Pieper zurück in meine Hosentasche - ohne Wilsons Bitte nachzukommen. Er wollte dieses Date, nun sollte er sehen, wie er damit zurecht kam. Innerlich fühlte ich Genugtuung, dass es ihm offensichtlich nicht gefiel.
Wir unterhielten und über Allenbys Studium und über England und sahen uns sogar Fotos an. North Yorkshire gefiel mir sehr gut, soweit ich das von den Fotos her beurteilen konnte. Louis schien sich sehr darüber zu freuen.
"Es ist herrlich! Du solltest mal hinreisen. Es gibt Wanderwege, die bis nach Schottland hoch gehen."
"Bombenidee", meinte ich trocken. "Vielleicht sollte ich mal einen Wanderurlaub dort verbringen..."
Allenby schluckte und sah aus wie ein begossener Pudel. "Es tut mir leid. Das war dumm von mir. Ich wollte nicht taktlos sein."
"Schon gut", winkte ich ab.
Von der Stereoanlage her ertönten nun die Klänge von Tonight und ich dachte nur "Oh-oh....hoffentlich wird er nun nicht anhänglich...." und betrachtete ihn verstohlen und argwöhnisch.
Er schien tief in Gedanken versunken, blickte dann auf und lächelte. "Das erinnert mich an unseren ersten Abend."
Ich zog eine Braue hoch. "Unser erster Abend?"
Er errötete. "Nunja, der Abend im Pub. Vorher kannte ich dich ja eigentlich bloß vom Sehen her."
Ich nickte nur.
"Ich war sehr beeindruckt von deiner Interpretation dieses Songs", sinnierte er in Gedanken verloren.
"Erm...ja...danke..."
Weg hier!
Ich nahm beiläufig das Fotoalbum wieder zur Hand, doch Louis schaute mir direkt ins Gesicht und streckte plötzlich seine Hand nach meiner Stirn aus.
"Du hast doch eine kleine Beule davongetragen", bemerkte er und strich darüber.
"Nicht schlimm", meinte ich bloß und wünschte mich weit weg.
Mit einem Mal beugte er sich vor, legte einen Arm in meinen Rücken, die andere Hand in meinen Nacken und küsste die Beule. Ich erstarrte zur Salzsäule und fühlte mich wie ein Reh im Scheinwerferlicht eines Trucks. Am liebsten hätte ich wild um mich geschlagen und die Flucht ergriffen. "Was...", konnte ich bloß von mir geben.
Es kam mir vor wie eine Ewigkeit, bis er endlich von mir abließ. Sein Blick war seltsam verschleiert und er hatte auf jeder Wange einen glühenden roten Fleck. Ich starrte ihm wohl ziemlich entgeistert ins Gesicht, denn er beeilte sich nun zu sagen, dass seine Mutter das auch immer gemacht hätte.
"O-kaaaaay", brachte ich hervor. "Sicher ist sie nun im Nu verschwunden...."
Er sah mich auf die gleiche Weise an wie im Cottage nachdem ich Klavier gespielt hatte undich bekam wirklich Angst.
Bitte sag es nicht, bitte sag es nicht, bitte sag es nicht!
Plötzlich blinzelte er. "Ähm....noch einen Kaffee? Oder eine Latte Macchiato? Oder einen Yogi-Tee?"
Ich nickte. "Mhm."
"Was denn?"
"Erm...Latte bitte."
Und schon war er in die Küche gewuselt, während ich heimlich auf die Uhr sah. Es war bereits viertel vor 11. Wie doch die Zeit vergeht, wenn man Spaß hat...
Mit zwei zugegebenermaßen grandios aussehenden Latte Macchiato kehrte er zum Sofa zurück undic gab vor, dass mein Pieper sich nochmals gemeldet hatte.
Louis schaute mich mit großen Augen an. "Ist irgendwas?"
Ich lächelte ihn liebenswürdig an und zuckte die Achseln. "Ja, ich müsste gleich nach Hause. Aber zuerst trinke ich noch gemütlich meinen Kaffee."
Ich zwang mich dazu, langsam zu trinken und nicht überstürzt zu fliehen - denn so würde er bloß merken, dass ich nicht nur Verdacht geschöpft hatte, sondern Bescheid wusste.

Ich konnte es noch gar nicht fassen, als ich endlich im Auto saß und auf dem Weg nach Hause war. Zum Abreagieren hörte ich mir erstmal die Infadels mit Can't get enough an.

Nett, nicht?


Ja, Foreman hatte das Pech, mich mal wieder schlecht gelaunt anzutreffen...

Die Tickets sind da

Japp, die Tickets nach Canada sind hier - ich halte meines grade in der Hand.
Wir fliegen heute Abend mit United Airlines vom Newark Liberty International Airport ab und kommen anderthalb Stunden später am Montreal Pierre Elliott Trudeau Airport an. Die Fahrt mit dem Auto würde 7 Stunden dauern, das wollten wir uns (und ich vor allem meinem Bein) auf gar keinen Fall antun. Ich kann auf langen Autofahrten auch wirklich nerven. Da geben wir lieber die $ 932 aus...
Ein paar Tage weg vom PPTH werden mir mit Sicherheit gut tun. Und auf der Feier am Samstag kann ich mir ordentlich einen bechern und den anderen zusehen, wie sie sich beim Tanzen zum Affen machen. Ich könnte mich jetzt schon totlachen, wenn ich daran denke, Wilson zu Hava Nageela herumhopsen zu sehen. Hoppa!

Tja, Wilson... Gestern Abend noch war ich ziemlich angepisst wegen ihm und wollte ihm schon sagen, falls das Ticket käme, solle er es sich in den Hintern schieben. Aber mittlerweile habe ich ihm wieder verziehen.

Ich ging also mit übelster Laune von Allenbys Büro herüber zu Wilsons und wollte grade anklopfen, als ich Stimmen im Büro hörte. Er hatte immer noch seine Patientin und sie sagte grade: "Vielen Dank, Dr. Wilson! Wie wäre es, wenn wir heute abend zusammen etwas trinken würden?"
Ich grinste. Wilson und die Frauen - sie lieben ihn einfach. Ohne anzuklopfen stieß ich die Tür auf und trat ein.
"Tut mir leid, die Dame, dieser Herr ist heute abend bereits besetzt!"
Überrascht drehte sich eine braunhaarige, hübsche Frau in einem geschmackvollen Hosenanzug nach mir um. "Ja?", fragte sie und wandte sich wieder an Wilson.
Dieser starrte mich an und biß sich auf die Unterlippe. Als er sich wieder zu Madame Hosenanzug drehte entgegnete er ihr:"Nein, ich bin sicher, dass das nicht stimmt!"
Sie lächelte mich triumphierend an und ich war einen Moment sprachlos. "Wir haben heute abend einen Termin bei Dr. Allenby!"
Wilson schaute mich störrisch an. "Ich denke, den müssen wir dann wohl verschieben..."
Ich schaute zu Boden, schwieg eine Weile und stampfte mit meinem Stock auf den Boden. Schließlich blickte ich auf. "Gut. Wenn du meinst. Na dann."
Damit drehte ich auf dem Absatz um und verließ sein Büro. Die Tür knallte lauter als ich beabsichtigt hatte. Ich war stocksauer und fühlte mich wie eine 15jährige, die eben vom Quarterback ihres Highschool Footballteams einen Korb bekommen hatte. Was fiel ihm eigentlich ein, mich so abzufertigen? Erst das ganze Leid mit seinem speziellen 'Jemand' und jetzt wie üblich ein Date mit der nächstbesten weiblichen Person, die ihn anklimperte. Ich schwor mir, ihm dieses Mal nicht wieder aufzuhelfen, wenn er sich aus einer katastrophalen Affäre befreien wollte.

Schon stand ich wieder vor Allenbys Bürotür, klopfte an und trat ein.
Louis blickte vom Bildschirm auf und lächelte mich an. "Und? Habt Ihr das abgeklärt?"
Ich hob die Schultern. "Es sieht so aus als müssten wir es verschieben. Dr. Wilson ist heute abend verhindert."
Er schaute mich an und überlegte einen Moment. "Aber das heißt ja nicht, dass du nicht kannst. Komm doch einfach vorbei, ich koche uns was! Über mein Projekt können wir ein anderes Mal reden."
Ich überlegte einen Augenblick, blickte dann auf und meinte "Okay, wann?" und fühlte mich fast trotzig dabei.
Louis waren die Freude und Überraschung deutlich anzusehen. "Hmmm...halb 8? ich schreibe dir grade meine Adresse auf."
Ich nickte und nahm den Zettel entgegen. "Halb 8, okay."
Damit verschwand ich und humpelte den Gang entlang zurück in meine Abteilung und vergrub mich in meinem Büro. Wilson würde ich den Rest des Tages ignorieren.

Ich hatte mich grade 10 Minuten mit meinem Gameboy beschäftigt, als das Telefon klingelte. Ein kurzer Blick aufs Display zeigte mir, dass es James war. Ich wandte mich wieder dem Gameboy zu ohne aufzublicken. Das ging noch weitere 3 Male so.
Ich hatte mir grade das Emergency Room-Magazin in eine Akte gelegt, als meine Tür aufschwang und Wilson eintrat. Ich blickte nicht auf und sagte nichts.
So stand er eine Weile in der Tür und wir schwiegen uns an.
"Tu nicht so, als würdest du arbeiten!", meinte er schließlich. "Ich weiß, dass du wieder ein Magazin in der Akte versteckt hast."
Ich sagte immer noch nichts und schaute angelegentlich in das Magazin.
"Hey, ich muss mich einfach mal ablenken!", rief er dann aus. "Bisher hat sowas immer auf diesem Wege funktioniert. Wieso nicht jetzt auch?"
Ich tat, als würde ich angestrengt über einen Fall nachdenken und blätterte durch die Akte - immer noch schweigend.
"Wir...wir können ja nächste Woche einen Termin mit Allenby ausmachen. Du musst da nicht alleine hin."
"Oh, ich esse heute abend mit ihm", meinte ich nur beiläufig. "Er kocht was."
Als ich kurz aufblickte, um Wilson zuckersüß anzulächeln, blickte ich in ein erschüttertes Gesicht. Er schluckte. "Wirklich?"
Ich nickte. "Wirklich. Warum auch nicht? Ich kann schon auf mich aufpassen, er wird mir schon nichts tun."
Dann machte ich eine Geste, die ihm bedeutete, den Raum zu verlassen.

Wednesday, September 27, 2006

Foreman...

...Sie Witzbold!
Ich habe eben meinen AB abgehört.
Und ich habe mich fast übergeben müssen vor Lachen bei der Vorstellung, Allenby hätte das hören können.

Sick and tired

Das ist ein Song der Cardigans, der ganz genau zu meiner heutigen Stimmung passt.
And if anyone wants me to blog in English again, take the poll, please.
Ich gebe es ungern zu, aber dass Chase eine Platzwunde am Kinn davongetragen hat, wollte ich nun wirklich nicht. Ich wollte ihm weh tun, das ist wahr. Aber nicht so sehr.
Naja, wie auch immer, ich habe ihm eine Sonnenblume im Topf in sein Büro gestellt, einen "Sorry"-Zettel dazugelegt und eine Tüte schokoladenüberzogener Marshmallows auf den Schreibtisch gelegt. Eigentlich war es Wilsons Idee, ihm ein Entschuldigungsgeschenk zu überreichen. Bei dem Gedanken, es ihm tatsächlich überreichen zu müssen, hörte es allerdings auf bei mir. Das war dann doch zuviel des Guten. Ich denke, er weiss auch so, dass die Sachen von mir kommen.

Heute früh ging es gleich gut los... Meine Lieblings-CD verweigerte das Abspielen im Auto, die Kaffeemaschine in unserer Abteilung war übergelaufen und auf meinem Schreibtisch lag eine Notiz Cuddys, ob ich mit Allenby schon weiter über sein Projekt gesprochen hätte. Verdammt noch eins, es war erst 9!!!
Ich wollte mich grade auf den Weg zu James machen, um bei ihm einen Kaffee zu schnorren, als meine Tür aufflog und Cameron mit einem sehr blassen und sehr wütenden Gesicht hereingeschneit kam.
"Einen wunderschönen guten Morgen!", flötete ich. "Was habe ich getan, um Ihnen jetzt bereits die Laune zu vermiesen?"
Cameron schnaufte. "Haben Sie Dr. Wilson am Samstag Rosen mitgebracht?!"
Ich grinste. "Verwunderlich, dass dieser Umstand so die Runde macht..."
"Rote???"
Ich zuckte die Achseln. "Ja, wieso?"
Ihre Gesichtszüge entgleisten vollends. Sie drehte auf dem Absatz um und schlug die Tür so hart zu, dass ich fürchtete, das Glas würde splittern.
Unbeeindruckt machte ich mich auf den Weg aus meinem Büro heraus und begegnete sogleich Foreman.
"Morgen, House! Was ist denn mit Cameron los?"
"Keine Ahnung. Hat wohl ihre Tage."
Damit machte ich mich, so schnell es eben humpelnd ging, davon um endlich einen ordentlichen Kaffee zu bekommen.

Aus Wilsons Büro drang Camerons hysterische Stimme. "Chase hat mir erklärt, was das zu bedeuten hat!!!!"
Ich verhielt mich mucksmäuschenstill und legte ein Ohr an die Tür.
"Sie glauben doch nicht im Ernst, dass Gregory von solchen Dingen auch nur einen blassen Schimmer hat!", hörte ich James antworten.
"Vollkommen egal! Rote Rosen sagen doch alles!"
"Ja, sicher. Sie sagen, dass er mich in aller Öffentlichkeit in Verlegenheit bringen wollte!"
Ich zuckte zusammen, als sich eine Hand auf meine Schulter legte.
"Du lauschst doch nicht etwa?"
Ich drehte mich um und blickte in Allenbys Gesicht.
"Was für eine überflüssige Frage. Es ist deutlich zu sehen, dass ich lausche!"
Er grinste und zog seine Hand zurück. "Dr. Cuddy meinte, du wolltest mich heute irgendwann sprechen?"
Ich verdrehte die Augen. "So, hat sie das?"
Er nickte und sah mich prüfend an. "Wolltest du nicht?"
Was blieb mir übrig? "Doch doch", knurrte ich. Ich wollte mit dir über den Fortgang deines Projektes sprechen."
Louis strahlte.
"Und Dr. Wilson sollte natürlich auch mit dabei sein!", fügte ich schnell hinzu.
Das Lächeln fiel nur ein ganz kleines bisschen in sich zusammen. "Schön", sagte er. "Weisst du schon wann?"
"Das wollte ich graaaaade mit James besprechen", log ich und wandte mich zur Tür, die just in diesem Augenblick aufflog, gegen meine Stirn knallte und mich rückwärts in Allenbys Arme katapultierte.
Cameron musterte mich von oben bis unten. "Das konnte ich mir ja denken, dass Sie schon wieder auf dem Weg hierher waren!"
Ich blinzelte benommen und rieb mir die Stirn. Ich war so perplex und halb betäubt, dass mir nicht einmal bewusst war, dass Allenby mich noch immer fest umklammert hielt. Cameron schaute kurz weg, sah mich dann wieder an und sagte dann viel weicher: "Es tut mir leid. Ich wollte das nicht. Ist alles in Ordnung?"
"Mmmpf...ich...glaube...schon..." Vor meinen Augen tanzten kleine Punkte.
Peinlich berührt eilte sie davon und ich merkte endlich, dass Allenby mich fest umarmt hielt.
"Du kannst mich loslassen. Ich denke nicht, dass ich ins Koma fallen werde..."
Augenblicklich liess Allenby seine Arme fallen. "Ups...das...das war mir nicht bewusst...Also, nicht das mit dem Koma...Ich meine..."
Ich schnaufte. "Ich weiss was du meintest. Verdammt, ich will jetzt endlich 'nen Kaffee!"
Ich griff nach der Türklinke und hatte erneut das Pech, dass grade in diesem Augenblick die Tür aufging. Nicht so schwungvoll, aber es reichte, und es gab ein leises "Popp", als sie erneut meine Stirn traf. "Au, verflucht!", rief ich aus, beugte mich nach vorn, schloss die Augen und hielt mir den Kopf.
"Scheisse, Greg!", hörte ich James ausrufen. "Alles in Ordnung?"
"Es ging mir schon mal besser", gab ich hinter zusammengebissenen Zähnen zurück.
"Dr. Cameron hat ihm eben schonmal so die Tür vor den Kopf gehauen, dass er regelrecht durch die Gegend geflogen ist...", meldete sich Allenby zu Wort.
Wilson schaute kurz zu Allenby, nahm mich dann beim Ellenbogen und zog mich in sein Büro.
"Leg dich hin", sagte er und deutete auf die Liege.
Als ich nicht reagierte, schob er mich hin und drückte mir solange gegen die Brust, bis ich mich endlich hinlegte. Dann eilte er aus dem Büro, um wenig später mit einem Eisbeutel wiederzukehren.
Er setzte sich zu mir und legte mir den Beutel auf die Stirn. "Ist das okay so?"
Ich nickte bloß.
James streichelte abwesend über meine Haare und ich runzelte die Stirn. Er schien gar nicht zu bemerken, dass er das tat.
"Meine Güte, Cameron war vielleicht sauer...", begann er.
"Mhmmmm...das habe ich bereits gemerkt."
"Sie war überzeugt davon, dass du mir die Rosen bloß mitgebracht hast, um sie zu demütigen."
"Was für ein Bild sie bloß von mir hat...", meinte ich trocken.
Er nickte. "Ich habe ihr auch erklärt, dass das ganz bestimmt nicht in deiner Absicht lag. Du konntest ja nicht einmal wissen, dass Cuddy es sehen würde. Das hat sie dann auch überzeugt. Sie meinte, du wärest ein lausiger Freund, mich so in Verlegenheit zu bringen."
Ich seufzte. "Unglaublich. Dabei wollte ich dir bloß eine Freude machen..."
Wilson grinste. "Mit Sicherheit wolltest du das."
Ich schubste seine Hand mit dem Eisbeutel weg - langsam hatte ich das Gefühl, nun statt einer Beule Erfrierungen davonzutragen. "Ist es in Montreal schon Winter oder auf was willst du mich vorbereiten?"
"Ich möchte bloß sichergehen, dass du kein Hörnchen bekommst", lächelte James und merkte dabei, dass er immer noch durch meine Haare streichelte. Abrupt zog er die Hand zurück, stand rasch auf und legte den Eisbeutel auf seinen Schreibtisch.
Ich rappelte mich von der Liege auf und hinkte zu seinem Besucherstuhl. Mit einem seufzer ließ ich mich hineinfallen und setzte einen Dackelblick auf.
"Hast du vielleicht einen Kaffee für mich? Wer auch immer bei uns Kaffee aufgesetzt hat, hat bis eben noch nicht bemerkt, dass der Filter verschoben war und das Ding übergelaufen ist..."
"Klar doch, ich hol dir grad einen", meinte er eifrig und eilte davon.
Keine zwei Minuten später hielt ich hochentzückt endlich eine Tasse dampfenden schwarzen Kaffees mit Zucker in meinen Händen und schnupperte mit geschlossenen Augen das Aroma. "Mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm, das ist guuuuuuuuuuut!"
Als ich die Augen öffnete, einen Schluck nahm und über den Tassenrand Wilson ansah, bemerkte ich erstaunt, dass er hochrot angelaufen war.
"Ist was?"
Er schüttelte schnell den Kopf. "M-m!"
"Aha!", rief ich aus. "Da ist sicher grade dieser 'jemand' am Fenster vorbeigekommen!"
Ich stand auf, öffnete die Tür einen Spalt und linste auf den Gang. "Verdammt, diese Person ist schnell! Es ist weit und breit kein Mensch mehr zu sehen!"
Wilson räusperte sich. "Es war auch niemand da..."
Ich drehte mich um und ging zum Stuhl zurück. "Klar..." Ein fieses und anzügliches Grinsen machte sich auf meinen Lippen breit. "Sag, James....wenn es doch so schlimm ist....Musstest du jemals heimlich zu den Toiletten spurten und dich erleichtern?"
Entgeistert starrte er mich an. "Greg!!!!", rief er schließlich aus.
"Na sag schon!", ermunterte ich ihn und stubste ihn über den Schreibtisch hinweg mit meinem Stock gegen die Brust.
Er kniff die Augen zusammen und schüttelte vehement den Kopf. "Natürlich nicht!" Er vermied es, mich anzusehen und ich grinste noch breiter.
"Du lühüüüüüügst...."
"Gott, Greg, manchmal bist du ein widerliches Ekel!"
Ich nickte. "Ich weiss. Aber auch das ist doch nur ein Teil meines Charmes..."
Dann zuckte ich gottergeben die Achseln. "Aber du wirst mir immer noch nicht sagen, wer es ist?"
"Nein! Aber ich wollte mit dir über die betriebsärztliche Untersuchung reden, die du Chase und Foreman gestern angekündigt hast..."
Ich kicherte. "Foreman hat sich schon aus der Affäre gezogen, aber Chase bleibt sie wohl nicht erspart..."
"Muss das wirklich sein?"
"Mal sehen. Ich denke schon..."

Fünf Tassen Kaffee später - jemand hatte die Sauerei in unserer Küche bemerkt - erinnerte Cuddy mich telefonisch erneut an mein "Date" mit Allenby. Widerwillig hinkte ich den Gang hinunter in die Onkologie. Wilson hatte zu allem Überfluß eine Patientin und ich musste alleine in Allenbys Büro eintreten. Allenby kam grade vom Mittagessen und ich sah ihn entgeistert an.
"Was ist?", fragte er irritiert und zog seinen Kittel wieder über.
Ich machte eine umfassende Geste um ihn herum. "Deine Klamotten..."
Unbehaglich hob er die Schultern. "Was ist denn damit?"
"Dieser braune Anzug, das weiße Hemd...Du siehst aus wie Mr.Monk!"
Er errötete. "Erm...das werde ich mir merken. Ich...trage das nicht wieder."
Es klopfte und Cuddy trat ein.
"Oh, gut, da sind Sie ja schon, House! Ich wollte bloß fragen, ob Sie beide schon einen Gesprächstermin ausgemacht haben."
Allenby strahlte glücklich. "Ich wollte eben vorschlagen, heute Abend alles bei mir daheim zu besprechen. Da kann man sich besser darauf konzentrieren als hier, wo ständig andere Aufgaben warten."
Ich starrte ihn bloß an, unfähig, etwas zu erwidern.
Cuddy klopfte mir lächelnd auf die Schulter. "Fein! Das ist eine hervorragende Idee!"
Meine Starre ließ nach und ich stand auf. "Gut", knurrte ich. "Dann frage ich mal Dr. Wilson, ob ihm das auch recht ist..."

Blogging Language Reloaded

Good Lord, kids...
It's somewhat annoying, really.
Once again I got mails and people write "Puleeeeze, change the language again!!!"

So...what do you want???

Tuesday, September 26, 2006

Old memories, teaching and Monday

I can't believe it.
It's Stacy.
I met her a few minutes ago here at PPTH.
She's my ex-girlfriend...

I haven't seen her for five years now and she just came in to ask me to treat her husband. Strange. She didn't do me any good, so I don't know what to do...

Well...and Cuddy asked me to teach a class 'cause Dr. Riley, who usually does is throwing up. The world hates me, she's right about that. But maybe I can force Chase to clean up the mess caused by Riley's vomiting... This would brighten my day to some extent.

But before I'm off to teach the 'kids' I'll tell you about yesterday.
I arrived early at PPTH, of course. Wilson always shows up early and his car was still at the restaurant. The first person greeting me was Cuddy.
"Good morning, House! How was your weekend? Saw you with Wilson..."
"Morning, Cuddy. It was fine, thanks. Good wine, good food..."
"And a bunch of roses? I couldn't help noticing it when the waitress 'aaaawed'", she grinned.
"Yes", I smirked, "I got them for Wilson..."
"Whoops. And I had the impression Wilson got them for you."
"That's what the waitress thought, too."
For a moment she seemed to consider whether to talk or not.
"Um...I spotted you at the bar later...placing a kiss on Wilson's temple having your arm around his hip."
I grinned. "Lovely, eh? He just wasn't able to get rid of that monster-boob-girl...So I helped him out."
Foreman approached and listened to our conversation. "Morning, House!"
"Hi, Foreman!"
"Good morning, Dr. Foreman", Cuddy answered.
"Helped him out? Sounds interesting", Foreman said with a smile. "So, how were the remains of that evening?"
I shrugged and smiled at Cuddy and Foreman. "Dull...Just getting drunk and spooning with Wilson."
"Spooning?!", Cuddy asked unbelievingly.
"Yepp....sorry, no snogging, no sex..."
I limped into my office, leaving a sneering Foreman and a staring Cuddy.

The moment I sat down my phone rang. It was Mrs. Wilson, James' mother.
"Hello, Dr. House! How are you?"
"How are you?"
"I just wanted to invite you to Sean's Bar Mitzvah next weekend. You know, James' nephew."
"Um...thanks a lot... I'll see if I can take some holidays. Back in Montreal then?"
"Yes, I'm back and look forward to your visit. James will tell you about how long to stay, I suppose."
"Fine...bye then...."

I had just hung up when Wilson entered my office.
"Ah...was that my mom?"
"Yipp!"
"Did she...invite you?"
I nodded. "Awfully nice. I'd really like to spend a few days at Montreal."
James smiled. "I just talked to Cuddy and we're both able to take holidays from Friday to Monday. We'll stay at my parents."
I was relieved Wilson had asked. I was sure Cuddy would have declined if I had asked her.
Suddenly we heard someone bawling a song:
The day, you move, I'm probably gonna explode
It's true, I'm probably gonna explo-oh-oh-oh-oooh
Woah-oh-oh-oh-ooh
You'll pray, for proof, I'm probably makin' this up
It's true, I'm probably makin' this u-uh-uh-uh-ooh
Woah-oh-oh-oh-ooh
Because...

My body is your body
I won't tell anybody
If you wanna use my body
Go for it, yeah
My body is your body
I won't tell anybody
If you wanna use my body
Go for it, yeah
Go for it, yeah


For a minute we stared at each other, then both grinned.
"I suppose this is 'BritPop'", Wilson said.
I chuckled. "Yepp. Guess who's singing?"
We peeped out of my door and watched Allenby on his way to oncology.
I shook my head. "He's obviously mad!"
"What do you think? Is he referring to someone we know?", Wilson leered.
I hit him with my cane. "Out of here!"
He left with a chuckle and I started every-day-work.

Well...and I hurt poor Chase...I'm ever so sorry about that. We figured out the symptoms of a patient, I stood at the whiteboard swinging my cane. Suddenly it swung right beneath Chase's chin and hurt him badly. The wound even had to be needled...

Ah, before I stop - I was asked if it was possible to show some of the songs I mention. So here's Allenby's tune:

I really like it.

Guess what?

Yes!
My charming colleague Dr. Eric Foreman keeps an online diary...
Just klick on his photo...

Yes, I think I'll link him here.
Makes it easier to find him again.

And...
I just love that song:

Monday, September 25, 2006

Hey, Chase!

How about a little prostate-check???

Bite me!!!!

Getting home drunk

I stopped at Wilson's little debate with the cab-driver, didn't I?
Well, he somewhat indignant and embarrassed took his hands off me and grabbed my cane, 'cause I "accidentally" hit him with it several times.
At the road's end he told the cab-driver to stop (I suppose he didn't want him to know where he really lives) and crossed the cab-drivers hand generously. He got out of the car first and opened the door for me, handing me the cane.
"Get out!", he barked and dragged me out of the cab.
The cab-driver leered and whished us a wonderful night, while I tried not to stumble and fall on my face. Wilson clenched his teeth and watched the cab leave.
"Why did you drag me out of the car like this?", I asked insulted.
"Why?! This jerk thought I was pawing you!!!"
"So what? It's not my fault."
"Neither mine!"
"Okay, so I have to suffer from your crossness...."
Wilson sighed. "I'm sorry..."
I snored and already was on my way to Wilson's place. We had to walk back quite a long way and it was not easy for me limping along the street rather drunk.
"Great idea to drop out at the end of the road", I griped.
Wilson tried to support me with his arm but I pushed him away. "Back off, people could think we were making out!"
Wilson averted his eyes. "Gregory, I'm sorry. Really. I didn't think that through..."
"Mmmpf..."

Finally we made it to his place and I slumped on his sofa. James thoughtfully got off my coat and then went to the fridge. "Another beer?", he asked.
I nodded. "Of course!"
He put the roses into a vase and took two Guinness out of the fridge. He came back with two glasses, poured the beer and settled at my side. We had some more pints this night and watched Wrestling on TV. "These fellas look so daft!", I chuckled, sipping the rest of my last pint. I had the impression it was time to go to bed now and tried to stand up, but stumbled, almost backflipped and landed with my head in Wilson's lap. Again I giggled and waved to him. "Whoops...Oi'm a bit tibbsssy", I managed to say and looked into his face. The vision blurred somewhat, then got clear again. "Yooo ah vurry bootyvull, Dshimm", I smirked shot in the neck.
James looked at me wide-eyed, then blinked. "You think so?"
I nodded with a foolish grin and tried to stand up again. Wilson helped me, although he was hardly able to stand on his own feet. I somehow managed to put on my pajama, crept under the blanket and got mental blackout from then on.

When I awoke, I had a terrible hangover and my shirt was missing. I groped for my cane and limped into the bathroom where showering helped to lift my spirits a little. Then I put on my pajama again (well, at least the trousers), brushed my teeth and afterwards walked into the kitchen, where Jim was already making breakfast, humming a little tune I recognized as Set me free by Jam & Spoon. I plumped heavily onto the chair and put my head in my hands. "Geez, this is God-awful....I feel terrible! You know where my shirt is? It was missing this morning."
James looked up and stopped humming. "Good morning, Greg", he smiled, then blushed. "Erm...your shirt..it's over there, on the sofa. I had to sew on its buttons again."
I looked at him surprised. "I lost every single button at once?"
He shrugged. "Um...yes...strange, isn't it?"
I nodded tired and got up to put on my shirt. "I'm glad I didn't puke all over your bed. Did I miss anything last night?"
"Ah", James smirked. "Just snuggling..."
I sat down again. "Snuggling??"
Wilson nodded. "What's up? Tear in a film?"
I sighed. "Seems so. Just snuggling? No snogging?", I grinned and Wilson gave a loud snort.
"No snogging. Just some little smacks on the cheek....or the temple..."
I closed my eyes to get a level head and suddenly a memory of Wilson drawing me towards him and cuddling me came to my mind. "Gosh!", I exclaimed. "I remember. You aren't joking!"
Wilson chuckled. "Nope. I'm not."
"Good Lord, we're such loveable drunks...But I'm glad it was just cuddling. I'd rather be sober when we're snogging or having sex", I grinned.
Wilson almost dropped his coffee when he went to the table. "Greg!!!", he cried. "You're absolutely impossible!"
"Whaaaaa...please...don't shout....", I moaned and had a sip of coffee. The coffee, scrambled eggs and toast helped me to almost get a level head and after breakfast I shuffled to the sofa, plumped on it and closed my eyes again to have a nap.

Later, Wilson took my keys and went to get my car. Monday we'd take his car from the restaurant's car park after work.

Early morning blues

Still at Wilson's place.
God, I'm tired!
It's dark outside, pitch black, and I'd love to curl up in bed again.
But - alas - Jim wants to get to hospital early (as always) and as we go there by my car, I have to leave now.
I'll tell you about the rest of the weekend later.
PPTH, here we come!

Sunday, September 24, 2006

Dinner with Wilson

I could not resist to really buy red roses and grinned like a Cheshire cat thinking of his face when he received them.
At about 6 PM I began to prepare - I showered, put on my new shirt, my black suit and even a tie. Right on time at 7 PM Wilson honked the horn and I fetched my key and my things, took the box of roses out of the fridge and stepped outside. Mrs. Huntington, an elderly neighbor, was walking her dog and looked at me and James suspiciously. "Good evening", I said. "Just off to a congress!", I lied.
"With roses behind your back?", she inquired.
I grinned. "Rats! You got me. But shhhhhh...."
I managed to get into Wilson's car still hiding the roses and put them under my seat. "Hi!" I said and smiled at him.
"Hi, Greg!", he replied. "Geez, you even shaved! You look very...good."
"Yes, and just for you", I told him as he started the engine.

I was surprised when we arrived, 'cause he took me to some kind of luxury restaurant. "Good Lord, now I know why I was supposed to put on my suit", I said, examining the environment. "Are you sure you can afford this invitation?"
"Hey, I'm the head of oncology! I can afford this," James replied with a grin.
"Have you been here before? Maybe with any of your wives?" I asked.
He shook his head. "No, I'm here for the first time, too."
We sat at the bar waiting to be seated. Three girls were gazing at Wilson, whispered and chuckled. He rolled his eyes. "Heck, no. I'm so fed up by these things..."
I grinned. "Such is life to handsome men as you are!"
"Just look at yourself...maybe they're talking about you!"
"I'm sure they're not."
Maybe they just spotted the roses I was still hiding...
After a while a waitress guided us to our table. Wilson ordered some awfully fine red wine and we got the menu. "James!", I exclaimed. "My menu shows no prices!"
James shifted uncomfortably. "I told them to bring you the 'lady's menu'...I didn't want you to know the prices."
I chuckled. "Didn't they wonder why?"
He shrugged. "I have not the faintest idea."
"I have a keen sense for the right moment", I smirked and reached the box of roses over the table.
James blushed, swallowed, looked around if anyone had noticed and hid the roses under his chair. "You're screwing me!", he hissed.
"Ah....You hurt my feelings...", I replied, sticking out my lower lip. "I didn't intend to screw you. I just wanted to be polite..."
"Yeah, for sure!", he said and couldn't conceal his grin.

We ordered some luxury food, emptied the first bottle of wine and talked about last weekend, the rotten week and all the world and his brother. As we nearly finished our main dish I leaned forward and began: "So, tell me as matters stand. You invited me to tell me something."
James was suddenly absorbed in the pattern of his napkin. "Did I say that?"
I shook my head. "James, you're taking me to a luxury restaurant, ask me to be properly dressed for nothing? You did say you wanted to tell me something. I thought you maybe wanted to tell me about your 'someone'."
"Um...no...it's just...We met today ten years ago. I...just wanted to celebrate this with you."
I stared at him. "How moving. Is that true? Was it today?"
He nodded and still fumbled at his table napkin.
I leaned back and smiled unbelievingly. "This is so...unexpected. Thank you!"
He looked up and smiled back. "You're welcome."
Just then the waitress arrived to ask us if we'd like a dessert. James declined but of course I wanted some dessert. I chose a chocolate cake with layers of hot fudge and Laura, the waitress, scribbled it down. She dropped her pencil and as she stooped to lift it, she spotted the roses underneath Jim's chair.
"Aaaaaaw, how sweeeeeeeeeeeeeeeeeeeeet!!!", she exclaimed. Then she bent down to James and whispered to him conspiratorially: "You should hand him the roses before you leave...I whish you all the luck in the world!"
Wilson went pink (or even crimson) and was voiceless, so he just nodded helplessly. She looked from one to another and sighed "It's such a shame! It's always the most handsome men..." and went away.
Her "aaaaaaaw" aroused the interest of some other guests who glanced with unconcealed curiosity at us - one of them was Dr. Cuddy. I smiled and waved to her.
"Guess who's here, Jimmy. Lisa Cuddy!"
"Oh, fuck, no!", he moaned and refused to have a look around. A sudden pain in my leg caused me to grope for my cain and grimace with pain. All over sudden Wilson forgot about his embarrassment. He leaned forward to me and looked worried. "Everything okay, Greg?"
I nodded and dry-swallowed two Vicodin. "Just the usual pain..."
My cake arrived and looked and smelled gorgeous. "Aaaaah, look at this! You won't get anything, I swear."
I began to eat and closed my eyes, little pleasured noises escaped my mouth.
"Greg! I'm sure this is public nuisance! Take that orgasmic look off your face and stop those noises!"
My eyes popped open and I grinned. "But it's great! Don't be silly."
Wilson swallowed and studied his napkin while I finished the cake.
The waitress - Laura - came and handed him the bill, which, of course, was not seperated. He took out his credit card and as she came back to the table he gave a tip which seemed to be merely hush money. She smiled and thanked him, then came back once again with two cocktails. "This one's on the house", she said. "The whole staff is whishing you all the luck in the world."
I leaned back and smiled. "This is awfully nice. Thank you ever so much!"
Then, to Wilson: "You see? It was good to bring the roses."

When we had finished our cocktails, I went to the restrooms and Wilson agreed to wait for me at the bar. I stood at the sink as my pager beeped. James seemed to be in trouble, unaible to get rid of some girl and crying for help. I grinned, toweled my hands and headed for the bar. There she was, a monster-boob-girl trying to flirt with James who seemed to whish to be somewhere else. I stepped at his side and put my arm around his hip. "I'm sorry", I smiled. "He's taken." Monster-boob-diva looked puzzled and stammered an excuse. Wilson stiffened and shifted uncomfortably for a second. "Are you sure?", she asked. Wilson swallowed and nodded, I smiled and kissed his temple. "Very sure", I said. James shivered and raised hackles, which seemed to confirm what I said. People around us suddenly fell silent and glanced at us. "Hey, what are you glancing at?" I asked with my well-known glare. "Don't you have cable?!"
Suddenly everyone was interested in something else and Wilson dragged me out of the restaurant.
"Greg! We won't be able to eat there again!!!"
I shrugged. "But it helped you out..."
He bursted into laughter, then proposed to go to our thurday-night-bar. "Fine!" I said and we had several drinks there. I was well through my third pint while Wilson was sipping at his first as I said: "Well...may I ask some questions about your 'someone'?"
Wilson sighed. "I don't think it would be of any use if I refused. You'd ask nevertheless."
I grinned. "Sooo true... Okay, do I know that person, too?"
He nodded. "Yes, you do."
"And do I see that someone often?"
Wilson giggled somewhat hysterically. "Every single day!"
I pondered. "Ah, I see. Hmmmm...."
"That's enough, okay?"
I shook my head. "Nope! Which department?"
"I won't tell you!"
"Hmmm...any 'wet dreams' about that person?" I smirked.
Wilson's eyes widened. "You're impossible!"
"Aaaw, please, tell me!"
He swallowed. "Okay then...several.."
"Whoops! So, for how long will you be able to endure this?"
He shrugged. "For some years, I think. Though my mom is almost sure that this someone loves me back and just isn't aware of this fact..."
"Interesting," I replied but Wilson insisted to drop the subject.
We had a few more drinks and got fairly drunk and I tried to phone Foreman to pick us up. But he wasn't available. "The number you've dialed is temporarily unavailable."
I shrugged. "I think we have to take a cab."

On our way home, Wilson tried to rearrange my tie, much to the annoyance of the cab-driver.
"Hey, can't you just wait to get him home???"
I chuckled and Wilson went pink again. "I was just rearranging his tie..."
"Rearrange anything you like when you're at your place..."

Saturday, September 23, 2006

Thank God it's weekend

Strike! I managed to sneak out early yesterday and Cuddy didn't catch me!
I even managed to get into my office for a while and read some files.
And yes, I'm still pondering about James' "someone" and I'm ever so relieved it's not Cuddy. Maybe I should get him some Trapanal®, but this is much too radical, even for me. After all, I don't want to do him harm, I just want to know at long last. This is really yanking my nerves.
Well, and I think I'm falling ill.
While I was standing at my desk, Wilson walked by and smiled at me. I looked up, smiled back, waved and then had my legs turn to jelly. I leaned heavily on my cane and had to sit down. "Maybe I'm going to be down with influenza", I thought and went to consult Wilson.
"What ails you, my friend?", he quoted Deckard Cane and grinned at me.
I told him about that prickle in my stomach, casual dizzyness and my legs turning to jelly.
"Hmmmm....do you remember when that aroused?", he asked, feeling my lymph nodes.
I nodded and told him so.
Suddenly he backed off and stared at me, somewhat pale.
"Greg, if this is meant to be funny...", he began.
I looked surprised and was bewildered.
"You really think I'm pretending to be ill just to get some days off work?!" I asked him.
He gave me a scrutinizing look, then shook his head. "No, I'm sorry. I told you I'm odd of time. Well, I think that everything's okay with you. Maybe you just worked too hard."
"Fine then", I shrugged. "I'm trying to get out of here now, so see you tonight."
"No."
"Hm?"
"I won't see you tonight", he replied. "I just need some time being on my own, I think."
I nodded. "Okay then...Have a nice weekend."

He's obviously addled and I wished I could help him.
So I sprawled on my couch alone that evening and watched football.
It was fairly late, I was just heading for my bed, when the phone rang. It was Wilson.
"Hi, Greg", he said.
"Hi?"
"Um...I...just wanted to invite you to dinner tomorrow. I'll pick you up at 7 PM, okay?"
"Well...okay?" I felt a bit puzzled by the sound of his voice. He sounded stressed out.
"Fine!", he answered and I could almost hear his smile. "Please, put on a suit, I'll take you to a restaurant. And bring your things."
"Um...okay. What have I done to deserve this?"
"Nothing. You're my best friend and I want to tell you something. Goodybye now", he said and hung up. He is odd...

So, this morning I went to town to buy a new shirt and met Mrs. Wilson. This could have been my chance to ask her about that mysterious someone, but I promised not to do so. "Well, I just promised not to phone her...", I thought but then decided to respect Wilson's whishes.
"Dr. House!", she exclaimed. "How nice to meet you! How are you?"
We shook hands. "Hi, Mrs. Wilson. Nice to meet you. I'm fine, thanks."
She invited me for coffee and we entered Starbucks.
"So, how's my son?", she asked.
I grinned. "He's jazzed but fine, I think."
"Jazzed, yes....", she nodded and stirred her coffee. "My poor boy...He's so in love and won't tell anyone, not even me."
She looked me straight in the eyes. "I've got my suspicions and by the way he went pink I could tell I was right."
"You're lucky", I shrugged. "He doesn't even tell me."
She sighed "I wish he would," and absently sipped her coffee.
"Maybe he'll tell me tonight", I said. "He invited me to dinner...and told me he wanted to tell me 'something'."
Suddenly she beamed. "Wonderful! I hope he does! This is going on for years now and he always repressed his feelings."
I raised one brow. "Is that so?"
She nodded and changed the subject. We talked about the oncology and the Department of Diagnostic Medicine, then shook hands again and said goodbye.

I'm all on edge now but fear he'll back down.
However, I thought it would be funny to buy him roses. No white roses like the ones Cameron got. I got him red ones and try to anticipate his facial expression when he gets them right at the dinner table....

Friday, September 22, 2006

Wretched thursday

What a rotten week!
PPTH, the happiest place on earth!
I hate clinic duty, but Cuddy was on my ass and insisted I had to spend this week in clinic. There was no way of sneaking out early, she always got me.
I'm sure she has some kind of radar which spots me anywhere I go.
I was unable to have a break yesterday, had no lunch and was not for a single minute in my office. Just consulting room the whole fucking day.
This has not much changed for today, but this time I'll make it out early, I swear.
I didn't see anyone but patients that thursday and only met Wilson when I was about to get on my bike in the parking lot.
"Well, finally I found you!" he exclaimed.
"Found me? If you were looking for me, what about the consulting room?" I snapped.
"You've been there the whole day?" His eyes widened. "Am I talking to Gregory House or are you his kind and solicitous twin?"
I grinned exhausted. "It's just me, Jim."
He smirked. "Well, then Cuddy finally got you. And I was thinking you avoided me. You didn't show up, we didn't have lunch together and you didn't answer the phone."
"Avoiding you? What the hell is eating you? You think I run from you, you think I avoid you...Why not just think of the self-evident first?"
He shifted uncomfortably. "Sorry, I don't know what's up with me..."
He lifted his head and looked me in the eyes. "So, how was your day?"
I sighed. "It was atrocious! Clinic duty all of the time. Loads of children with runny noses and parents who thought their kids were going to die. It was boring and annoying. The other half of patients was nearly anabiotic and one fell asleep on the couch" I snorted and continued. "Worst was this 5-year-old who gave me a thank-you-kiss. Imagine! My first kiss, stolen by a 5-year-old!"
James laughed and I glared at him. "Or was the worst that 88-year-old lady who told me I was hot? I can't decide..."
James was laughing even harder and I was huffy. "What about 'Greg, tell me about your problems'? I won't do that again, it only makes you laugh."
James put his arm around my shoulder. "Ah, come on, Greg. Don't be pissed. What about coming with me? I could tell you you're hot."
I lifted my eyes on him and grinned. "Well, at least you're not 88. Okay, I just have to fetch my things."

I drove home, fetched my things and then pitched my tent at Wilson's appartment. I sprawled on his sofa and we chose some chinese delivery food. James phoned the delivery service and I secretly limped into his bedroom and looked for his journal. I found it in his nightstand, it was a small, black jotter and I snatched it to read on the sofa. But I was disappointed. Everything about his cases at PPTH and this mysterious someone was just called "that someone". Heavily anticlimactic.
When James came back and saw me reading his journal he eeked. "What the hell are you doing, Greg????"
"I'm reading your journal", I answered.
"I see that....How did you get it??"
"Well, I was looking for something in your nightstand."
"What have you been looking for?!"
"Your journal, of course..."
James plumped beside me on the sofa. He shook his head. "I can't believe this."
"Neither do I", I said. "You keep calling that someone 'that someone' which is truly disappointing!"
He stared at me. "Was it that you were looking for?"
"Of course. If you won't tell me I am bound to search for your journal. But this flopped."
"Pleeease...Gregory...don't urge me. I won't tell you anything."
I shrugged. "I just thought it might help if you talked about it. You seem madly in love and no one knows."
Wilson turned pink. "No one will ever know."
I sighed. "You're bullheaded..."
Then I flipped through the pages again. "Here it says your mother has a suspicion and that she's right about it...Oooh, interesting...she even told you all your marriages were bound to be crap 'cause you hurried into them just to avoid SOMEONE..."
James closed his eyes. "Did I really write she's right about that someone? She isn't."
"You're just afraid I could phone her and ask..."
"Please", he said languidly, "don't do that..."
I nodded. "Okay."
James seemed surprised. "You won't phone my mother but snatch my journal?"
"You didn't ask me not to snatch your journal..."
He nodded. "Greg's applied logic."
I pointed at an undated entry. "Here it says you spent a wonderful weekend with that someone...When was that?"
He shrugged helplessly. "I forgot..."
This led to nothing. "I see, you really don't want to talk about it...But tell me just one little thing. Is that someone working at PPTH?"
James hesitated and looked into my eyes. After a while he nodded.
I went pale. "Please, tell me, it's not Cuddy..."
"No, it's not Cuddy!"
"But you told me you know that person for such a long time..."
"Yes...he..." He paused and looked panicked. "Heeeehaaaaah!" he exclaimed and burst into hysterical laughter.
"Heheeeehaaaaah?" I asked dryly. "We should go and get you some meds..."
After he calmed down our meals arrived and we just dropped the subject, talked, watched TV, listened to music or just dozed.
When he announced to go to bed I arose and said "Fine, I'll come along with you."
He hesitated again. "You don't sleep on the sofa?"
I shook my head. "Not if I'm not forced to. Last time I tried I went to your bed in the middle of the night 'cause my leg was hurting and I didn't know how to make myself comfortable."
He blinked, sighed and then said : "Okay then..."
He's really odd of time...
And I still have no clue.
Shoot!

Sequel IV

The other guys were preparing to play poker that evening.
I wasn't keen on poker and curled up on the sofa at the fireplace, reading the newest release of Calvin and Hobbes. (You know, that little boy with his stuffed animal...that tiger.)
A cup of tea was put before me on the table and Allenby nestled beside me with his book and another cup of tea. "Do you mind?" he asked. I gritted my teeth. "No." He smiled contented and began to read. I found it quite uncomfortable at first to have him so close by my side but chose to forget about it. So I sipped my tea and just went on reading the comic. Caplan mused, it was unbelievable that someone else than Wilson dared to come so close to me and I absently flipped him the bird while Allenby just shrugged. I wondered what was on Jim's mind, 'cause he kept stealing sidelong glances. Everytime I raised my eyes he quickly looked away and pretended to concentrate on poker. I shook my head and kept on reading.
After a while my back began to hurt and I shifted again and again. Allenby looked up. "Is everything okay?" I nodded. "Just a little pain in the lower back. I could not lean on my cane all the day, that's all."
He looked at me tender-hearted and then proposed: "How about a massage?"
"No, thank you", I answered quickly.
"It would do you good", he insisted. "Just take your shirt off and stretch on your bed."
"Yeah", Caplan interfered. "Maybe it would really do you good. Maybe you're nicer when you're not that uptight anymore!"
"NO!", I said again with more emphasis than before and flipped him the bird once more.
"Don't be that stubborn", Louis said. He got up and offered me his hand to help me arise.
"Just go and let him help you", Smithers said.
I felt like a sullen kid and looked at James. But he just grinned and shrugged.
I sighed and took Allenby's hand. "Okay, so what. But just 5 minutes."
"10", he replied and lifted me from the sofa. Reluctantly I hobbled to my room.
I felt quite insecure as I stood at the bed and watched Louis close the door.
"Can't it stay open?" I asked.
He shrugged, but did not open it.
"Okay, so now take your shirt off."
"Is this necessary?"
He grinned. "You should know. You're a doctor."
Unwillingly I took off shirt and t-shirt, well aware of Louis' glances. I really disliked that, but then he could do me no harm, eh? So I laid down on my belly while Louis was sitting down on my legs. I winced. "Please, pay attention to my leg", I said.
"Of course", the answer came very softly and I closed my eyes in dismay. Then he began the massage which could have done good to me if I hadn't tensed myself so much. "Let go, relax", he said, but of course I wasn't able to obey though I tried.
I tried to ignore his suspiring as he touched me and desperately whished for James to come in and announce the 10 minutes were over.
I was foolish 'cause I had the impression he really just wanted to do me good but I couldn't brush away the fact how much joy it was to him to touch me. And I even had my shirt off!
"Next time I'd rather act like a sullen kid and refuse", I thought.
10 minutes can last forever, you know? And I'm sure he stretched them to 15 or 20 minutes. After all he suddenly announced "I think I'll better stop this now!" and I looked up puzzled. The longing expression of his face told me everything and I thought this was a really good idea to stop it now. I nodded, turned and sat up while Louis escaped from the room.

"What happened?", I heard Caplan ask. "Was he mean again?"
"Um...no...not at all...Why?", Louis answered.
"'cause you're in such a hurry to leave his room!"
"No...Everything's fine. I'm not in a hurry."
James glanced at me anxiously, when I limped back into the living-room. I just grinned at him to tell him everything was okay with me and he smiled back.
Again I curled up on the sofa and again Allenby brewed a tea for me and nestled beside me. I pretended to be absorbed in Calvin and Hobbes but still noticed his wistful glances and was well aware that he was about to confess his feelings this evening. At about 1 AM I finished reading and went to bed.

I washed, brushed my teeth and didn't bother about putting on my yammies and crept under the blanket in my boxers, rather relieved that Allenby had remained silent. Half an hour later James came in and went into the bathroom. When he returned he was wearing his Snoopy-pajama and I grinned. "Hah, there's Snoopy again!"
James turned to me and smiled. "So, did the massage do you any good?"
I grunted: "It totally failed. I was so tense, he could as well have given a massage to a rock."
"What a pity!", James grinned. "You're really in need of it."
I raised a brow. "So? This reminds me you still have to make up for my bruise..."
"Huh?", James asked.
"Yes, you have to recover losses, so how about a massage?", I smirked.
James hesitated. "Um...no...I don't want to..."
"Come on, puleeeeeze!" I let my lower lip stick out and quiver a bit.
James sighed and couldn't help smiling. "There's no sorrier sight than Greg House begging...Okay then..."
"Fine!" I said and once again stretched out on my belly. Jim put the blanket away and stopped moving for a moment. I turned my head to look at him. "Hm?"
"Geez, Greg! You're making fun of my pajama and wear Snoopy-Boxers???"
I shrugged. "So what? I still look good in them."
"But I am looking ridiculous in my pajama?!"
"No. You're not. It's nice and it's sweet and it's just a pajama, no tuxedo."
He chuckled and began.
This was something totally different. There was no need to be tense and it really did me good. I closed my eyes, just enjoyed it and couldn't help the content "Mmmmmmmm" escaping my mouth. James stopped for a second but then continued. There was this prickle again in my stomach and I wondered if I was coming down with a cold or something like that. I noticed Jim's breath deepened, too, and it got to my mind I might have wronged Louis and his suspiring was just a result of effort.
I was nearly dozing away when I suddenly thought of teasing Wilson.
"Jaaaaaaaaaaaaaaames", I moaned at the top of my voice. "This is sooooooo good!"
James paused, slapped the back of my head and hissed: "Are you mad??? I'm sure everyone in this house heard that!"
I chuckled into the cushion. "Maybe even our neighbors..."
He looked at me pissy pique. "This isn't funny in the least."
"Maybe not now, but just think of tomorrow morning."
"This is exactly about what I think!" he snapped.
I was still chuckling into my pillow but then turned to him and said "That's part of my charm, you should be used to it."
He briefly buried his face into his hands and shook his head. "You're impossible!"
I grinned. "What may Louis think now?"
James snorted. "I have not the slightest idea."
"Please, don't be cross with me, Jimmyyyyyy", I begged and tried that look again. Wilson slapped my head once more and then continued the massage.

Somewhere down the road I fell asleep and when I awoke at about 4 AM, Wilson was sound asleep, his arms around me and pinning me with his leg to the bed so that I was unable to move. His face was so close our foreheads almost touched and he breathed into my face. I grinned when I thought of tomorrow morning. He'd be sooo embarassed when he awoke like that. And provided one of his colleagues came to wake us for breakfast, this was bound to be fun. I closed my eyes again and soon fell asleep again.

But when I woke up again, James had just finished his shower and fetched his clothes. I sat up and stretched. "Mmmmmm...I don't know why, but I've never slept so well." James blushed and watched me stretching. "Must have been the massage", I smiled at him. "I should beg for this more often." "Well...must have been", he murmured and went back into the bathroom. It looks so silly when he has his towel around him. He closed the door and when he re-entered the room, he was properly dressed and looked at my bruised leg. "Don't look at it so pityful", I snapped and occupied the bathroom.

We entered the living-room together and there already was the smell of coffee, toast and scrambled eggs with bacon. Caplan, Smithers, Allenby and Morrison already were dressed for fishing. "If this is Spot the loony I am so going to win", I greeted them and sat down at the table.
"Just gotten up and already as sweet as a dewdrop", Caplan said dryly.
I smiled at him and fetched some eggs.
"You two had a pleasant evening, though, after going to bed?", Morrison asked kindly.
I chuckled and sipped on my coffee.
Wilson turned pink and stammered: "You heard him, right?"
"There was no way to ignore it", Smithers retorted.
I tit-tatted. "Honi soit qui mal y pense. I just got another massage. A really good one..."
Allenby's shoulders dropped down in relief.
"Nice way to thank one's best friend by embarassing him", Caplan said.
I smiled as sweet as honey. "I wasn't aware of doing so."
Then I turned to James. "I'm sorry."
"Never mind!", he waved aside.

While the others were fishing, James and I took some strolls at the beach which wasn't that easy with my limping and my cane. But the weather was fine and I enjoyed the fresh air and the smell of the sea. James somehow avoided coming too close to me and I frowned. He obviously was still pissed by last night.

Wednesday, September 20, 2006

Sequel III

As the others were gone the day began to dawn, but I planned to go back to bed for an hour or so. Wilson refused to, but when I crept under the blanket it only took half an hour and he silently stepped into the room. I heard him change his clothes and pretended to be fast asleep when he laid down.
"No need to pretend, Greg, I know you're awake."
I did not reply but tried for a steady and deep breathing.
"You are thinking of how to convince me I just need to tell you who I'm thinking about, aren't you?" he continued.
Still no answer from me - of course.
He sighed. "Okay. But I really know you're just pretending. And there's something I'd like to talk about."
I perked up my ears. Maybe he would tell me when he was unsure if I'm asleep or not? So he could claim he had done so. I prefered to go on pretending.
Suddenly he leaned over me and fondled my hair. Again there was this unfamiliar prickle deep down in my stomach and my eyes flashed open.
"What are you doing?!" I barked and sat up quickly.
James chuckled. "I told you I knew you're awake. I just found a way to press you to confess it."
"Moron", I muttered and laid down again.
"No, Greg, don't close your eyes again. I told you there's something I want to talk about."
"Maybe I just don't want to talk", I grunted. "But keep on stroking my hair, it's quite soothing and I'll soon be sound asleep."
"I don't think so. You'd run away", he insisted.
I opened my eyes again and stared at him. "Everything okay with you?", I asked.
He turned towards me and nodded. "Yes, but how about you?"
"Huh?"
"You ran from me!"
"I'm not really able to run", I reminded him.
He wheezed. "Don't try to harass me. You won't succeed. I am earnest about that and I want to know why."
I shrugged. "I have not the slightest idea what you're talking about."
"You ran from me this morning", he repeated.
"Did I? I was pissed 'cause you didn't tell me you have a crush on someone."
And I was pissed I did not find it out myself. Otherwise I notice almost everything James is thinking.
James blushed again, but shook his head. "No, I mean earlier this morning. When I was examining your bruise."
I stared at him and didn't know what to answer.
"You know, I'm really terribly sorry about that. I didn't know I was actually hurting you, it was just an attempt to antagonize you."
"What are we up to?", I asked. "Family therapy?"
James kept gazing at me.
I shrugged. "I didn't run from you."
"Yes, you did!"
"No, I didn't!", I insisted.
"Yes, you did", he said again. "And I had the impression it was because I touched you."
"Don't be silly, you often touch me!"
"But no bruises I am responsible for", he continued. "I was afraid you'd be absolutely angry about that."
"Listen, James, I was just hungry and eager to get breakfast", I told him.
"I still have the impression you ran from me", he stubbornly said.
I laid down again and closed my eyes. "I didn't. For sure I didn't."
"But..."
"Ah, cut it out!", I gnarled and terminated the conversation.
A few minutes later I fell asleep and woke up again at 10:30 AM. Wilson was already awake and gazed at the ceiling. I wonder if he had slept, too, or if he was gazing at the ceiling for hours.

After our second breakfast we headed for Point Pleasant, which turned out to be a fairly nice city. Thank God Caplan left his keys so we didn't have to take Allenby's car.
We were strolling along the streets and Wilson still was close-lipped and in a brown study. Was it really that important I hurried to the breakfast table when he was "examining" my black and blue mark?
I tried to brighten him up and poked in his side. "Hey, Jim, stop brooding. You know, I still love you, honey."
He tried to conceal a smile. I mocked him by singing "Stand by my maaaaaaaaaaaaaaaan" (instead of "your man") and patted him on the shoulder. The smile was becoming broader and soon he laughed.
"Okay, Greg, stop this song. People are already glancing our way."
I grinned. "Let them glance."
We entered a small café and sat down at the windows. I ordered Latte Macchiato while Wilson took Cappucchino. "Latte?", he teased. "How girlish." "Not more than your Cappu", I retorted, happy that his spirits had lifted again and there was the well known Wilson sitting in front of me.
"I'm sorry", he grinned. "I'm silly of time, I know. I should have known you would not run from me." He shrugged and smiled at me.
"It's fine, Jim. Let us just drop the subject and make a plan what to do with all that fish in the evening."
He grinned like a Cheshire cat. "Maybe gefillte Fisch?"
"Sounds good, but I don't think they'll come back witch carp", I answered.
I sipped at my latte. "What about barbecue?"
Wilson nodded. "Sounds good to me!"

We relished the day off from all hospital duty and away from Plainsboro. The weather was fine and we had a really good time. At the local market Jim spotted a pumpkin and insisted we'd make a pumpkin soup today. I gave in and we took the monster home.

The rest of the weekend was absolutely pleasant apart from Louis later that evening. I smoked a cigar outside when he came and sat down next to me.
I didn't say anything, so he began.
"You're hurt..."
"Huh?", I said, glancing his way.
"I saw the bruise. How did that happen? It looked severe."
"Ah, the bruise. It's my own fault. I teased Wilson to such an extent, he bashed me."
Louis stared unbelievingly in my eyes. "He did what?"
I shrugged. "Of course he didn't! It was just a silly accident. I hurt myself", I answered to avoid further investigation.
Allenby remained silent for a while. Then he took a deep breath and turned to me again.
"Did you think about it?"
I looked blank. "About what?"
He sighed. "If....if you...like me."
Damn! He didn't forget about it!
I pondered. "Well, not really...."
"You still don't know?" He looked at me like a puppy.
I sighed. "I read your essay. It's good. You're talented."
"I do not want to know if you think I'm talented. I know I am."
I was surprised.
"I just want to know if you like me, Gregory", he continued.
There was no way out of it and I knew I had to think about it now. I brooded over it a few minutes and Louis kept watching me.
"Okay", I sighed. "Yes. I think I like you." Surprisingly this was true. He was a sport apart from the fact he was in love with me. He still didn't tell me so, so it wasn't dangerous to admit that.
He was beaming and hugged me. "Great! This is so...sooo fine!", he exclaimed. I was irritated and he hugged me again, this time a bit closer. When he stepped back he said :"This is important to me, you know? I'm...I'm really...fond of you."
I stared at him. "Fond of me? Why? Most people hate me. I'm an asshole."
He shook his head and gave me a warm smile. "No, you're not. You're brilliant, you're handsome and you're...just House."
I panicked as I noticed the wistful look on his face and cut the conversation off. "How flattering", I grinned. "But let's go back inside, I think the fish is ready."

Well, as I said the rest of the weekend was absolutely pleasant. Monday was rotten, tuesday, too. I was out with Cameron and told her some things she would rather have avoided. This morning I almost feared she'd leave again, but she's still here.

Tuesday, September 19, 2006

Got to know!

Gosh, I can't stop thinking about Wilson's "someone".
He seems to avoid me a bit 'cause he knows I am eager to find it out.
Maybe I'll detect his own blog.
Or the next time I stay at his place I'll look for his journal if he has one.

Nice, though to have this on my mind. So I'm not thinking about the "date" with Cameron tonight. I'm sure this will end up in desaster...

But I am getting this blog into a mess...First I'll finish the report about the weekend.

Rats! I got to know...

Sequel II

First of all I'd like to apologize for still having some passages in German here for my German readers. But soon these will be translated into English, so don't bother.

The others looked up. "He's excused?", Smithers asked. "So he's in love?" He grinned mockingly to Allenby. I shrugged. "I suppose so. Look, he's the heart-throb of the oncology, isn't he?" Caplan nodded. "He definitely is!"
Louis seemed relieved that the conversation had turned and he would not have to confess who his sweetheart was. Well, so was I. I had no intention to reveal his "secret".

After breakfast, I stepped out and sat down in a chair on the porch. I wanted to be on my own a few minutes, looked up to the thin crescent and the stars and listened to the murmur of the sea. My peace did not last for long.
Allenby joined me and stood by my side. "Thank you...", he said quietly.
"Ah, don't thank me for nothing", I replied.
He smiled at me and seemed undecided. Then he said: "I confessed my fault with the scrambled eggs. But you know it could've been Dr.Wilson, too."
I gave him a questioning glance. "Wilson?"
"Um...yes...But...I thought you knew..."
"Knew what?!"
It got to Louis' mind that he better not had talked about that. "Um...shit...I really thought you knew...He told me, he could understand how puzzled I am at this time...He told me, that he himself met someone..."
"Did he?"
He couldn't be earnest! Wife number three just gone and already there was someone new? And he didn't even tell me? But told Allenby???
I was pissed.
Louis decided to go back inside and I took a stroll on the beach. Just when I stood up, James came out and wanted to go along with me.
I frowned at him. "Eat my dust!" I said and hobbled away.
"What's up, Greg? Still annoyed because of the bruise? I'm terribly sorry...I know the leg is pain enough." He looked abashed.
I didn't reply and went on, James following me.
After some silence I turned to him.
"Isn't there anything you'd want to tell me?"
James looked puzzled and bewildered, then blushed. "Um...tell you what?"
"About the person you met?"
The blush deepened. "Allenby told you..."
"Yeeeees, he told me...."
I couldn't hide I was hurt. "I thought I was your friend and you didn't bother telling me."
He looked down at his shoes. "Yes, there is someone who makes me feel...funny."
"Funny..."
"Yes. And...really good."
"So...why didn't you just tell me?" I asked.
Wilson blushed again and shrugged helplessly.
"You thought I'd mock you, didn't you?"
"Maybe."
"So..is it the pretty redhead at the reception?"
He shook his head.
"The new nurse at maternity lounge?"
"No...listen...I won't tell you. It is someone I know for a long time."
"Ah, I see...and you managed three marriages knowing this mysterious someone."
"Yes, but don't ask me why."
"I don't...I just ask who."
He shook his head stubbornly. I narrowed my eyes and began to tease him.
"You know that I can almost read your mind. I'll notice, if this someone is around."
Wilson looked awkward. "I...I don't think so."
"Think so or hope so?"
"Well...both..."
"What makes you think so?"
He sighed. "You didn't notice so far."
"Okaaaaaaaaay", I gave in. "I'm not in the fifth grade and I have the impression we both sound like teenage girls. I won't ask again if you don't want to tell me. But...does Allenby know who it is?"
"No, he doesn't."
"What a pity", I grinned. "I was sure to get it out of him."
"Look, I said that no one knows."
"Not even that someone?"
"Not even that someone."
This led to nothing. The others were heading for their first fishing trip and James and I planned to go down to the village today and have a look around.

Monday, September 18, 2006

Sequel

We six guys had some pleasant conversation (well...just 5 of us...Allenby fell silent) and eventually Caplan switched on the TV 'cause he wanted to watch Charmed. Sometimes I really wonder what doctors watch on TV.
Some minutes later I noticed Allenby had disappeared and Wilson urged me to look for him.
"It's your fault if he's feeling miserable now", he whispered to me.
"I thought he's in seventh heaven", I smirked. "And besides that, I refuse to be rushed."
Half an hour later I stepped outside to grant James' request and to salve consciences. I somehow felt guilty all over sudden.
There was no trace of him, but then I found him sitting on a tree trunk watching the sea.
"Hey! Is everything okay with you?", I asked quietly.
Louis winced and looked up. "Oh...I didn't hear you approach", he replied. "Um...yes....I think so. There's nothing wrong with me."
"Ah, I see", I said, already turning around.
"Maybe...I just needed some minutes on my own", he continued.
"Okay, I won't disturb you."
Thank Goodness, I may leave.
"No...please...stay", he begged.
Shit!
I shrugged and sat down next to him. We remained silent and with my cane I drew spirals into the sand.
"I...felt somewhat...odd", Allenby continued and I looked him in the face. He has incredibly green eyes which I never noticed before because I was ever so busy avoiding them. A few seconds I wondered what things I might also never have noticed 'cause I was avoiding them, but brushed this thoughts away.
"Odd?"
He sighed. "Or maybe I'm just in need of a hug."
I grinned. "Bad place to look for a hug. No one's around."
Louis gave me a shy smile. "Well, you are around..."
Why does the world hate me?
"Um..." I hesitated. "Okay then..." I gave him a quick hug, then stood up to head to the cottage. But he took my hand and held me back.
"Greg?"
"Hm?"
"Do...do you...like me?"
I felt pissed and pondered a few seconds. "I never thought about that."
"Will you?"
I nodded. "I will."
Maybe he'll just forget about it.
He smiled. "Thank you."
"De nada", I retorted and hurried back to the cottage.

Wilson was awaiting me, his arms crossed.
"Tell me, Greg, when will you let Dr. Jekyll let out again?"
"You don't imply I'm such an ass as Mr.Hide, do you?"
"Yes, I do!"
"Hey!", I exclaimed insulted. "I'm just being polite!"
"You're torturing him! You hugged him!"
"He asked me to."
"You held his hand..."
"He just held me back to ask something."
"Ah...I see...Would you hug me if I asked you to?", he grinned.
I nodded. "Of course I would."
"Okay then. Hug me!"
I hugged him and held him close to my heart. "Is it okay this way?"
"It is!"

We stepped inside and I soon went to bed 'cause I had dire pain in my leg and took in three Vicodin.
I was awakend by James when he shook my shoulder. "Rats! I put my bottle of water on your nightstand. Could you please hand it over?"
"No!", I grunted.
"Heck,please!"
"No!"
He cursed and reached over me for his bottle. I poked him in the side, he eeked and fell on my chest. I chuckled and he looked into my face.
"You're", I began.
"I am what?", he asked with an mean grin, put his elbow on my chest and rested on it with all his weight.
"Ouch!", I proclaimed. "You're a nasty moron! Get off, this hurts!" I was trying to get rid of him.
"Ah...I like it when you resist!", he teased.
I changed my tactics. "Mmmmmmmm", I purred. "I like it when you're in charge...."
He flashed a smile on me. "You better get used to it."
For a moment I was surprised to be beaten by my own means.
"Please...it really hurts, Jim. Get off."
"Oops, I'm sorry."
It still hurt and I hardly could sleep.

Saturday morning I woke up early and was just slipping on my shirt, as James asked "What was it you wanted to say to me? I am what?"
"Handsome", I replied.
James grinned unbelievingly. Then he exclaimed: "Good Lord, Greg! I didn't know I did this to you!!!"
He rushed to me and I noticed the big black and blue mark on my chest.
"Well",I shrugged, "I told you it hurt."
He put his hand on the bruise. "I'm sorry...", and unconsciously caressed my chest with his thumb. I felt an unfamiliar prickle in my stomach.
Abruptly I turned away and headed out of th door. "It's okay", I said and went to the breakfast table. Wilson looked puzzled and followed me.
I had forgotten to button up my shirt. Poor Allenby was just reaching for a mug, when I came in. His eyes widened, he stared and dropped the mug. He squinted and cleaned up his mess immediately.
I sat down and took some scrambled eggs. As soon as it was in my mouth I let it fall out. "Whaaaaa!", I cried. "This is awful! Who committed this crime? It's much too salty! Is the cook in love?"
Louis blushed. "This was my fault..."
"Ah, I said dryly,"You're excused...", and grabbed a bagel instead.

To be continued.

Fishing for bluefish and compliments

Yes!
I was not only fishing for bluefish (well...at least I accompanied thosw who were fishing) but I'm fishing for compliments, too.
I just uploaded some new photographs to my deviantART site and received some flattering comments already. Isn't this nice?
Here's one of my "deviations":

This helps me to carry on through this awful, stinking and pestilent monday. It's even worse than the first monday in September.
But first, I should tell you about the weekend, shouldn't I?

Well, Wilson and I got picked up at 6:30 PM at my place and Wilson got his revenge on me. It was the brand new Jeepers Creepers car belonging to Allenby which turned around the corner and I cried out.
"This can't be true! You didn't tell me he was coming, too, you lousy bastard!"
James just flashed a malignant grin.
"Why should I?" he asked.
I frowned and felt quite uncomfortable thinking of a whole weekend in some distant cottage together with Louis Allenby.
James relished his payback and urged me to sit in the middle. This time I accepted the hand Louis offered me and climbed up to take a seat. Wilson flung himself into the other seat and happily greeted Louis.
"It's awfully nice to pick us up, Dr. Allenby!"
"Indeed", I gnarled and glared out of the front shield. "Always a pleasure."
Louis seemed ever so happy to meet us (especially me) and at first I feared he would foist a salutatory kiss on us. "I was so looking forward to this weekend", he beamed.
"Bite me", I muttered under my breath and then prefered to hold my tongue.
Allenby brightened up the ride by having the new album of the Scissor Sisters with him, which I really, really like. So I just stared out of the window, avoiding Wilson's glance and trying not to notice that Louis touched my leg every time he head to shift the gear. He really seemed to savor this and I know that Jim noticed it.
After some time I fell asleep (although we only had about 50 miles to go) and my head slipped to Allenbys shoulder. Don't think James helped me out of this mess. Not at all - he just watched and smiled while Allenby's heart cut capers, I suppose.
When I awoke I was really pissed.
"Oops...I'm sorry", I stammered and tried to gather my dignity. Louis was all smiles and blushed with gladness when he replied :"Oh, I don't mind. Just leave your head there if you like."
"Um...no!" I said and continued to glare out of the window. You can imagine I was relieved when we arrived.

The cottage was fairly nice and situated on the waterfront. It had three bedrooms, a large living room and every bedroom had its' own bathroom. Truly comfortable and cosy with the fireside. As I spotted the piano a plan began to form in my mind. I would play some really nice pieces of music just to watch Allenby melt. I grinned to myself and felt that this was my chance to "thank" him for touching my leg.
"Now don't tell me I am going to share a bedroom with him", I hissed to James.
"Of course not!", he replied. "You'll be sharing one with me."

Soon after we arrived and arranged us, three other colleagues of Wilson made their home at the cottage. It was Smithers (Poor guy! He always has to bear jokes because of The Simpsons.), Morrison and Caplan. They were passionate anglers and planned to get up at the crack of dawn.
Wilson and I just planned to have some nice days at the sea and maybe having some strolls on the beach.

Later that evening I poured myself a pint of Guinness and settled at the piano.
"Would you mind me playing some pieces of music?", I asked sanctimoniously, avoiding to look at Allenby.
"No, go ahead", countered Wilson.
I stretched my hands and began with the song from The Piano and I know I am damn good at this. Without pausing, I continued with Comptine d'un autre été: L'apres midi from Amélie just to finish with my own version of James Blunt's Goodbye my lover.
I finished my Guinness and turned to my audience. They all seemed dumbfounded (including James) and stared at me. The love flowing from Allenby was almost palpable and thus I reached my goal. (Yes, I know I'm dreadful...)
"Was it that bad?" I asked hesitantly.
James closed his mouth and managed to speak. "No....not in the least...."
Louis swallowed and tried to say something, but he couldn't. Then everyone managed to get out of his numbness and they really applauded me. I flashed a smile, stood up and took a seat next to Wilson on the sofa, hugging a cushion. "May I have another Guinnees please?", I asked and watched Allenby hasten to get me one. He beamed at me when he reached it to me. "Here you are. This....this...um...it was...just wonderful."
"Thanks", I replied with a smile.

Sunday, September 17, 2006

Creepy

Creepy, eerie and evil...
Being back from Point Pleasant, I discovered that Gnarls Barkley seem to have adopted Vogler:



I am too tired now, but my report on this weekend will follow soon.
Hope I did'nt spoil your supper with this awful picture.
Well, but then Ed was in need of a new job...

Friday, September 15, 2006

Blogging Language

Folks,
I got a bunch of mails from people telling me I should be blogging in English.
What do you think about it?
Well, I'm from Princeton, so this should'nt be any problem, eh?
I think I'd even translate my former posts.

Zurück mit Kaffee

So, mit einem weiteren Kaffee fühle ich mich gleich etwas besser.
Ich bin etwas durch den Wind heute und sehr müde.
Ich höre schon die ersten Lästerzungen maulen, ich hätte keinen Grund müde zu sein, nachdem ich gestern meinen Dienst geschwänzt habe.

Wie auch immer, ich bin nach dem Blick auf den Wecker wieder eingeschlafen. Irgendwann wurde ich dadurch wieder geweckt, dass es neben mir hektisch rumpelte, James "A broch!" ausrief und mir seinen Arm entriss.
Benommen schaute ich über meine Schulter zu ihm rüber, als er mich rüttelte.
"Greg! Aufwachen! Verdammt, es ist schon halb 12!!!!"
Ich grinste verschlafen und fragte: "Kannst du nochmal wiederholen, was du gesagt hast, als du aufgewacht bist?"
"Sehr witzig! Oh verdammt, was sollen wir nur sagen?"
Er spurtete ins Bad, während ich seelenruhig im Bett liegen blieb und mir die Decke anschaute. Mit der Zahnbürste im Mund hetzte er zu mir zurück und versuchte, mich zum Aufstehen zu bewegen. Ich schüttelte stur den Kopf. "M-m...keine Chance. Schau doch mal auf die Uhr, das lohnt sich doch kaum noch!"
"Aber nur, wenn man wie du ohnehin immer viel zu früh nach Hause geht!" blubberte James unter der Zahncreme hervor und rannte zurück ins Bad.
Als er merkte, dass er mich damit nicht beeindruckte, unterbrach er seine Hektik kurz. "Greg, das können wir doch nicht machen..."
Ich gähnte. "Ich für meinen Teil bin schon dabei. Aber keine Sorge, ich schließe ab, wenn ich gehe."
Das Telefon läutete, als ich den Satz beendet hatte. James schaute auf das Display. "Na großartig....das ist Cuddy!"
"Na los, geh ran", munterte ich ihn auf.
Zögerlich drückte er auf "annehmen" und meldete sich mit zittriger Stimme.
"Ja....hallo?"
Pause.
"Hrm....also...ja...."
Erneute Pause.
"Ja...wir....beide. Wir waren essen und haben uns den Magen verdorben. Tut mir leid, dass wir uns nicht eher gemeldet haben."
Er lauschte Cuddys Worten und legte dann mit einem "Danke" auf.
Ich hatte mich im Bett aufgesetzt und grinste ihn breit an. "Du hast geloooooooooogen!"
James starrte unbehaglich auf seine Füße.
"Jimmy hat geloooogen!" ärgerte ich ihn weiter, bis er sich sein Kissen schnappte und es mir ins Gesicht warf.
Ich prustete und äffte ihn nach:"A broch!"
James musste nun selber lachen und schoß mit "A choleryeh ahf dir!" zurück.
Ich erhob mich endlich aus dem Bett und ging ins Bad. "Ach komm, ein Bagel mit Schmier zum Frühstück und deine Welt sieht wieder besser aus."
"Frühstück klingt gut!" meinte er und machte sich bereits auf den Weg in die Küche.

An diesem Tag machte ich mir erst die Mühe, mich vernünftig anzukleiden, als ich abends nach Hause fuhr. (Also...schon vorher...nicht erst auf der Heimfahrt!) Wir waren einfach nur faul, schauten Football, spielten World of Warcraft und unterhielten uns oder lungerten rum.
Abends daheim vermisste ich ihn richtig (Fast. Ein bißchen. Eigentlich.) und wunderte mich, wie schnell man sich an ständige Gesellschaft gewöhnen kann. Aber so blieb mir wieder Zeit am Klavier, an das ich mich mit einem Glas Whisky setzte und ein Stück der Waterboys spielte.
Something that is gone
Something that is gone
Something that I had just yesterday
but where I must have laid it
I really couldn't say
Something that was right
but now is wrong
Something that is gone

Something that I lost
Something that I lost
Something that I cradled in my hand
Something rather special
that pertained to all my plans
I'm left here wondering what on earth it was
Something that I lost

Something that I missed
Something that I missed
I've looked all around my room
but it's not here
How can a thing of permanence
so swiftly disappear ?
Something is the cause of all of this
Something that I missed

Das Stück ist einfach herrlich. Machte mich aber wieder depressiv. Nach einigen Gläsern Whisky, mit denen ich zu allem Überfluß 2 Vicodin heruntergespült hatte ging ich zu Bett und schlief schlecht.

Heute früh warteten im Büro meine rote Kaffeetasse (gefüllt natürlich) und ein Thunfisch-Bagel auf mich. Ich runzelte die Stirn. Wer wohl heute mein Wohltäter war? Lange warten musste ich auf des Rätsels Lösung nicht, denn kaum hatte ich mich gesetzt, klopfte es auch schon und Cameron trat ein. Sie lächelte verlegen. "Hallo, Dr.House!"
Ich blickte kaum auf und studierte eine Akte, die auf meinem Tisch lag.
"Ich hoffe, Sie können das Frühstück schon zu sich nehmen", meinte sie weiter.
Ich nickte mit einem kurzen Blick auf sie und murmelte "Hmh, danke."
Sie trat einen Schritt auf meinen Schreibtisch zu. "Ich wollte gestern abend mal nach Ihnen sehen, aber Sie haben mir nicht aufgemacht."
Ich nickte. "Ja, da war ich sicher noch bei Wilson."
Ich stand auf und ging an ihr vorbei. "Ich muss pinkeln."
Das stimmte zwar nicht, aber ich ging trotzdem in Richtung Toiletten und verschwand kurz darin. Wenn ich lange genug wartete, würde sie sicher wieder aus meinem Büro verschwinden.
Meine Rechnung ging auf und sie war nicht mehr da, als ich wiederkam. Zufrieden biß ich in meinen Bagel und trank den Kaffee. Man merkte sofort, dass die Kaffeemaschine ausgetauscht wurde. Cuddy hatte also Wort gehalten. Wie auf Stichwort klingelte bei diesem Gedanken mein Telefon und sie war am anderen Ende der Leitung.
"Guten Morgen, Dr. House! Geht es Ihnen wieder gut?"
"Sonst wär' ich nicht hier", entgegnete ich.
Sie ignorierte das und fuhr fort: "Sicher haben Sie schon bemerkt, dass Sie und Ihr Team nun eine neue Kaffeemaschine haben."
"Mhmmmmmmmm...."
"Und? Haben Sie schon mit Dr. Allenby gesprochen?"
Ich knirschte mit den Zähnen. "Das war das erste, was ich heute tun wollte...."
"Wunderbar, dann verrate ich ihm nichts und baue darauf, dass Sie es baldmöglichst tun werden."
Ich legte einfach auf und holte mir noch eine Tasse Kaffee.
(Was ich im Übrigen jetzt auch grade nochmal tue.)
Es führte kein Weg daran vorbei, ich musste wohl oder übel rübergehen.

Übellaunig ging ich den Gang der Onkologie entlang und stand schließlich vor seinem Büro. Die Jalousien waren geschlossen und ich klopfte an. Niemand antwortete, also ging ich einfach rein.
Bis auf eine dampfende Tasse Tee verriet kaum etwas, dass Allenby heute überhaupt hier war, denn es war sehr aufgeräumt. Auf dem Whiteboard waren einige Notizen in sauberer Handschrift vermerkt und eine einzige, geöffnete Akte lag auf dem Schreibtisch.
Ich sah mich um und studierte die Bilder mit nordenglischen Landschaften an den Wänden. Ungeniert öffnete ich seine Schreibtischschublade, um zu sehen, was sich darin verbarg. Stifte, Autoschlüssel, ein Notizbuch, Papiertaschentücher und...Ich stutzte. Da lag noch ein Schnappschuß von mir (---> ) und mein Bierdeckel aus dem Irish Pub neulich Abend.
Ich konnte kaum fassen, beim Medikamenteeinwerfen bei der Ausgabe fotografiert worden zu sein. Und noch weniger gefiel es mir, mein Bild neben Papiertaschentüchern zu finden, was aber sicherlich meiner schmutzigen Phantasie zu schulden ist. Mit Schwung knallte ich die Schublade zu, setzte mich auf die Fensterbank und ließ die Beine baumeln. Der Platz war angenehm - das Fenster war nur angelehnt und hinter meinem Rücken wehte etwas frische Luft hinein. Ich starrte Löcher in die Luft und wartete auf Allenbys Rückkehr, fest entschlossen, kein Wort über meinen Fund zu verlieren.
Ungefähr fünf Minuten später öffnete Allenby schwungvoll die Tür und verursachte damit einen Durchzug, der das Fenster hinter mir aufriss. Mühsam angelte ich nach meinem Gleichgewicht, kippte ein wenig hinten über und konnte mich grade so noch am Fensterbrett festkrallen, so dass ich nicht rittlings auf den Balkon knallte.
"Ach du meine Güte!" rief Allenby aus, eilte zu mir und reichte mir die Hand. Ich ergriff sie und ließ mich zurück ins Büro ziehen.
Er hielt meine Hand immer noch fest, als er fragte "Was machst du hier?"
Ich schnaubte. "Na was wohl? Ich wollte mich umbringen, aber du hast mich ja wieder reingezogen! Ich wollte was mit dir besprechen, was sonst?"
Er lächelte mich verlegen an und rührte sich nicht.
Schweigen.
"Kann ich meine Hand wiederhaben?" fragte ich schließlich.
Er lief rot an und ließ meine Hand fallen wie eine heiße Kartoffel. "Oh...hab ich nicht gemerkt."
Ich ließ mich vom Fensterbrett rutschen, humpelte um seinen Schreibtisch herum zum Besucherstuhl und bediente mich dabei an dem Frühstück, das er mitgebracht hatte. Er setzte sich mir gegenüber in seinen Stuhl und schaute mich erwartungsvoll an.
"Magst du vielleicht einen Tee?" fragte er dann.
"Hmh, warum nicht?"
Irgendwo an seinem Schreibtisch zauberte er eine Tasse hervor und goß mir ein.
"Danke." Ich schnupperte daran. "Was ist das?"
"Oh, bloß ein englischer Kräutertee aus meiner Heimat", entgegnete er.
Nachdem ich beschlossen hatte, dass er unter meinen Augen unmöglich KO-Tropfen hineingetan haben konnte, probierte ich und es schmeckte mir sogar.
Ich lehnte mich zurück und trank schweigend meinen Tee.
Louis hatte den Kopf in die Hände gestützt und sah mir zu. "Was wolltest du denn mit mir besprechen?"
Ich gab einen undefinierten Laut von mir. "Jaaaaa....also...Ich werde dich ab sofort zusammen mit James, Dr. Wilson, bei deinem Projekt unterstützen."
Sein Gesicht leuchtete auf. "Was?!" rief er aus und beruhigte sich dann peinlich berührt über seinen Ausbruch wieder.
"Ja", sagte ich und drehte mich mit Blick an die Decke in seinem Besucherstuhl hin und her, "ich kann verstehen, dass dich das begeistert."
"Aber aber aber aber das ist ja wunderbar!" strahlte er und suchte einen Schnellhefter aus seiner Schublade heraus. Er errötete kurz erneut, als er offensichtlich mein Bild darin liegen sah und händigte ihn mir dann aus.
"Dann solltest du das hier schonmal lesen. Dr. Wilson kennt es schon, dann sind wir alle auf dem gleichen Stand."
Ich nahm den Hefter entgegen - es war eine Abhandlung über seltene Krebsarten und deren Symptome.
"Okay", sagte ich und erhob mich. "Dann also...auf gute Zusamenarbeit."
Er stand mit auf und sah aus, als wolle er mich umarmen, reichte mir aber stattdessen seine Hand.
"Auf gute Zusammenarbeit!"
Ich ergriff die Hand, schüttelte sie kurz und wandte mich dann zum Gehen. An der Tür wandte ich mich nochmal um. "Eine Frage hätte ich noch."
Louis schaute mich fragend an. "Welche?"
Ich grinste ein wenig boshaft. "Wie um alles in der Welt bist du auf deinen absolut bescheuerten Spielernamen gekommen?"
Er blinzelte verlegen. "In World of Warcraft? Der...der ist aus einem Buch!"
Ich grinste noch breiter. "Ich bin den Lesens durchaus mächtig. Ich kenne das Buch."
"Oh!" machte er kurz, um dann den Blick auf seine Schuhe zu richten. "Ich hatte eine Wette verloren!"
"So", entgegnete ich und öffnete die Tür. "Ich für meinen Teil wäre lieber einen Monat mit Glatze rumgelaufen als zeit meines Lebens mit diesem Namen im Spiel."
Damit war ich aus der Tür und ging zurück in mein Büro.

Auf dem Weg dorthin klopfte ich nochmal bei James an.
"Na? Hast du dein schlechtes Gewissen wieder beruhigt?" fragte ich hämisch.
Er nickte. "Im Gegensatz zu dir habe ich ein Gewissen. Und ja, ich habe es beruhigt. Wir sind nicht aufgeflogen."
"Schwerlich. Wäre ich alleine daheim geblieben, hätte man mich sofort verdächtigt. Aber gemeinsam mit unserem Onkologen-Engel musste ich wohl einfach krank sein."
James griemelte und wies auf seinen Besucherstuhl. "Setz dich doch!"
Ich ignorierte die Geste zum Stuhl und setzte mich auf seinen Schreibtisch, so dass er zu mir aufblicken musste.
"Ich wollte dir ohnehin noch etwas sagen."
Ich nahm einige Chips aus der offenen Tüte, die neben seiner Tastatur lag und schaute ihn erwartungsvoll kauend an.
"Ein paar Kollegen und ich gehen an diesem Wochenende angeln. Wir haben ein Haus gemietet."
"Toll!" meinte ich unbeeindruckt und ließ Chips in meinen Mund rieseln.
"Wir fahren nach Point Pleasant", fuhr er fort. "Und du bist mitgebucht."
Ich schluckte die Chips runter und schaute ihn an. "Ich bin was? Ich angle nicht."
Er zuckte die Achseln. "Ich wahrscheinlich auch nicht. Sieh es einfach als ein entspanntes Wochenende am Wasser."
"Sag es!" entgegnete ich und sah ihn fest an.
"Hm?", fragte er verwirrt. "Was soll ich sagen?"
"Dass du mich liebst und ohne mich nicht mehr leben kannst und ich deshalb mitkommen soll."
Er schnaubte kurz. "Du bist...blöd!"
"Sag es!" grinste ich hämisch.
Und in dem Moment, als Cuddy eintrat meinte er schließlich: "Greg, mein Angebeteter! Ich liebe dich abgöttisch und kann mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen. Bitte, begleite mich am Wochenende zum Angeltrip!"
Cuddy starrte ihn an wie einen Außerirdischen. Auf seinen Wangen bildeten sich hektische Flecken und er starrte zurück. Ich grinste breit, klopfte ihm auf die Schulter und sagte: "Brav."
Damit ließ ich mich von seinem Schreibtisch rutschen und humpelte an Cuddy vorbei hinaus. Auf halbem Wege drehte ich mich nochmal um und meinte: "Aber natürlich komme ich mit!"
Von unterdrücktem Lachen geschüttelt machte ich mich auf den Weg zurück in mein Büro, wo ich erst einmal Allenbys begonnene Abhandlung las. Ich war überrascht. Er war gut.

Eine Stunde später klingelte mein Telefon und ich sah Wilsons Nummer im Display.
Er klang säuerlich.
"Greg, das war nicht witzig!"
Ich schmunzelte. "Oh, das fand ich aber schon!"
"Ich bin verdammt in Erklärungsnot gekommen!"
"Wieso hast du es nicht einfach auf sich beruhen lassen?"
"Wie könnte ich das?" seufzte er und fuhr dann fort. "Hör mal, wir werden so gegen 18:30 Uhr bei dir abgeholt. Sieh also zu, dass du bis dahin gepackt hast."
"Aber ja doch, mein Schatz", flötete ich ins Telefon und legte auf.

Fauler Donnerstag

Ich weiß.
Heute ist Freitag.
Aber der ist nicht faul - faul war gestern.
Also Fauler Donnerstag.
Bevor ich hier noch irgendein Wort tippe, brauche ich zuerst unbedingt einen Kaffee.

Thursday, September 14, 2006

Foto

Von Geistern, Heiligen und Schmerzen

Meine Laune war eigentlich gut gestern kurz vor Schluß, doch - ach - sie wurde gleich eingetrübt. Und zwar von Cuddy.
Sie kam justamente als ich mich davonmachen wollte in mein Büro und bat mich, mich doch noch einmal zu setzen, sie habe eine Bitte an mich.
Ich überlegte kurz, dass die Worte Cuddy und Bitte nicht so recht zueinander passen, aber sie legte gleich los.
"Ich habe Sie ja neulich mit Dr. Allenby gesehen, als Sie zum Essen gingen."
Ich zog nur eine Braue hoch. "Ja, ich kann mich entsinnen."
Sie lächelte. "Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie überrascht ich war, dass grade Sie sich um einen Assistenzarzt kümmern. Ich habe mich richtig darüber gefreut und bin sehr beeindruckt."
"So."
Komm zur Sache, ich will fahren!
"Nun, ich dachte, wo Sie ohnehin schon in Kontakt mit ihm sind, wäre es eine wunderbare Sache, wenn Sie sich zusammen mit Dr.Wilson um sein Projekt kümmern würden."
Ich schwieg einige Sekunden und entgegnete dann :"Eigentlich bin ich der Ansicht, dass James das ganz gut alleine schafft. Und Onkologe bin ich auch nicht."
Mit einem nachsichtigen Lächeln fuhr sie fort. "Ja, da haben Sie ja Recht, House. Aber Sie sind ein brillianter Diagnostiker und könnten ihm so hervorragende Unterstützung bieten. Und außerdem....ist es Ihnen nicht aufgefallen? Er ist ganz vernarrt in Sie. Ich weiß zwar nicht warum, aber er muss Sie nur sehen und fängt an zu strahlen."
"So, ist Ihnen das also aufgefallen."
Sie hob die Schultern. "Man kann es schlecht übersehen. Er scheint ein richtiger Fan von Ihnen zu sein."
Wenn es doch nur das wäre...
"Kommen Sie", fuhr sie fort, als ich schwieg und meine Fingernägel betrachtete. "Er würde sich ganz bestimmt riesig freuen. Außerdem ist er gut. Wirklich. Es wird Ihnen Spaß machen, mit ihm zu arbeiten. Und es ist ja auch nur von Zeit zu Zeit."
"So, wird es das..."
Sie hieb mit der flachen Hand auf den Tisch. "Nun seien Sie kein solcher Sturkopf, House! Ich bitte Sie doch nicht, mit Chase auszugehen! Ich könnte Sie auch einfach zuteilen!"
Ich seufzte. Dass sie jetzt noch harte Geschütze auffuhr, wollte ich nicht unbedingt.
"Also gut. Aber ich knüpfe daran eine Bedingung."
Sie verdrehte die Augen. "Und die wääääääre?"
Ich schaute ihr grinsend ins Gesicht. "Wir bekommen schon morgen eine neue Kaffeemaschine. Ich lebe nun schon viel zu lange mit dem höllischen Gebräu, das unser Monstrum hier fabriziert."
"Ach...und ich dachte, das sei Ihnen egal? Hauptsache Koffein?"
Ich zuckte die Achseln. "Ich denke ja auch an mein Team. Wir wollen doch nicht, dass Cameron gleich wieder kündigt, weil der Kaffee sie in die Flucht schlägt."
"Nein", sagte sie. "Das schaffen Sie auch ganz allein - ohne den Kaffee."
"Würde ich nicht tun...Und außerdem würde ich deutlich weniger Zeit in Wilsons Büro verbringen, wo ich richtigen Kaffee bekomme."
Sie schloß kurz die Augen und resignierte. "Also gut, abgemacht. Wobei Sie immer Gründe finden werden, in Wilsons Büro herumzuhängen."
Ich stand fröhlich auf und humpelte an ihr vorbei. "Wunderbar, dann sind wir uns ja einig. Schönen Nachmittag noch."

Glücklicherweise hielt mich niemand mehr auf, als ich auf dem Weg zum Parkhaus war. Ich hörte nur die üblichen Flüche der Leute, die mir nicht schnell genug aus dem Weg gingen und ein paar unsanfte Begegnungen mit dem Stock machten.
Zuhause angelangt raffte ich meine Sachen für den Abend zusammen und nahm zwei Vicodin ein. Dann setzte ich mich ans Klavier und übte ein Stück aus dem Soundtrack von Amélie ein, was ganz gut klappte und noch besser klang.
Hier ist es zwar nicht von mir gespielt, aber der geneigte Leser kann ja auch die Augen schließen und es sich einfach nur anhören:

Ich spielte es sicher 5mal hintereinandner, als ich es erst einmal konnte und vergaß darüber fast die Zeit. Gegen 19:45 Uhr sah ich auf die Uhr und musste mich schon beeilen, wenn ich nicht zu spät zu Wilson kommen wollte. Mit Rücksicht auf mein Bein nahm ich diesmal wieder das Auto.

Ich hatte zwar einen Schlüssel, klingelte aber wie immer trotzdem und stutzte, als er mir im Pyjama öffnete. Auf der Brusttasche prangte ein Snoopy. "Ähm...." Ich schaute auf die Uhr. "Habe ich mich verspätet?"
"Nein, hast du nicht. Komm rein!"
"Zur Pyjama-Party?"
"Sag bloß, du hast deinen nicht dabei?"
Ich trat ein und bemerkte, dass ich ihn natürlich dabei hätte. Schließlich wollte ich ungern nur in Boxershorts bekleidet auf seinem Sofa nächtigen.
"Ja dann los, wirf dich rein!"
"Jetzt schon?"
"Wann immer du willst", meinte er und eilte ins Wohnzimmer.
"Was hast du es so eilig? Der Film läuft nicht weg."
Er saß schon auf der Couch. "Nein, aber ich möchte erst Ghost Whisperer sehen." Er zog die Beine an und schaute erwartungsvoll auf den Bildschirm.
Ich schaute ihn prüfend an. "Du möchtest was sehen?"
Abwesend deutete er auf den Vorspann. "Ghost Whisperer."
Ich seufzte. "Also gut...dann kann ich mir ja derweil unbeobachtet meinen Pyjama anziehen."
Wilson grinste kurz und entgegnete, er würde aber auch nicht erblinden, wenn er meine Boxershorts sähe. Ich verstaute meine Sachen, zog mich um und humpelte zum Sofa zurück.
"Ach", meinte James und deutete in die Küche. "Ich hab was vorbereitet, kannst du schonmal holen."
Ich zuckte die Achseln und schlurfte in die Küche. "Wow, Sushi?"
Er hatte sie tatsächlich selbstgemacht. Die Rollmatte lag noch auf der Arbeitsfläche und der Reistopf weichte im Waschbecken ein. Ich war beeindruckt.
Die Serie hatte inzwischen begonnen und James nahm mir abwesend die Teller aus der Hand und stellte sie auf den Tisch, so dass ich mich setzen konnte. Ich nahm mir die Tageszeitung und las ein wenig darin. Rührseliger Mist da am Fernsehen.
Irgendwann ließ ich sie sinken und betrachtete James, wie er vollkommen fasziniert und absorbiert von der Handlung dasaß. Er merkte es nach einer Weile und schaute mich an. "Was?"
"Du siehst aus wie ein Idiot!" meinte ich und nahm rasch die Zeitung wieder zur Hand. James grinste nur und schüttelte den Kopf.
Die zweite Folge schaute ich mir mangels Lesestoff mit ihm zusammen an und war irgendwann ganz gefangengenommen davon. Zum Ende hin merkte ich etwas Warmes an meiner Wange und tastete verwundert danach. Meine Hand war naß. Rasch wischte ich mir das Gesicht trocken und schaute verstohlen zu James. Hoffentlich hatte er nichts bemerkt.
Er seufzte und wandte sich zu mir. "Sag nicht, das hat dir nicht gefallen..."
Dann sah er mich näher an und lachte. "Hah! Du hast feuchte Augen!"
Ich schüttelte unwillig den Kopf und grummelte etwas von Heuschnupfen.
"Sicher", sagte James und holte die Soße zu den Sushi aus der Küche. "Und jetzt wird erstmal gefuttert. Ich hoffe, sie sind genießbar."
Sie waren nicht nur genießbar, sondern absolut himmlisch. Ich bin immer wieder beeindruckt von seinen kulinarischen Künsten. Noch während des Essens legte er die DVD ein und wir sahen zum sicherlich 23. Mal die Boondock Saints an. James grinste mich an und meinte: "Ich überlege schon so lange, an wen mich manches in der Art von Paul Smecker erinnert...."
Ich grunzte nur, dann solle er weiter überlegen, irgendwann käme er schon dahinter.
Der Film ist grandios, auch wenn wir ihn fast auswendig mitbeten können.
"And Shepherds we shall be
For thee, my Lord, for thee.
Power hath descended forth from Thy hand
Our feet may swiftly carry out Thy commands.
So we shall flow a river forth to Thee
And teeming with souls shall it ever be.
In Nomeni Patri Et Fili Spiritus Sancti."

Noch so eine Musik, die ich gerne hätte.
Ich nahm eine Vicodin aus dem Glas, warf sie in die Luft und wollte sie mit dem Mund auffangen, doch James' Hand schnellte mit erstaunlicher Geschwindigkeit vor und fing sie auf. Verblüfft drehte ich den Kopf zu ihm. "Hast du Fliegen fangen geübt?"
"Ich denke, du hattest schon genug", meinte er bloß und goß mir ein Guinness ein.
Nach dem Film unterhielten wir uns noch einige Stunden und beim Herumschalten in den Fernsehprogrammen bleiben wir noch beim Club der toten Dichter hängen und zerbrachen uns den Kopf, an wen uns bloß der bedauernswerte Hauptdarsteller erinnerte:

Ich komm noch drauf irgendwann...
Als James sich schließlich in sein Bett verabschiedete und ich mich auf dem Sofa eingerichtet hatte (allerdings nicht, ohne noch einen Witz über Snoopy gemacht zu haben), legte ich die Musik zu Schindlers Liste ein und sinnierte vor mich hin, mit dem Stock liegende Achten in die Luft malend. Ich konnte einfach nicht einschlafen. Mein Bein schmerzte, ich wußte nicht so recht, wie ich am besten liegen sollte und die Musik machte mich depressiv. Ich stand also wieder auf und wanderte ein wenig im Raum umher, sah auf die Straße hinaus und fühlte mich mit einem Mal seltsam leer und hohl. Die Schmerzen wurden schlimmer - ich verzog das Gesicht, setzte mich und barg den Kopf einen Moment in den Händen. "Was soll's", dachte ich, "er sieht es doch nicht..." Damit nahm ich mir 3 Tabletten aus dem Glas und schluckte sie trocken. Wieder versuchte ich, mich auf dem Sofa einzurichten, konnte mein Bein aber nicht so legen, dass es annähernd bequem war.
Schließlich stand ich auf. "Scheiß doch drauf!" fluchte ich und humpelte in Richtung James' Schlafzimmer. Dieser schlief bereits tief und fest und von der kleinen Stereoanlage auf dem Sideboard dudelte Black mit The sweetest smile. Auch nicht viel heiterer als Schindlers Liste.
Unsanft stubste ich James mit meinem Stock an, damit er Platz machte. Er murmelte etwas unverständliches im Schlaf und rutschte ein wenig zur Seite, so dass ich es mir auch noch bequem machen konnte. Ich lag auf der Seite und starrte ins Dunkel, den kleinen Lichtpunkt des Powerknopfes der Anlage fixierend. James, der Spinner, hatte das deprimierende Lied auf eine Endlosschleife programmiert, so dass es wieder und wieder von neuem begann, wenn es eben erst geendet hatte. Schnaufend streckte ich meine Hand mit dem Stock aus und schaltete die Anlage damit aus. Endlich Ruhe, doch schlafen konnte ich immer noch nicht. Irgendwie fühlte ich mich elend.
Ich schaute über meine Schulter zu James, der zu mir gewandt ebenfalls auf der Seite lag. Ohne nachzudenken nahm ich seinen Arm und legte ihn um mich. James grunzte kurz und zog mich zu sich heran - wahrscheinlich träumte er von einer intakten Ehe. Seinen Arm festhaltend schlief ich irgendwann endlich ein.

Heute früh weckte mich die Helligkeit. James hatte die Rollos nicht geschlossen, draußen war es taghell. Benommen stellte ich fest, dass ich seinen Arm noch immer wie ein Schraubstock umklammert hielt und blinzelte auf den Wecker. 9:10 Uhr am Morgen, wir hätten schon längst im Krankenhaus sein müssen. Unaufgeregt schloß ich die Augen und schlief fast sofort wieder ein. Dann waren wir heute eben krank.

Wednesday, September 13, 2006

Ich kann es einfach nicht lassen...

Ich reite mich selber immer tiefer hinein, aber ich kann es einfach nicht lassen.
Aber ich sollte chronologisch vorgehen.
Wie gesagt, war gestern ein wirklich mieser Tag. Zu allem Überfluß stellten sich auch noch Schwachmaten und aufgetakelte Weiber auf Camerons Stelle vor.
Spät am Abend, als ich endlich daheim war, war ich vollkommen erledigt, warf mich bloß noch auf die Couch, schaute etwas Headf*ck TV und rauchte dazu eine Zigarre. Meine Dosis Vicodin hatte ich gnadenlos überschritten und wankte irgendwann mehr als ich ging zu Bett.

Heute früh war ich immer noch nicht ganz auf der Höhe, bekam aber doch die allgemeine Freude über Camerons Wiedereintritt ins Team mit. Ich saß schweigend dabei in unserem Aufenthaltsraum und hielt mich an meiner roten Kaffeetasse fest. Kurz darauf verschwand ich in meinem Büro und legte mich - alle Viere von mir gestreckt - mitten auf den Boden und schlief fast sofort ein.
Ich denke, ich habe fast anderthalb Stunden so dort gelegen, bis Wilson mich mit seinem Fuß in die Seite stubste und weckte.
"Hey, Greg! Aufgewacht!"
Ich blinzelte und hielt mir die Seite. "Hm?"
"Was ist los? Hattest gestern wohl noch einen harten Abend, was?" grinste er.
Ich grinste boshaft zurück und rappelte mich auf. "Aber ja. Ich kann dir sagen, Allenby hat mich ganz schön rangenommen!"
James starrte mich fassungslos an. "Was?!"
Ich hieb ihm mit meinem Stock an den Arm. "Bist du blöde? Das war ein Witz!"
Er schüttelte kurz den Kopf, als würde er grade erst aufwachen. "Du hast eine verdammt seltsame Art von Humor...."
"Sag nicht, dass dir das erst heute auffällt."
James rieb sich den Arm und grinste. "Manchmal würde ich dir eben so einiges zutrauen."
"Ja, vielen Dank auch", entgegnete ich trocken. "Gibts was, dass du mich wecken musstest?"
Er hielt mir eine Akte hin. "Das hier wollte ich gerne mit dir besprechen."
Ich nahm sie entgegen. "Okay, aber in deinem Büro. Hier ist der Kaffee einfach schrecklich."
Auf dem Weg in sein Büro kam uns Chase entgegen, dessen Nase immer noch ein wenig geschwollen war. Ein innerer Vorbeimarsch war das, ganz herrlich.
"Schade, dass sie nicht gebrochen ist", meinte ich zuckersüß zu ihm. "Ich habe mir sagen lassen, dass die Frauen das sexy finden."
Er schnaubte nur und zog sich zur Recherchearbeit zurück, zu der ich ihn weiterhin verdonnert hatte.

Die Besprechung mit James nahm beinahe den ganzen Tag in Anspruch. Was mir aber einerseits auch ganz recht war - so musste ich mit kaum anderen Menschen in Kontakt treten. Ganz nebenbei konnte ich ihm auch den überaus seltsamen kleinen Film zeigen, den ich dort entdeckt hatte, wo ich auch die anderen Videos gefunden hatte. Dieser hier war definitiv nicht von James erstellt. Irgendein krankes Hirn hat eine täuschend ähnliche Computeranimation von uns beiden erstellt, wie wir uns auf einem Bett...hmmm....tummeln. James glotzte erschüttert den Bildschirm an und versuchte, aus dem Namen des Erstellers, der natürlich irgendein Internetpseudonym war, auf den wirklichen Urheber zu schließen. Ich konnte herzlich darüber lachen, James stammelte allerdings bloß noch zusammenhangsloses Zeug von Mobbing und 'ach du meine Güte'. Ich ärgerte ihn damit, dass da nunmal jemand seine geheimsten Gedanken erkannt hat, aber das fand er nicht witzig. Inzwischen hat er glücklicherweise selber schon darüber gelacht (und ich könnte wetten, dass es genau die Art von Filmchen ist, die meiner Leserin claudi gefallen würde. Adeline vermutlich auch.).

Als ich zurück in mein Büro hinkte, begegnete mir Louis und winkte mir freudig zu. Ich grinste ihn an und zwinkerte ihm zu. (Blöde, ich weiß...aber ich konnte einfach nicht anders.) Dann sah ich dabei zu, wie er mich überrascht anstrahlte, weiterging, mich dabei nicht aus den Augen ließ und dann übelst seine Knie an einem in den Weg geschobenen Krankenbett anstieß und sich der Länge nach hinlegte.
Ob ich gefragt habe, ob es ihm gut geht? Natürlich nicht, ich bin in mein Büro verschwunden.

Später aber war er wieder da, der kleine Teufel, der mich dumme Dinge tun läßt. Erst dachte ich, ich würde Allenby so gut es geht in Zukunft ignorieren und nur das Allernötigste mit ihm sprechen. Aber nun reizt es mich, ihn zu triezen und seine Reaktion auf mich zu begutachten.
Das nächste Mal begegnete ich ihm heute in James' Büro und faßte ihm leicht in den Rücken. "Du hast dich ja ganz schön hingelegt eben....Ist auch alles okay mit dir?"
Die paar Sekunden, die meine Hand dort lag konnte ich ihn zittern spüren und musste mir ein überlegenes Grinsen verkneifen. Er schluckte und konnte mir nicht ins Gesicht sehen.
"Das hast du gesehen?"
Ich nickte. "Ja, aber ich musste zu einem eiligen Fall, sonst hätte ich mich natürlich sofort erkundigt."
Er sah mich nun doch an und schien unschlüssig, ob er näher zu mir heranrücken oder die Flucht antreten sollte. Zu meinem Glück entschied er sich zur Flucht. "Ja, dann...also...äh...bis später..." Und raus war er, gleich ein paar Schwestern an seine Fersen geheftet.
"Ey, Louis, haste Aggro?" hörten wir Morris aus der Pathologie hinter ihm herrufen. Offensichtlich ein weiterer World of Warcraft Spieler.
Ich prustete los, aber James sah mich kopfschüttelnd und mit verschränkten Armen an. "Du bist so ein Ekel manchmal! Ich fasse es nicht!"
"Wieso?" fragte ich unschuldig. "Ich habe mich nur erkundigt, ob er sich auch nichts getan hat."
"Erst einmal hat er sich nur wegen dir was getan. Und zweitens war das eben ziemlich gemein."
Ich schaute schuldbewußt auf den Stock in meiner rechten Hand.
"Du treibst es noch zu weit", lamentierte er weiter. "Hast du mal darüber nachgedacht, dass ihn das ermutigen könnte?"
"Ups..."
"Ja, ups! Außerdem machst du dich über seine Gefühle lustig."
Er hat ja Recht. Ich seufzte und schaute ihn mit Dackelblick von unten her an.
"Ich weiß ja...Ich kann manchmal nichts dagegen tun...Bekomme ich trotzdem noch einen Kaffee?"
Er schmunzelte schon wieder. "Aber sicher!"
Er goß mir einen Kaffee ein und rührte sogar Zucker hinein. "Weißt du, er ist ein sehr netter Kerl. Ich mag ihn wirklich gern", redete er mir nochmal kurz ins Gewissen.
Böse war er mir aber nicht wirklich und machte gleich noch einen Vorschlag für den Abend. "Was hältst du von einem Boondock Saints Abend bei mir?"
Ich tat, als müsse ich überlegen. "Hmmm...heute...lass mich nachdenken....Ja! Klar!"
James klopfte mir auf die Schulter. "Wunderbar! 20 Uhr?"
"20 Uhr."

Schön. Es muss ja niemand wissen, aber ich freue mich auf heute Abend. Der Film ist ein Gedicht und Abende bei James sind eben immer nett.

Amüsieren konnte ich mich grade eben auch noch einmal. Hier war die helle Panik ausgebrochen, als es in unserer Küche ein paar ohrenbetäubende Knalle gab und Rauch durch die Türritze drang. In den Tagen um den 11. September denken alle gleich an durchgedrehte Terroristen, aber es hatte bloß jemand eine Tüte Popcorn in der Mikrowelle vergessen. Ich kann mir fast denken, welcher blonde Vollidiot das gewesen ist.

Ach...und ehe ich es vergesse kommt hier noch ein Video für Nosferatu1875:

Life sucks

Das ist keine gänzlich neue Erkenntnis.
Natürlich nicht.
Ich werde keine bahnbrechende Entdeckung damit gemacht haben.
Aber nach dem gestrigen Tag geht es mir einfach nur beschissen heute.
Eine Meningitis-Epidemie, vor der ich nicht fliehen konnte, eine schwangere 12jährige und eine "Erpressung" von Cameron.
Immerhin habe ich mich nach der ersten Abfuhr nochmal hingetraut.
Und ab heute ist sie wieder im Team. Nur, weil ich zugesagt habe, mit ihr essen zu gehen. Dass sich die Leute da momentan so drum reissen macht mir Angst.
Aber es muss nicht heute sein und vielleicht kann ich es aussitzen.
Oder aber, der Abend mit ihr wird nett.
Man kann es nie wissen.

Ich genehmige mir nun noch einen Kaffee und fahre dann zur Arbeit. Heute mal mit dem Motorrad - verwegen.

Tuesday, September 12, 2006

Falls jemand an dem Ohrwurm interessiert ist

...den ich seit dem Wochenende habe und mit dem James und ich uns im Pub blamiert haben, kommt hier das Video.
Ich hoffe, es macht niemandem Angst.


Wilson spielt dazu grandios die Luftgitarre.

Weiter im Text

And I'll pull your crooked teeth
You'll be perfect just like me
You'll be a lover in my bed
And a gun to my head
We must never be apart
We must never be apart


Seit dem Wochenende habe ich diesen Ohrwurm. Ständig summe ich ihn vor mir her und klopfe den Takt mit dem Stock mit. Schrecklich. Auf der Heimfahrt höre ich es auch meistens.
Über den Videos, die mich so überrascht haben, habe ich hier gar nichts mehr geschrieben. Doch ich möchte den Kommentar und die Mails nicht ignorieren und berichte also weiter von dem Mittagessen. Ich kann mir zwar nicht denken, was Sie daran alle so spannend finden, aber vielleicht gefällt es Ihnen ja bloß, mich leiden zu sehen.

Ja, wo war ich? Ich orderte also Tagliatelle mit Steinpilzen und einen Rotwein, Allenby eine vegetarische Pizza und ein gewagtes Glas Wasser. Während wir auf das Essen warteten, blickte ich angelegentlich im Restaurant umher und hoffte, dass keine unangenehmen Gesprächsthemen auf mich zukommen würden. Ich war unschlüssig, ob ich das Gespräch beginnen und lenken oder ob ich einfach schweigen sollte. Mir gefiel beides nicht. Einerseits wollte ich nicht, dass Allenby einen Gesprächsstart meinerseits als Interesse auslegt, andererseits wollte ich ihm auch nicht das Heft in die Hand geben. (Ist das ein Dolch, den ich da vor mir sehe?)
Als ich mich endlich entschlossen hatte, zu beginnen, begannen wir prompt gleichzeitig irgendein Gerede und ich wurde bloß dadurch gerettet, dass der Salat serviert wurde. Allenby zupfte verlegen ein Pizzabrötchen auseinander und sah mich ab und zu verstohlen an. Ich nahm einen guten Schluck Wein und rang mich nochmals durch, zu beginnen.
"Also, Dr. Allenby, was ist los heute? Haben Sie Heimweh? Woher aus England stammen Sie eigentlich?"
"Aus Hawes....Das ist ein kleines Dorf in den Yorkshire Dales." Er seufzte. "Es ist wirklich wunderschön dort...Aber...Heimweh? Nein, eigentlich nicht."
"Dann gefällt Ihnen Plainsboro?"
Er griff gleichzeitig mit mir nach dem Olivenöl, streifte meine Hand und zuckte zusammen. Ich grinste. "War ich geladen?"
Er blinzelte. "Wie?"
"Habe ich Ihnen einen Schlag versetzt?" fragte ich erneut.
"A-achso..." stotterte er. "Ähm...ja."
Er lief rot an und lehnte sich dankbar zurück, als das restliche Essen kam.
"Ja, Plainsboro - überhaupt New Jersey - gefällt mir. Es ist nicht mein Zuhause, aber ich habe mich doch eingelebt. Und die Möglichkeiten in Ihrer Klinik sind phantastisch."
Ich kaute auf einem Steinpilz. "Ja dann...haben Sie ja keinen Grund, Trübsal zu blasen."
Er zuckte die Achseln. "Eigentlich nicht. Eher im Gegenteil."
"Wunderbar", sagte ich und wollte es damit auf sich beruhen lassen. Es beunruhigte mich, dass er plötzlich einen so entschlossenen Gesichtsausdruck hatte.
"Ich habe einfach nicht gut geschlafen. Es hat mich ziemlich mitgenommen, was Sie zu mir gesagt haben."
Ich blickte unschuldig auf. "Ich? Was denn?"
"Naja, gestern in der Kantine..." Er unterbrach sich und machte eine wegwerfende Handbewegung. "Wahrscheinlich benehme ich mich grade wieder wie ein Idiot."
"Da möchte ich Ihnen keinesfalls widersprechen."
Allenby grinste schief und sah mir direkt ins Gesicht. Ich rutschte unbehaglich auf dem Stuhl hin und her und schaute in mein Weinglas.
"Dr. Wilson hat mir schon gesagt, ich solle mir keine Gedanken darüber machen." Er betrachtete eine Artischocke, die er auf die Gabel gespießt hatte. "Ich...war halt etwas verletzt wegen Ihrer Entgegnung."
"Oh", sagte ich leichthin. "So bin ich fast immer!"
"Ja", sagte er und blickte mich wieder direkt an. "Genau das hat Dr. Wilson auch gesagt. Und er meinte auch, dass Sie mich wahrscheinlich eigentlich gerne Louis nennen würden."
Judas! Fällt mir einfach in den Rücken!
Ich hatte schon auf der Zunge liegen, dass er das nur gesagt hatte, um ihn zu beruhigen, entgegnete dann aber zähneknirschend "Also gut..." Mehr konnte James aber nicht von mir verlangen. Wenn das einer Entschuldigung nicht verdammt nahe kam, weiss ich es auch nicht. Das war sogar viel mehr, als er von mir verlangen konnte.
Allenbys Gesicht leuchtete auf und er reichte mir seine Hand. "Schön! Dann also...Gregory?"
Ich zögerte und ergriff dann seine Hand. "Gregory."
Meinem Empfinden nach hielt er meine Hand eine Spur zu lange fest, fing dann aber an, herzhaft zuzulangen und seine Pizza zu vernichten.
"Wissen Sie...Weisst du....eigentlich geht es mir hier sogar blendend!"
"Na, wenn das mal nicht schön zu hören ist", entgegnete ich gelangweilt und drehte eine Tagliatelle um meine Gabel.
"Ja", sagte er strahlend. "Ich habe nicht gedacht, dass es mir noch passiert, aber ich habe mich richtig verliebt!"
Oh Mann! Bitte, belass es dabei!
Ich schaute kurz auf und versuchte ein Lächeln. "Wie schön für Sie! Ähm...dich. Kein Wunder, dass du dich hier wohlfühlst."
Er schaute mir einen Tick zu lange in die Augen und senkte dann rasch den Blick. "Ja", nickte er. "Meistens ist es schön. Manchmal bin ich aber auch ziemlich niedergeschlagen. Aber ein Blick auf diesen Menschen, und schon geht es mir wieder wie bei einem Spaziergang auf dem Regenbogen."
Ich verschluckte mich an meinem Wein und bekam einen kurzen Hustenanfall. Mit tränenden Augen krächzte ich "Klingt ja toll!" und dachte nur noch 'Raus hier!'
Er schloß verträumt die Augen und seufzte. "Ja, das ist toll. Ich habe nur noch nichts gesagt."
"Man sollte ja auch nichts überstürzen", beeilte ich mich zu sagen. "Ist er denn auch im Princeton/Plainsboro Teaching Hospital beschäftigt?"
Er zog überrascht eine Braue hoch und wurde wieder rot. "Er?!"
"Hrm...der Mensch."
Er nickte. "Ja, ist er."
Meine Rettung aus dieser verfahrenen Situation nahte in unerwarteter Gestalt.
"Caro Dottore!", hörte ich plötzlich jemanden rufen. Eine Sekunde später stand Mr. Arnello am Tisch. (Der Mafioso Herr, dessen Bruder ich erfolgreich behandelt und dem ich mein neues Auto zu verdanken hatte.) Er klopfte mir schwungvoll auf die Schulter. "Dr. House! Wie geht es Ihnen? Es ist schön, Sie zu sehen!"
Ich nickte zu ihm hoch und erwiderte, dass es mir seit Voglers Weggang sehr gut ging. Arnello rieb sich die Hände. "Hätten Sie doch mal eher was gesagt! Meine Familie hätte sich dieses Herrn sicher gerne angenommen, damit er Ihnen nicht mehr das Leben schwer macht."
"Oh..." Ich winkte ab. "Zu freundlich, aber wirklich nicht notwendig. Ich...ähm...weiss das aber durchaus zu schätzen."
Während wir fertig aßen erzählte er mir noch von seinem Bruder und wie gut es ihm jetzt ginge. Dann deutete er auf Allenby und fragte "Sagen Sie...geht Ihr Kollege immer im Arztkittel essen?"
Ich grinste breit. "Ja, so ist er. Er liebt seinen Job!"
Louis wurde hektisch und zupfte verlegen an seinem Kittel. "Mist! Das habe ich total vergessen."
Er wollte die Rechnung begleichen, doch Arnello winkte ab. "Nicht doch...Sie beide sind heute meine Gäste!" Wir bedankten und verabschiedeten uns.
Draußen meinte Allenby: "Das hättest du mir aber auch sagen können!"
"Was? Dass ich einen Mafia-Boss behandelt habe?"
"Dass ich den Kittel noch anhabe!"
"Ach was. Steht dir doch."
Damit verschwand ich in meinem Büro und schloß die Tür.

Lange dauerte es nicht und ein grinsender Wilson saß auf meinem Schreibtisch. "Naaaaaaaaaaa? Was war das denn? Ein Daaaaaaaaaaaaaaate?"
Ich gab ihm einen Hieb mit meinem Stock an den Arm. "Du hast doch gesagt, ich müsse mich entschuldigen. Und wenn er mit mir essen will und ich nehme an, ist das doch Entschuldigung genug."
Er lehnte sich zurück und verschränkte die Arme. "Der Mann ist vollkommen selig. Du hast sein Angebot also angenommen?"
"Ja, und wem habe ich das zu verdanken?" schnappte ich. Er lachte und wandte sich zum Gehen. "Danke mir nicht. So bin ich nunmal."

Der Tag dauerte glücklicherweise nicht mehr lange an, es war ja Freitag. Noch dazu ging ich Allenby den Rest des Arbeitstages erfolgreich aus dem Weg, ohne dass er es merkte und hatte auch noch die Gelegenheit, Dr. Chase die Darmspiegelung eines fettleibigen Patienten aufzubrummen.

Das Wochenende plätscherte so vor sich hin. Freitag lungerte ich bloß auf dem Sofa herum, war benebelt von zuviel Vicodin und Rotwein und schaute Poker im Sportfernsehen.
Samstag stand ich sehr spät auf, frühstückte Vicodin und schwarzen Kaffee mit Zucker und setzte mich dann an den Computer. Ich loggte mich noch einmal in World of Warcraft ein und versuchte auf eigene Faust, ein paar Aufgaben zu lösen. Dabei erlegte ich unter anderem ganz alleine ein Schwein namens "Prinzessin", dank eines Mitspielers, der anscheinend die gleiche Aufgabe hatte und bereits schwer mit ihren Begleiterschweinen beschäftigt war. Ich schoss sie geschmeidig mit einigen Feuerblitzen ins Nirvana und verschwand so schnell ich konnte. Trotzdem trafen mich noch wüste Beschimpfungen des anderen Spielers und ich glaube, ich bin nun auf seiner Ignore-Liste. Das hob deutlich meine Laune und abends war ich mit James und einigen seiner Kollegen zum Billard verabredet. Nachher ging es noch ins Pub, wo James und ich uns damit blamierten, Ava Adore, oben erwähnten Ohrwurm, mitzugrölen. Zumindest immer die Zeile "we must never be apart" wobei ich meinen Stock und Wilson seinen Daumen als Mikrophon benutzte.

Der gestrige Tag stand natürlich ganz im Zeichen von 9/11 und bereits morgens auf dem Weg zur Arbeit begegnete ich genügend Hornochsen, die T-Shirts mit dem Aufdruck Investigate 9/11 trugen. Stumpfe Verschwörungstheoretiker.
Fast den ganzen Tag beschäftigten wir uns mit einem seltsamen Fall. Chase, Foreman und ich standen am Whiteboard, diskutierten Symptome und mögliche Ursachen und ich machte Notizen dazu. Dabei schwang ich achtlos mein Jo-Jo und klatschte es mit einem Mal Chase mitten ins Gesicht. Es gab ein merkwürdiges Geräusch und er gab ein unnatürlich hohes Quieken von sich. Ich denke nicht, dass er mein "Ups!" als Entschuldigung gelten ließ. Er hielt sich die Nase und zwischen seinen Fingern quoll Blut hervor.
"Das sollten Sie besser behandeln lassen", meinte ich.
Er eilte zur Tür heraus und quetschte hinter zusammengebissenen Zähnen "Dämliches Arschloch!" hervor.
Die Tür schlug zu und ich wandte mich mit hochgezogenen Brauen zu Foreman. "Er sagt 'Arschloch' als sei es etwas schlechtes..."
Foreman verdrehte die Augen und ließ mich im Büro zurück.

Gestern abend saß ich eine Weile einfach nur auf dem Sofa und dachte darüber nach, ob ich nicht zu James fahren sollte. Ich verwarf den Gedanken immer wieder, denn ich wollte ihm nicht unbedingt auf die Nerven gehen. Vielleicht war seine House-Dosis mit dem Wochenende schon mehr als erfüllt. Doch dann packte ich meinen Kram zusammen (schließlich wollte ich mich wenn schon, dann auch über Nacht bei ihm einnisten) und fuhr auf dem Weg zu ihm noch bei einem Drive-In vorbei und holte zwei Burger-Menüs mit Coke Light. Ich wollte ja nicht mit leeren Händen vor der Tür stehen.
Auf halbem Wege kam mir ein bekanntes Auto entgegen: James auf dem Weg zu mir mit zwei Burger-Menüs auf dem Beifahrersitz. Ich grinste in sein Auto hinein. "Zu mir oder zu dir?" Er lachte. "Zu mir, wenn du dich schonmal aufgerafft hast, vorbeizukommen."
Wir vernichteten beide Menüs und es ging mir danach so schlecht, dass ich erstmal ein Rendezvous mit Wilsons Toilettenschüssel hatte. Doch danach ging es mir wieder gut und wir sahen uns Die fabelhafte Welt der Amélie an, den Wilson ausgeliehen hatte. Zuerst dachte ich, was für ein kranker, verdrehter Müll, doch dann sank ich immer tiefer in die Sofakissen und konnte den Blick nicht mehr vom Bildschirm wenden. Wilson hatte irgendwann, ohne es zu merken, den Arm um meine Schultern gelegt und starrte ebenso fasziniert auf den Bildschirm. Beim Abspann griff ich nach seiner Hand auf meiner linken Schulter. "Komm, lass uns kuscheln gehen!"
Er zog seinen Arm zurück, schniefte und schaltete den Film aus. "Komm, dir hat er auch gefallen!"
Ich antwortete nicht, sondern sah ihn nur an. Er schaute zurück und irgendwann fragten wir gleichzeitig "Ob der Record-Shop noch geöffnet hat?" Wenige Minuten später standen wir im Laden und kauften den Soundtrack, den wir den Rest des Abends rauf und runter hörten, uns dabei unterhielten oder auch manchmal bloß Löcher in die Luft starrten.
Bin ich rührselig?
Nein.

Monday, September 11, 2006

Ähem...

Er IST verrückt...


Viel Vergnügen.

Loituma

Wilson ist albern.
Schrecklich albern.
Eigentlich ist er schon ziemlich bescheuert.
Wahrscheinlich sind wir deshalb so gut befreundet....

Wieder einmal Montag

Draussen ist es noch stockdunkel und ich hätte gut Lust, mich wieder nach oben in mein Bett zu verziehen.
Und dem ungeduldigen (und auch noch anonymen) Leser, der unten kommentiert hat, sei gesagt, dass ich am Wochenende absolut nicht an dieses Ding hier gedacht habe. Aber der Bericht wird noch nachgereicht.
Bis dahin gibt es erstmal etwas für Adeline...Mein vorteilhaftes rotes Hemd:

Friday, September 08, 2006

Es gibt auch Träume, mit denen die Tage gut beginnen

Was sage ich?
Gut?
Neiiin, mehr als gut.
Kennen Sie auch diese Träume, aus denen Sie am liebsten nie mehr wieder erwachten? Heute hatte ich einen dieser Sorte.
Ich war mit Vogler in einem Flugzeug und er wollte mit dem Fallschirm abspringen. Die Tür stand schon auf und ich assistierte ihm beim Anschnallen des Schirms.
Natürlich war ich gewissenhaft dabei, was denken denn Sie?
"Was meinen Sie, House? Wird alles gut gehen?" fragte er mich.
Ich reckte nur den Daumen nach oben und nickte beruhigend.
"Es sei denn, Sie sind zu fett für den Fallschirm", fühte ich dann aber hinzu.
"Niemals", entgegnete er und sprang.
Er zog die Reissleine, der Schirm öffnete sich und...............
trug sein Gewicht nicht.
Als nutzloses Fähnchen wehte er hinter ihm her, als er wie ein Sack Mehl gen Boden stürzte.
Ich zückte mein Handy und rief den Sargmacher an.
"Vergessen Sie den Jumbosarg. Es reicht eine kingsize Plastiktüte."

Im Aufwachen umspielte noch immer ein Lächeln meine Lippen und ich machte mich pfeifend ans Aufstehen. Heute sah mir niemand zu und mein erster Weg führte in die Küche und ich setzte Kaffee auf. Der nächste Griff war das vertraute braune Schraubglas. Ich schüttelte drei Tabletten heraus in meine Hand und betrachtete sie eine Weile unschlüssig. Schließlich warf ich eine zurück ins Glas und nahm zwei mit ein wenig Wasser ein. Ich kann sie auch trocken schlucken, aber mit etwas Wasser wirken sie schneller.

Heute lenkte ich meinen Wagen schon um 8:00 Uhr ins Parkhaus - schließlich ist Freitag und ich wollte eher gehen. Als ich ausstieg und zum Eingang ging, sah ich Allenbys unaussprechliches Ungetüm von einem Auto in der Parklücke neben Wilsons Wagen stehen. (Warum um alles in der Welt ist James immer so früh anwesend hier?) Allenby saß noch drin - zurückgelehnt und die Augen geschlossen. Umso besser, so würde er mich auf keinen Fall bemerken. Ich humpelte so schnell ich konnte auf den Eingang zu und verschwand um die Ecke. Der Pförtner grüßte mich und deutete auf den Bildschirm, der das Parkhaus anzeigte. "Wissen Sie, was mit dem los ist? Der steht da sicher schon 'ne halbe Stunde und steigt nicht aus."
Ich zuckte die Achseln. "Briten. Bei denen weiss man doch nie, was in ihnen vorgeht."

Auf dem Weg ins Büro lenkte ich meine Schritte erst einmal in die Küche, um mir einen weiteren Kaffee mitzunehmen. Chase gammelte nutzlos auf einem Stuhl und probierte mit seiner neuen Digitalkamera herum - ein Ergebnis sehen Sie hier:

Es wird wirklich Zeit, dass wir eine neue Kaffeemaschine bekommen, der Kaffee wird von Tag zu Tag widerlicher hier. Noch eine Sache, in die man Voglers Geld gut hätte investieren können.
Mit der häßlichen Kaffeetasse in der Hand begegnete ich als erstes Cuddy, die mir sogleich eine Akte unter den Arm klemmte. "Sie haben sofort was zu tun!" flötete sie. Im Büro angelangt schaute ich mir den Fall gleich an und musste dann wohl oder übel zu besagtem Patienten ans Bett. Ein junger Mann mit Atemproblemen und seltsamem Ausschlag. Wunderbar! Den Ausschlag würde ich Chase behandeln lassen. Vielleicht würde es auch noch etwas Auswurf zu beseitigen oder untersuchen geben für ihn - der Tag versprach wirklich himmlisch zu werden.
Zwischendurch grübelte ich heute öfter darüber nach, wieso ich gestern zu feige gewesen war, zu Camerons neuer Arbeitsstelle zu fahren. Ich war schon an der Kreuzung, nahm dann aber die andere Abzweigung und fuhr heim. Was soll ich ihr auch sagen? "Glückwunsch, ich muss niemanden mehr kündigen. Sie brauchten Ihren Job nicht hinschmeissen. Kommen Sie zurück zum glücklichsten Ort auf Erden!" Nein, ich denke, das wird sie kaum überzeugen. Ich war ja auch nicht grade herzlich zu ihr und wer sehnt sich schon nach einem Chef der auf die Frage "Mögen Sie mich eigentlich?" "Nein" antwortet...
So haben wir immer noch nicht unsere Immunologin wieder mit an Bord und als ich daheim ankam, hatte ich es auch schon wieder vergessen. Gestern abend kam Wilson vorbei und brachte wieder etwas vom Chinesen mit:

Tolles Bild...ich weiss, es ist nicht allzu hell. Aber hey, es war Abend! Er redete mir noch ziemlich lange ins Gewissen wegen meiner Vicodin bzw. meiner Tagesdosis. Ich konnte ihm nichtmal beantworten, wie viele ich davon am Tag nehme. Ich wusste nur, dass ich immer das größte Glas kaufe, es aber nie wirklich lange hält. Jetzt stehe ich unter seiner Beobachtung, nehme ich an. Aber irgendwo tut es auch gut, wenn ich weiss, da ist jemand, dem etwas an mir liegt und der sich Gedanken macht über mich. Ich würde das niemals zugeben, aber es ist so.

Auf dem Weg zu seinem Büro kam ich auch an dem von Allenby vorbei. Die Jalousien standen offen und ich konnte sehen, dass er einfach nur an seinem Schreibtisch saß und das Gesicht in den Händen verbarg. Ob Wilson von dieser laxen Arbeitsmoral wohl wusste? Aber das musste mich ja nicht interessieren, also ging ich einfach weiter. Cuddy eilte grade den Flur entlang und blieb vor mir stehen. "Haben Sie das auch gesehen?"
"Was denn?"
"Dr. Allenby...Er ist schon den ganzen Tag so."
"Er faulenzt, wenn Sie mich fragen", entgegnete ich und ging weiter.

Der Tag hatte so gut begonnen und war nun schon vor dem Mittagessen fast wieder vollkommen ruiniert, denn auch James sprach mich als erstes auf Allenby an. "Was wollen denn alle heute von mir?" fauchte ich ihn an.
"Ja du siehst doch, wie er heute ist..."
"Und? Kann ich was dafür?!"
James verschränkte die Arme und sah mich streng an. "Ich denke schon!"
"Mensch, vielleicht war sein Porridge heute früh nicht gut und er hat sich den Magen verdorben! Ich habs jedenfalls nicht vergiftet."
"Ich glaube eher, er leidet unter deinem Benehmen von gestern, Gregory. Er sieht jedenfalls nach einer ziemlich schlaflosen Nacht aus."
Ich zuckte die Achseln und setzte mich. Eigentlich hatte ich mit James einen vernünftigen Kaffee trinken (die Kaffeemaschine in der Onkologie ist nämlich noch in Ordnung) und etwas plaudern wollen. Nun gut, immerhin bekam ich den Kaffee. Und geplaudert haben wir auch, wenn auch nicht über Themen, zu denen ich mich austauschen wollte. Thema Nummer 1 war mein Vicodin-Konsum, Thema Nummer 2 der Dorn in meiner Seite - Allenby.
"Er kam heute früh als erstes zu mir und fragte nach einigem Herumdrucksen, wie es eigentlich sei, 'wenn House einen mag'..."
"Und was hast du ihm gesagt?"
"Die Wahrheit. Dass es kaum einen Unterschied macht und man dich schon sehr lange kennen muss, um es zu bemerken", grinste er. "Darauf meinte er aber gleich 'Er mag Sie, oder?' Das konnte ich ja nun nicht abstreiten. Auch, wenn immer wieder behauptet wird, dass du niemanden magst und niemand dich mag. Aber ich denke, ich bin irgendwie von diesem 'Sprichwort' ausgenommen."
Ich seufzte. "Das bist du wohl..."
Wilson sah mich eine Weile an und meinte dann: "Ich denke immer noch, du solltest dich bei ihm entschuldigen. Es geht ihm wirklich nicht gut..."
Ich lehnte mich im Stuhl zurück und schaute an die Decke. "Und ich denke immer noch, dass das vollkommen unnötig ist. Jeder könnte ihm bescheinigen, dass ich das gleiche zu jedem anderen gesagt hätte."
"Hättest du nicht."
"Hätte ich doch!"
Ich erhob mich und zuckte kurz zusammen, als der plötzlich aufflammende Schmerz in meinem Bein kleine Lichtpunkte vor meinem Auge tanzen ließ. "Alles in Ordnung, Greg?", fragte Wilson besorgt. Ich nickte und tippte zum Abschied an meine Stirn.

Auf dem Weg zurück in mein Büro kam ich am Getränkeautomaten vorbei und sah Allenby daran lehnen. Mit einer Hand stütze er sich daran ab, seine Stirn war an den Automaten gelehnt und er hielt die Augen geschlossen. Weiter vorne tuschelten zwei Schwestern und waren offensichtlich unschlüssig, welche von beiden das Privileg genießen durfte, ihn anzusprechen. Ich bemühte mich, möglichst leise an ihm vorbei zu gehen, damit er nicht bemerkte, wer dort vorbeikam. Ein paar Meter weiter blieb ich stehen und haderte mit mir. Ich hasste es, wenn Wilson es schaffte, mir ein schlechtes Gewissen zu machen. Ich atmete tief durch, drehte wieder um und fand ihn immer noch in der selben Haltung dort vor.
"Dr. Allenby?"
Er fuhr zusammen und sah mich an. "W-was?"
Er blinzelte kurz und ich bemerkte dunkle Ringe unter seine Augen. Das war nicht meine Schuld. Nein. Er hatte einfach mies geschlafen und nun ging es ihm nicht gut.
"Oh...hallo, Dr. House", meinte er dann matt und versuchte ein Lächeln.
"Geht es Ihnen gut?" fragte ich ihn.
Er schaute auf seine Schuhe. "Es...es ist nichts....alles okay."
"Ah....in Ordnung. Dann war das sicher nur ein kleines Tête-a-Tête mit dem Getränkeautomaten. Sehr romantisch. Dann noch viel Spaß dabei."
Ich wandte mich zum Gehen und er seufzte. "Ich stehe hier rum wie ein Idiot, ich weiss."
Grinsend drehte ich mich zu ihm um. "Das sind 100 Punkte für Sie!"
Er schloß zu mir auf und ging neben mir her. "Ich freue mich, dass Sie gefragt haben."
"Wieso das?" fragte ich und sah ihn kurz von der Seite her an.
"Hm...ich weiss nicht. Sie hätte ja auch weitergehen können."
"Hätte ich nicht. Es bildete sich schon eine Schlange am Getränkeautomaten."
Er grinste unbeholfen und schien etwas mit sich auszumachen. Als ich in mein Büro gehen wollte, hielt er mich kurz am Arm fest. Lass los!
"Haben...Haben Sie schon zu Mittag gegessen, Dr. House?"
Oh nein...
Ich schloß kurz die Augen und wandte mich dann wieder zu ihm um. "Nein."
"Würden Sie vielleicht mit mir gehen?"
Ich schnaufte und wollte schon verneinen, doch Wilsons Worte hallten in meinem Gedächtnis. So könnte ich mich entschuldigen, ohne ein Wort zu der ganzen Sache zu sagen.
"Also gut, warum nicht?"
Ein überraschtes Strahlen huschte über sein Gesicht und wir gingen schweigend nebeneinander her. Ich lenkte meine Schritte in Richtung Kantine, doch Allenby blieb stehen. "Auf den Fraß dort habe ich heute keine Lust... Gehen wir doch zum Italiener."
"Ich lade Sie ein", schob er schnell hinterher.
Ich zuckte die Achseln. "Gut, wegen mir..."
Im Rausgehen trafen wir auf Cuddy, die mich lächelnd musterte. "Wo gehen Sie denn hin?"
"Essen", antwortete ich knapp.
"Ach wie schön...wohin denn?"
"Drüben zum Italiener", entgegnete Dr. Allenby und deutete um die Ecke.
"Fein! Dann guten Appetit!" flötete sie uns zu. Sie war offensichtlich erfreut, dass ich mich um einen Assistenzarzt zu kümmern schien.

Beim Italiener angelangt orderte ich ein Glas trockenen Rotwein und eine Portion Tagliatelle mit Steinpilzen. Allenby begnügte sich mit Wasser und einer vegetarischen Pizza.
Hoffentlich würde das hier schnell vorübergehen und keine unangenehmen Fragen auftauchen.

Thursday, September 07, 2006

Mein Team

Leider haben meine Recherchen bislang nichts ergeben - niemand von ihnen scheint ein solches Weblog zu führen.
Vorstellen möchte ich sie hier dennoch gerne, so dass der geneigte Leser sich ein Bild machen kann, um wen es überhaupt geht. Links kann ich keine bieten, also müssen Bilder sprechen:

Dr. Foreman, Dr. Cameron, auf dem Bett ich, über meiner Schulter Dr. Wilson, daneben Dr. Chase und Dr. Cuddy (die kein Teammitglied ist, sondern meine direkte Vorgesetzte).

Ja, und an ihren Blicken sieht man doch, wie sie mich lieben müssen:

Foreman, Chase und Cameron

A day can start conceivably bad

Slowly I awake and wonder if it's already time to get up.
Something is different today. I knit my brow and ponder what it is.
Someone put his arm around me - actually put it under my top and caresses my belly.
I turn to the other sid and look into Allenby's face. Before I am able to widen my eyes being apalled, he draws me to him and puts his lips on mine.
I startle like a jack-in-the-box and yell at the top of my lungs.

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Bibibibeep
Bibibibeep
Bibibibeep

Still yelling I heard my alarm clock and now was really awake. I shuddered and slapped my hand against my forehead.
Go away, picture, go away, go away!!!
Hopefully this would not stay burned in my brain for the rest of the day. Tha gave me creeps and I felt sick. How is a day going to be that starts so rotten?
Dazed I crept out of bed and groped for my cane.
Jetzt würde ich erstmal mein Heldenfrühstück, bestehend aus 2 Vicodin und einem schwarzen Kaffee mit Zucker, einnehmen und mich dann fertigmachen. Hoffentlich würde es mir dann etwas weniger gruselig zumute sein.

Ich humpelte die Treppe hinunter und runzelte die Stirn, als ich es klappern hörte. Als ich in der Küchentür stand fiel es mir wieder ein - Wilson hatte bei mir übernachtet. Er hantierte mit Rührei am Herd und die Kaffeemaschine sprotzelte auch bereits vor sich hin. Strahlend drehte er sich um und ich wunderte mich wieder einmal, wieso er um halb 7 bereits adrett, frisch und wie immer wie aus dem Ei gepellt aussah.
"Moooooorgen, Greg!" schmetterte er und musterte mich dann von oben bis unten.
"Mann, siehst du aus! Hattest wohl keine gute Nacht?"
Ich rieb mir über die Stirn und spürte einen leichten Schmerz hinter dem rechten Auge. "Mhmmmm...Ist wohl spät geworden gestern?"
"Falls du dich nicht mehr erinnern solltest: Wir waren um ca. 2 Uhr hier."
Mir fiel ein, dass ich mitten in der Nacht Foreman angerufen und ihn gebeten hatte, uns im Krankenhaus abzuholen und nach Hause zu fahren. Wilson und ich hatten beide zuviel getrunken und unsere Autos im Parkhaus stehen lassen. Langsam dämmerte mir auch wieder, dass Allenby uns eigentlich hatte fahren wollen und Foreman alles andere als begeistert von der Aussicht gewesen war, aufzustehen und den Chauffeur für uns zu spielen.
"Mann, Foreman war vielleicht sauer", ließ sich Wilson auch wieder vernehmen. "Aber du warst wohl sehr überzeugend, sonst hätte er uns wohl kaum gefahren."
Ich schaute ihn an. "Und wieso bist du hier?"
"Filmriss? Foreman hat sich geweigert, mich auch noch bis an die Haustür zu fahren."
"Mmmpf."
Ich humpelte zur Kaffeemaschine und wollte mich bedienen, doch Wilson schob meinen Arm weg. "Willst du nicht vielleicht erstmal duschen und dich fertig machen? Du siehst aus wie ausgekotzt."
"So fühle ich mich auch!"
"Kater?"
"Nein, Albtraum."
"Ach, daher das Gebrüll eben?" grinste er.
Ich nickte bloß, aber er ließ nicht locker und wollte, dass ich ihm alles erzählte.
Sein Gesicht war ziemlich unbewegt, als er mir entgegnete "Du hattest sicherlich gestern abend bzw. heute früh zu viele Tabletten. Daher die verschobene Wahrnehmung und die Vermischung mit dem Traum..."
"Was redest du eigentlich?" fragte ich unwirsch.
"Greg, weißt du denn nicht mehr? Das war doch gar nicht Allenby. Das war ich! Und gebrüllt hast du bei mir auch nicht...Ganz und gar nicht..."
Hätte er keine Ohren, er hätte im Kreis gegrinst. "Witzig", grunzte ich nur und wandte mich zum Gehen. Als ich mich noch einmal umwandte, um ihm einen vernichtenden Blick zuzuwerfen, stand er auch schon wieder mit dem Rücken zu mir und wurde von krampfhaft unterdrücktem Lachen geschüttelt.
Toll, nicht? Mein einziger Freund macht sich auch noch lustig über diesen elenden Tagesbeginn.

Nach der Dusche fühlte ich mich halbwegs wieder wie ein Mensch und als ich fertig und angekleidet wieder die Treppe herunter kam, hatte ich tatsächlich Appetit. James hatte den Tisch schon gedeckt und las in der Morgenzeitung, als ich mich zu ihm setzte. Ich nahm mir einen Bagel, etwas Rührei, einen Kaffee und war grade drauf und dran, 3 Vicodin zu schlucken als er wieder meinen Arm festhielt. "Meinst du nicht, das sind 2 zuviel?"
Ich schüttelte den Kopf. "Nein."
Er nahm mir trotzdem zwei aus der Hand. "Doch!" Und damit warf er sie zurück ins Glas und schraubte es zu.
Entgeistert blickte ich ihn an. "Solltest du es nicht mir überlassen, wie viele davon ich brauche?"
"Ich erinnere dich an die Woche, in der du uns beweisen wolltest, dass du es ganz ohne schaffst. Du hast dir als Gegenschmerz die Hand gebrochen! Ich denke, es war viel zu lange dir selbst überlassen, wie viele davon du brauchst."
Schnell schluckte ich die verbleibende Tablette mit etwas Kaffee. "Nun fang nicht wieder damit an. Ich dachte, das hätten wir durch."
"Ich mache mir nunmal Gedanken um dich."
Manchmal hat er einen leichten Silberblick, dachte ich und stocherte leicht mürrisch in meinem Ei. Das Frühstück weckte aber tatsächlich ein wenig meine Lebensgeister und insgeheim war ich dankbar. dass er hier war. Ich nehme an, das wusste er. Er ist so ziemlich der einzige Mensch, der mich zu durchschauen vermag und meine Art zu nehmen weiß. Alle anderen irritiere ich schon, seit ich 3 bin. (Oder seit mein Bein kaputt ist und mir übel mitgespielt wurde...)

Wir hatte grade unser Frühstück beendet, als es klingelte und ein übellauniger Dr. Foreman uns abholte. "Ich kann Ihnen sagen, House, das mache ich nie wieder!"
"Ich kann Ihnen sagen, Foreman, ich bin Ihnen sehr dankbar!"
Seine Augenbrauen zogen sich zusammen und er sah im Rückspiegel zu mir hin. "Das nächste Mal gehen Sie zu Fuß zur Arbeit, wenn sowas ist! Oder Dr. Wilson geht zu Fuß nach Hause, sein Auto holen! Ich frage mich wirklich, wieso Sie das Angebot von Dr. Allenby nicht angenommen haben."
"Haben Sie mal sein Auto gesehen?"
"Ja! Und ich finde es wirklich cool!"
"Da sind wir wohl geteilter Meinung", entgegnete ich und war nun entschlossen, zu diesem Thema nichts mehr zu sagen.
Der Rest der Fahrt verlief schweigsam, wenn man von Wilsons unterdrücktem Gegluckse absieht.

Nachdem wir den Aufzug verließen, trennten sich unsere Wege und jeder ging in sein Büro. Die Onkologen, die mir heute früh begegneten, sahen auch nicht eben frisch wie der Morgentau aus - einige schienen einen ziemlichen Kater zu haben.
Mit einem Hochgefühl schritt ich erstmal zu Voglers Büro und betrachtete mit Genugtuung die Umzugskisten, die darinnen noch standen. Auf einer ließ ich mich nieder und schaute mich zufrieden um.
Cuddy sah mich durch die Glastür und trat ein. "Dr. House, was machen Sie denn hier?"
Ich streckte mich kurz und entgegnete: "Ich wollte nur mal auf des toten Mannes Kiste sitzen."
Sie schüttelte den Kopf. "Darf ich annehmen, dass der Plüsch-Ebolavirus mit Geschenkband von Ihnen stammte?"
"Ja, war der nicht nett?"
Sie verdrehte die Augen und ließ mich wortlos sitzen.

Ehe ich es nun vergesse, zeige ich wie gewünscht noch einige andere Plüsch-Krankheitserreger.
Die Pest


Fleischfressende Bakterien


Schlafkrankheit

Nun, ich denke, das reicht an Beispielen.

Im Krankenhaus hat mir heute der Fall eines Mannes mit bizarr angeschwollener Zunge den Tag gerettet. Es war hochinteressant und ich hatte viel Gelegenheit, Chase mal so richtig zu piesacken.
Zu Mittag aß ich mit Wilson, der mir erklärte, dass Allenby schrecklich glücklich schien und sich wahrscheinlich immer noch darüber freute, dass ich mich gestern abend zehn Minuten mit ihm unterhalten hatte. Wie auf Stichwort erschien er auch prompt an unserem Tisch und druckste herum. Ich ignorierte ihn und lenkte mein ganzes Interesse auf meinen Teller.
"D-Dr. House?"
Ich blickte auf. "D-Dr. Allenby?"
Er knetete verlegen seine Hände und versuchte einige Male zu beginnen. Endlich brachte er heraus: "Ich...ich wollte nur...ich meine...ich wollte sagen...Also...Sie...ähm...Sie können mich gerne Louis nennen."
Mit hektischen Flecken auf den Wangen sah er mich erwartungsvoll an.
Ich hob eine Braue und lächelte dann strahlend. "Wunderbar! Sie können mich gerne Dr. House nennen!"
Er sah mich an wie ein angefahrener Hund, schaute dann schnell zu Boden, nickte und verließ fluchtartig die Kantine.
Ich wandte meine Aufmerksamkeit wieder dem Teller zu und kratzte meine Reste zusammen. Natürlich spürte ich Wilsons bohrenden Blick und sah endlich zu ihm auf.
"Was?"
"Sag mal, musste das sein?"
Ich schaute ihn fragend an.
"Guck nicht so! Du weißt genau, was ich meine! Er nimmt all seinen Mut zusammen, kommt hierher, spricht dich an....Und du?"
Ich hob nur die Schultern.
"Es ist weiß Gott so schon schwer genug für ihn, denke ich! Musst du auch noch auf seinen Gefühlen herumtrampeln?"
"Offiziell weiß ich nichts von irgendwelchen Gefühlen seinerseits auf denen ich trampeln könnte und benehme mich nicht anders als sonst auch!" schnappte ich.
Ich wollte Wilson nicht anherrschen und ich fühlte mich unbehaglich und überfordert mit der ganzen Situation, aber es war nunmal raus.
Wilson hob die Hände und seufzte. "Du bist verkorkst und kaputt, aber du bist mein bester Freund. Und ich weiß einfach, dass ganz tief dadrinnen", und er stubste mir gegen die Brust, "auch noch ein Mensch wohnt. Auch wenn er sich nur mir ab und an zu erkennen gibt."
Zum Zeichen, dass die Unterhaltung für mich beendet war stand ich auf und brachte meinen Teller weg. Wilson folgte mir aber bis in mein Büro.
Ich setzte mich mit einem Seufzer und sah ihn an. "Es tut mir leid."
"Wirklich? Vielleicht solltest du dich bei ihm entschuldigen...."
"Dafür, dass ich bin wie immer?!"
Er setzte sich auf meinen Schreibtisch. "Stimmt auch wieder. Aber...manchmal denke ich, zu ihm bist du besonders unangenehm."
"Hey, gestern habe ich mich mit ihm unterhalten!"
Wilson grinste wieder. "Ach...stimmt ja...Und wie sagst du immer? Menschlichkeit wird überbewertet!"
"Ganz genau!"
Er stand auf und wandte sich an der Tür nochmal kurz um. "Rachel Goldstein hat mich gefragt, ob ich wüßte, auf welchen 'Typ' er steht."
"Und?"
"Ich hab ihr gesagt er mag Brünette mit blauen Augen!"
Ich warf meinen Ball nach ihm, der aber bloß noch die geschlossene Tür traf.
Für den Rest des Tages zerbrach ich mir den Kopf darüber, wie ich Cameron wieder ins Team holen könnte.

Wednesday, September 06, 2006

In memoriam

One cornerstone at PPTH...
Cuddy sent this to my private email-adress.

The wonderful sign I hung on his office-door was taken away, what a pity.
It read:
Lasciate ogni speranza, voi ch'entrate!

Rainy day

Topp.
Topp.
Topp.

Indefatigable raindrops keep smacking against my window. The whole day is rainy and uncomfortable , my head is aching and my leg hurts direly. Presumably today I took the double ration of my Vicodin - I have no eye for this today.

Despiote all this I am not in a bad mood, 'cause we have a reason to paaaaarty. This fat, abhorrent son of a bitch Edward Vogler now is history for Princeton-Plainsboro Teaching Hospital. Call me the 50-Million-Dollar-Man! Dr. Cuddy keeps calling me the 100-Million-Dollar-Man, but I opine to share this title with Wilson.

It didn't start well yesterday. The supervisory board voted against me, with only one exception which was Wilson. At least he wasn't intimidated by this fat, smug dumpling. His vote wasn't taken and soon he ,too, got fired. It was our luck that Cuddy could not deal with that any longer.

I hardly could have coped with James losing his job because of me. Verisimilar I'll never forget his face as he said the only things that mattered in his life were his job and our friendship. I didn't know where to look at.

Well, most of you will know Vogler withdrew his money and took his leave. I'm ever so sad, abysmally sad... (Not in the least!)
I think he was more interested in buying a bunch of doctors than helping a hospital. And I, I wasn't cuddly enough and was to be abandoned at the next guardrail.

Yesterday evening, Wilson, Foreman, Chase and me celebrated this event. Cuddy just briefly drowned a glass of sparkling wine and gave the party pooper. I'm not quite sure why Chase took part of this celebration. He has no clue what I am concocting for him, now he cannot spy for Mr. Ed anymore. Open ill-will would be too flat. I think I'll just bore him to death. No interesting work anymore for him...no!

This evening there's a little party at oncology I am invited to. Of course the guys are happy to keep their head of department.

To celebrate the new, old labor situation I put on my red shirt, which seems to siut me so well. When I entered my office at 9:00 AM, there was a steaming mug of Starbucks Breakfast Blend on my desk, aside a turkey sandwich. "How moving", I thought and dialed Wilson's direct access.
"Greg?"
"Thank you, Daddy!"
"....?..."
"Was that not from you?"
"What?"
"The coffee and the sandwich."
"As far as I can remember, we both arrived with your car today", he amusedly retorted.
"Tut. Right."
"Enjoy your meal anyway! I have a slight idea who did this to you..."
"Yes, I suppose Cuddy regretted being that bitchy yesterday..."
"If you think so..."
I shrugged and hung up.

When I was on my way to Wilson's office a few hours later, a hell broke loose on the hallway. Loud music resounded at the hall and 5 nurses and female doctors spied into an office, where Allenby danced to the sounds of that song from Blade whilst he was scribbeling diagnostic findings on a whiteboard. I stopped breifly and asked if nobody had to do better than watching this complete idiot. Deeply blushing, Allenbys ardent worshippers escaped just in that moment when Wilson's door flew open and he hastened to Allenby's office. He grinned at me briefly, then teared up Allenby's door and yelled: "This is the oncology, not a discotheque!!!"
Allenby winced and put the music out just when I couldn't help another "Complete idiot!" coming from my mouth. Of course this earned me a glance from Wilson. Allenby didn't say anything, but looked sheepish.
I turned to Wilson's office and sat down on his visitors chair.
"He's humming 'Tonight' the whole day", Wilson grinned as he entered and closed the door.
"I wonder why..." I retorted underwhelmed.
"So do I, now that he had the chance to not only admire you from afar."
"Why didn't he choose Chase?", I asked with a malignant grin on my lips. "He'd suit him so good! And he's the right age for him. I mean, doesn't he think? He's half my age!"
"Don't exaggerate... Louis is 27. But you're right with Chase", he shrugged with a broad smile. "But you can't always choose whom to fall in love with."
I stared at him. "Recently you solely told me he was 'going for me'."
"Weeeeell, that was a few days ago. Since he savored you last evening the poor chap just runs around with a dramy stare."
"If he makes mistakes because of that, throw him out!"
Wilson leaned back and grinned diabolically . "I bet he imagines every single minute of the day how it feels when this sarcastic curmudgeon melts away in his arms..your faces getting near each other and..."
Quickly I disrupted him. "You really have a disgusting, perverted and ill fancifulness! But nevertheless I beg you to look at this series radiogram and advance your opinion."
"Okay, just give me 10 minutes."
I nodded and left his office.

Some 15 minutes later I heard not one, but two persons enter, as I studied the said series radiogram. "I thought why not bring Allenby with me!", Wilson grinned.
Dammit...
Cantankerously I turned and gave them a short nod. Then I advanced my opinion and stepped back to let them have a closer look. "Um, Allenby, would you please excuse us?" I said then.
Allenby turned to me with a questioning expression on his face. "Yes...of course...."
I grabbed Wilsn's arm and hauled him out of the room.
"It's total overkill to bring him here!!!"
James lifted his hands and averted. "Weeeeeell, after all I almost lost my job because of you... No, rubbish. I'm not to blame for this. He begged to come with me and had the really good argument it helps him with his project."
I gasped. "Fine, so I'm able to get away with torturing him a bit."
Wilson lifted his eyebrows. "When don't you?"
We re-entered and I stepped closely behind Allenby. "So? Any idea?"
I had to deny myself from grinning when I saw him shiver and raising hackles. I'm absolutely used to people raisng hackles because of me, but for other reasons.
As he turned to me, I hurried to step back and then tear up his theories. Wilson couldn't accuse me of being mean... Eventually this all served his education. I almost pitied him as he blushed even more and did not know where to look. And it nearly impressed me how he put up new theories again and again and one hit the nail on the head. Maybe he is no complete idiot at all.

James appreciatory patted his shoulder and released him from the room. Then he turned to me.
"This was truly somewhat mean of you...."
I played indignation and raised a brow. "Mean? Me? I just let him wind!"
"I didn't mean that. I saw perfectly well how you stepped behind him and asked for his ideas sooo close to his ear."
"So what?!"
"This poor chap almost fainted!"
"Well", I retorted, "that's just my effect."
Then I stepped closely behind him and whispered to his ear "So, James? About to swoon, too?"

Fat man's gone

A wonderful good morning to you all!
I have a hangover, but I'm more than in a good temper.
I'll tell you about it later, when I feel better.
The day was absolutely dramatical, but you already can have a sip of virtual champagne.

Tuesday, September 05, 2006

The day of reckoning

2:04 PM and nothing new.
All this waiting is tearing at my nerves.
To distract me I am hearing Smashing Pumkins'Ava Adore really, really loud and totally go off to it.
Sometimes I regret not to play in a band anymore.

Since 9:00 AM I am here and since 9:00 AM I am awaiting the verdict. I met Vogler this morning in the elevator and he danced around me shaking his fat body singing:
"Da-Da-Da, Dr. House is in da house!"
We were lucky not to crash.
Unimpressed I glanced at the elevator-door and waited for my floor.
"Dr. House, why don't you go and play some gameboy and watch your daily soap? The handsome doctor gets fired today."
Without a wird I descended.

Wilson told me it would be make-or-break for me today and he would never vote against me. I jus fear Cuddy will 'cause she thinks that she otherwise will lose her job. Like the whole rest of them. Sonn I'll know more, I think.

Without caffeine in high application rates as well as Vicodin I cannot keep my eyes open today.

My hopes for Allenby's invisibility did not fulfill also.
I was meeting Wilson to ask for his help in a really dodgy case. He sat in his chair and studied the file, I was sitting with a cup of coffee on his desk glimpsing into the file when someone knocked at his door. James hardly looked up as he said "Come in!" and I didn't bother either. The door flung open full of verve, but for a while no one came in until we heard hesitating steps.
"H...."
I looked up. "H...?"
"He-hello, D-Dr. House...Dr. Wilson..."
I am such a lucky devil! Allenby stood some part away from the desk and looked as if he didn't know whether to betake himself to flight or coming closer.
"He-hello!" I replied in a demonstratively bored way.
Wilson drooped the file and smiled broadly "Helloooo, Louis! May I help you in any way" I took the file from his hands, ran over its pages and gasped impatiently.
"Um...n-no. I d-don't want to disturb you, you're busy. I'll c-come back later, if that's..."
I shortly looked up to him and raised a brow.. "Do you always stammer like this or do you even suffer from aphasia?"
Allenby watched me nervously. "N-no...this is...it has...I dn't know."
"Exciting", I meant and turned back to the file. From the corner of my eyes I noticed Wilson's grin geting even broader. The bastard relished the whole situation. He stretched and cracked with his fingers. I hate it when he does that. "But no, you don't disturb in the least! What's on your mind?"
The one spoken to remained silent for a while and then replied: "I'm sorry. I have forgotten about it..."
"What an idiot!" I hissed quietly but still audible, getting a quick glance from the side by James. I looked up and flashed an amiable smile at Allenby. "Okay then..." Don't waist our time! I did not add, because Wilson's eyes were stinging at my face.
Allenby observed me for a while, then nodded and turned around. He wasn't out of the door for a single second as it opened again. "Sir?"
"Who are you? Columbo?", I snapped.
He took a deep breath and seemd to take courage. I desperately wanted to close my eyes, put my fingers in my ears and loudly sing La-La-La and prayed silently Don't let him say it!Don't let him say it! Don't let him say it! On the corridor behind him I spotted a young assistant doctor and two nurses who seemed to waylay him and impatiently waited that he left us.
"I asked myself...."
Pause. He looked into two pairs of asking eyes.
I sighed at the end of my tether and helped myself with Wilson's coffee.
"Is that Halston you use, Dr. House?"
I banged the mug on the table. "What? This was what you asked yourself?"
"Um...no....yes...no."
"Halston Z-14, if this satisfies your curiosity. Was it that for now?"
He awkwardly shrugged one shoulder. "No, actually I wanted something else."
Wilson raised his eyebrows. "Did your problem come to your mind again?"
Allenby blushed. "My problem?"
"Yeeeeeeeeees. You wanted to ask me something."
"I see. I SEE! You meant that... Um...no."
LORD, please thrwo brain out of the sky!!!
"Iwanted to ask Dr. House if he would like to come with us tonight..." He exhaled deeply and looked at me, all asking. I looked the same way at Wilson. "Any idea what he wants from me?"
James nodded. "I have! He's talking about our Onkology-Pub-Evening."
"Oh, I didn't know about that. Are you meeting there more often?"
"Nnno! This evening it's the first time."
I turned to Allenby. "How considerate of you to ask. But you should know I'm no member of the oncology."
James drew his chair in my direction, leaned back and grinned at me. "But that doesn't matter at all!"
If he doesn't watch out, I'll break his neck sometime and will arrange it in a way it seems to be an accident.
His grin grew broader. "You'll fit perfectly well in our happy round, Greg!" Then he turned to Allenby. "What do you think?"
Some spots began to show on his cheeks. "Y-yes...I subscribe to that. I...erm...hrm...I'll buy you some drinks, Dr. House."
I looked surprised. "Well, that sounds alluring! Really seductive! Lovely day for a Guinness!" I wanted to snap a quick "No!", but James already clapped his hands. "Done! Fine. I am very pleased!"
Stunned I stared down to him. After all, I managed to gnarl: "Okay, YOU drive!"
"But...I could be driving!" Allenby hastened to say. James clapped his hands again. "Wonderful! 7 PM at Dr. House's place?"
"7 PM at YOUR place!", I snapped.
James shook his head with a smile. "No, I'm the one with two good legs", he pointed at mine.. "Wait, Allenby, I'll just write Greg's adress down for you..." He scribbled it quickly on a memo and put it into Allenby's shivering hand. He stammerd a goodbye and fled from the office.

For a while we both were silent, then I crashed my cane on Wilson's shoulder. "Brutus! JUDAS! What the heck are you thinking??? Now he even knows where I live!!!" Wilson warded me off, he was near breaking down from all his laughter. "Just wait and see, I'm sure it's going to be a fairly nice evening! You both like Guinness and Irish pubs. And you like me!"
"I don't!" I gnarled.
"Give it a rest, you do. And you know that I know." His grin just did not want to leave. I hurled the file into his lap. "We should better pay attention to this!"
"Yes, you're right", he chortled and we finally discussed the case.
Whilst walking out of the door I turned to him once more. "What dou you think is it he likes so much about me?" I grinned. "My blue eyes? Oooooor this big and hard cane?"
Wilson snorted with laughter and his coffee landed on his screen. "I think, it's your blistering good looks and your disarming character."
I greeted him with my cane and went down the hallway heading for my office.

About 6 PM James phoned me as if to make sure I didn't leave the country. "Fine, I'll be there in approximately 45 minutes. And don't dress that scruffy again."
"No, Dad", I sighed and hung up. Not anyone is able to always look as neat as a pin as he always does. But I did my best:

Had I already known yesterday about how advantageous my red shirt seems to look, I would have put it on...
I had not the slightest intention of letting Allenby ring the door bell or even step inside, so I forced Wilson to wait at the roadside with me. Just on time at 7 PM an unspeakable car came around the corner.
"Are you mad?" I declared and turned to James. "This dude's driving the Jeepers Creepers Car!!!" If any of you has forgotten about this eye candy of a car, here you are:

James nodded not less stunned and with open mouth. "Yeaaaaah", he drawled. "But it's not that...flea-bitten."
"Amazing! So we're taking a ride in a sparkling Jeepers Creepers Car! And where? On the cargo area?"
My question got superfluous as the car halted and Allenby opened the door from inside. It had three front seats, the monster.
"Fine then!" grinned Wilson. "Just sit down in the middle!"
I glared at him and climbed into the car with an effort - assiduously ignoring the helping hand Allenby offered me. Wilson happily flung himself into the other seat and beamed at Allenby. "Ever so nice of you! Really!"
"Sugar!", I grumbled and glared outside of the window in defiance.
Allenby killed the engine twice, then we finally were on our way.

The other colleagues from oncology were still waiting at the pub and with no one smirking at me, it got clear Wilson had not told anyone about my dilemma. Maura Ward beamed at Allenby full of expectation and offered him the chair next to herTo my displeasure he sat down to my right. I bet, Maura Ward was oblivious to the fact this was more unpleasing to me than to her. Afte all, Wilson sat to my left, so I was able to unabashedly talk away the evening with him.
Or I'd just stay silent.
A red-cheeked, irish waitress brought the menu and half of the oncology ordered burgers.I just peered which drink would be the most expensive. Unfortunately this was a creamy cocktail, so that Allenby just would have to pay Guinness for me. Aaaah, Guinness...always a pleasure!
They were playing live music at the pub - a colorful section right through all sorts of irish music, rock etc.This was something I liked already. I had a look-around and found the pub quite appealing, too, but no one had to know this. James could that tell from the tip of my nose anyway and grinned at me.
"Why are you grinning that moronic?", I flew in his face. He just smiled indulgently. "I see that you like it here. Are you still determined not to have any fun?" I sighed, lifted my pint to my mouth and muttered a "Better than sitting at home wondering what will happen tomorrow" into its froth. Wilson watched me sympathetically and briefly held my shoulder. Then he leaned toward me and whispered conspiratorially "And... nothing will happen to you this evening. He won't pitch into you, he's much too british and nuts about you to do so." I rolled my eyes and then turned to the conversations again. Most of the time I just listened, but when the band played "Can't take my eyes off you", I tapped my cane to the music. Wilson lowdly bawled the refrain and tried to incite me to sing along. "Come on, they're all chanting!" "Yes, and they're all looking like complete idiots!" Finally he talked me into singing along and I'll never admit that this was fun to me. Somewhere down the road I had enough Guinness to let me push to the stage, take a guitar and to the collectiv ardor of the audience performed "Tonight". Reamonn is irish, isn't he? I'm not sure, but it was the only song which came to my mind and wouldn't let me look like a baboon.
As I hobbled back, everyone was hooting."Dr. House, I didn't know you can sing!" "And play the guitar?"
"Oh, he even plays piano", Wilson grinned and was tapping on my shoulder.
Allenby just gawped at me and was lost for words.
I sat down without looking at hi, and heard James susurrate: "Congrats! In the last three minutes he totally fell for you!"
My Goooooood...
Before we hit the road, I downrightly begged James to bail at my place and not let Allenby drive him to his front door. "But surely I'll drop out at your place! I won't leave my best friend in the lurch!"
Allenby seemed fairly disappointed, but I felt brilliant as I dropped out of this car from hell.

As recently as I reached my front door it came to my mind which day was awaiting me and my heart dropped. Outwardly I seemed emotionless, as Wilson waved to me and turned. "What?", I asked playfully. "No hug to say goodbye?" Wilson turned to me again and peered at me. "You're seriuos, no?" I didn't answer, but as a matter of fact he embraced me and whished me luck for tuesday.
Inside I leaned against the door and popped 3 Vicodin. I swallowed them without water, made myself ready for bed and laid there for long, my second pillow hugged close to me, and stared into darkness. Although I never would have admitted it, of course I was worried.
I would have given anything for Wilson staying here this night, just to have someone to talk to.
I felt oddly hollow and found no sleep for hours.

Monday, September 04, 2006

Snapshot

Isn't this beautiful?
A picture of me and Wilson at the happiest place on earth.
Princeton-Plainsboro Teaching Hospital.

I'm the cuter one...

I don't do mondays

Mondays are out.
They're evil.
They stink.
They're pestilent.

I bet half of the world's population would be stressed to a lesser extent if Mondays were abolished.
Should I ever gain world domination, I'll do that.
But I'm sure that there soon will be t-shirts annoucing I don't do tuesdays.

This monday's a special one. As a matter of fact, Cameron isn't here anymore. "Goodbye, House" was earnest. And for over half an hour I am awaiting the sword of Damocles above my head to come down, but no Vogler in sight or earshot.

Now I am holding on to my third cup of black coffee with sugar and even have been to the consulting room. What people are this, wearing t-shirts with a big "PLEASE" on the front and "FUCK ME!" on their back? I declined with many thanks...
My special friend, the slightly dim-witted college-student with his little brother, visited me again. Lord, please throw a big portion of brains out of the sky. And if you want, slay him with it!

Dr. Foreman was here a short while ago and asked if anything was okay because I was in the consulting room. I said I was in a bad mood and he retoted: "Really? Tell me something new!" Never mind!
I don't give a damn about it.

I didn't sleep well, but this was to be due. I even missed the "date" at Stormwind, 'cause I laid stretched on my sofa, beside me the third glass of barrique-wine listening to James Blunt.
When the phone rang, I first didn't know what happened. It was James, he wanted to know where I was.
"Hm? What do you mean with 'where are you'?"
"Forgot? Stormwind?"
"Stormwind?"
"The gaaaaaaahaaaaame...."
"Ah!...."
"Okay, I see. You're queasy about tomorrow."
"Queasy? Me? No."
"Gregory, if one person knows that this cynical scumbag is hiding a real huma being inside of him, this is me..."
"Are you talking about me?"
"Bingo! ... You know what? Come to my place."
"No way - I drowned three glasses of wine..."
"I'll come for you!"
But he already hung up and surely was on his way.

No ten minutes later I sat in his car and hardly had had the time to collect my things.
This evening I got to know a certain guild named The Oncology where Wilson's "astonishingly" a member. One member committed the fault to whisper to Wilson if the purple diviner came online today. I read that...
Wilson grinned somewhat uncomfortable and confessed that this had become a dictum for me since his colleah´gues knew I was playing there, too.
Never mind! They're right. I have a cane... But I couldn't resist to make a sniffy remark about a member called "Alecscudder".
"Such words from a guild having members named after gay literary characters!"
Wilson blushed deeply. "Ah yeeeeeeeeeeeeees", he drawled. "There's still something I wanted to tell you..."
"...?..."
"This is Allenby....And....erm...he goes for you!"
"....!...."
"I myself didn't know that until friday. He overheard our talking about cuddling and came to me totally in despair and wanted to know if there was something to it. Of course I wanted to know why he was so interested in that..."
"You're pulling my leg!"
"Nnnnno!"
"The British assistant doctor? The heart-throb?"
"Yepp!"
"Never. This is crap!"
"This is no crap. Although I whished it was."
"In private you're laughing up your sleeve!"
"Exactly..."
"Why doesn't he call himself Clive Durham? That would suit him better."
"Aaaah! Shall I tell him you think he resembles young Hugh Grant?"
Wilson grinned whimsically. I reluctantly shook my head and wanted to brush aside this new gained knowledge. I could barely handle Cameron linking me, so how should I handle that?
The world's a madhouse.
Until now, Allenby was pretty invisible to me and I realy hope that this stays that way. He confessed to James, hopefully not to me.

Sunday, September 03, 2006

Rainy Sunday

Once again such a depressing rainy day I am pondering a lot whether Vogler will discharge me next week or not.
Well, he can't do that without hearing the executive committee.
And: Wilson is part of it.
This should soothe me.
Furthermore I ask myself if Cameron is earnest about her layoff. It would be a pity to lose such a good immunologist.
No, this week won't start good for me.

Yesterday evening in return was so much the better. (It's odd for me to say something like this, but it's true.
Wilson obtained a Fridge-Pack Guinness (and I blamed him he'd wanted to make me will-less), ordered chinese food and put the new season of Scrubs in.

With some pints of Guinness and watching Scrubs for hours one can get really silly.

Later today I agreed to meet him online at "Stormwind". I noticed that half of the oncology is playing there. Unbelievable.

Saturday, September 02, 2006

On the galley again

Hospitals are soul-destroying.
I hate them.
The smell of
Der Geruch nach disinfectant, white smocks wherever you look and most of all patients.
I hate patients.
Depressing.

Depressing as well was yesterday evening. Suddenly it got to my mind that I had nothing at home except for the cold cuts Wilson brought for the rolls. It was too late now for delivery which meant I had to face up to the terror of the mall myself.
Why I'm pissed about that?
Just try to jockey a shopping cart with on hand through a supermarket filled with gruesome music, your cane in the other hand. And then try to pick some things from the shelf.
It took ages, even if I didn't need much. Walking wasn't that good for my leg and as I arrived at home, I had dire pain.
So I threw everything in the kitchen and strechted on the armchair. There he was again, my best friend. The brown glass with my pills.
No, you can't have them. These are mine!

This evening I felt somewhat odd. After Emergency Room I thought of ordering a pizza, but forgot about it when watching Ghost Whisperer.
Eventually, I grabbed my book and finished it. Although it was late, I couldn't sleep and sat down at the piano. I didn't leave it until I was able to play the song from The Piano. But this song made me even more depressive in a funny way.

Finally in bed another wave of pain in my leg overwhelmed me and I poured down my Vicodin with a sip of Scottish Single malt without thinking about it.
Check it out! Cool, huh?
I hugged my second pillow, noticed a weird warmth spreading all over my body and was knocked out soon.
Thus I didn't have much time to ponder if I was just feeling lonely this evening.

But - alas - short was the night! At half past four the telephone ended my slumber.
I picked it up and immediately heard Cuddy on the other side.
"Good moooooooooooooooooorning, Dr.House! How are you feeling today?"
"Hrm...erm...grumble...better...."
"Excellent! Your medical certificate expired yesterday. So you're able to be on duty from 6 AM to 3 PM!"
"...."
"Dr.House?"
"...today? It's saturday!"
"And you're 6 years behind your duty! Besides that you're in need of every bit of goodwill from my side after that speech!"
"Persuaded."
"Good! Dr. Chase is on duty, too!"
"Wonderful..."

This, of course, was an unbelievingly stimulus. In that case, I was ever so happy to get up. Chase, who's telling Vogler where I am, what i do, what I think and so on.
Chase, the little moron nice colleague doing anything for his carreer. Isn't that wonderful? There's a photo of him on the internet:

Sun bursts through, eh?
Good, what should I do? I got out of bed, showered, put my clothes on and got to hospital where he immediately greeted me.
In the end, I shouldn't mind where I'm playing with my gameboy...

In order not to be too bored, I secretly put a glass of applejuice among the urine samples and filled it right before the horror-stricken eyes of my fellow doctors into a squirt gun.
You wouldn't believe just how much panic a hobbling man with cane and loaded squirt gun can arouse. I circled around myself, the squirt gun in my outstretched hand and was aiming at every doctor in the room.
This caused a fine hubbub. I stopped circling when I was aiming at Chase and showed a crazy glance. "Chaaaahaaaase", I said quietly and took a step towards him.
I didn' t know how deranged this ever preppy young man can look, when he's fleeing from me through the corridors. And if you're daft enough to hide in your office, even a hobbling man with cane will catch you for sure...

Slowly I opened the door to his office, aimed at him with the words "Chase - you are dismissed!" and pulled the trigger. For long I won't forget the "Pft Pft Pft" of the squirt gun. Chase shrieked like a girl. I blew over the gun and went to my office.
It didn't take long and Cuddy asked me to come to her office.
"I'm sure I do not have to tell you why you are here?"
"Because of this harmless joke?"
"Joke??? Since WHEN do we call it a joke, to fire at colleagues with urine saples???"
Aaaaaah...I relished this triumph! Chase didn't even notice it was just applejuice.
I took the squirt gun, sprayed right before Cuddy's stunned eyes a ray of juice into my mouth, lolled back into the chair and rolled it for some time in my mouth before swallowing.
"Hm....slightly increased number of leucocytes...I suppose this man should be drinking more..."
Then I stood up and sprayed a little juice into her glass of water when leaving.

Punishment got me in my own office by a ruined keyboard. I've been careless and left my coffee at my computer. Chase took advantage of my being absent and sired almost one spoon full of salt into my coffee. Of course I spat it out lock, stock and barrel - all on the keyboard.
Well, the IT exchanged it already and Dr. Cuddy noticed with a burst of laughter that the ammunition of my squirt gun was applejuice.
Of course she pretends to be unforgiven.

Just the other moment Wilson was here and asked if I would go to the cinema with him to watch "Snakes on a plane". How dull does one have to be to watch such movies? I retorted it would not only cost him the ticket for me, but bribe-money, too.
Cuddy, who came in shook her head. "This is going to be too expensive for poor Dr. Wilson."
"Okay...what about watching some DVDs at my place? I've got the new season of Scrubs", he then suggested.
That man must be lonely since his seperation.
I was well aware of Cuddy still with us and retorted cattily: "Fine! But only if we'll snuggle again!"
He perfectly papered over the slight, emberassed blush and replied as amiable: "Good! But only if you're such an affectionate person as yesterday!"
Briefly I was speechless to be hoisted by my own petard and Cuddy shot quick glances from one to another. Then she lifted her hands and shook her head.
"I just do not want to know what's happening with you both."

Well, I think she knows how this was meant.
After all, she knows us.
About half an hour and I am redeemed. Tomorrow I'm having a day off (it's Sunday!), so we should be able to watch the whole season.

Friday, September 01, 2006

Even more astounding

I'm a bit shattered to pocket a comment.
But I am sure it is no unknown reader, but some of my colleagues.
For sure it's Wilson's revenge.
However, I laid down as well and he embraced me while he was sleeping.
I wanted it to be embaressing for him and didn't push him back.

Astounding and bewildering

Hello, dear readers!
Yes, I've got some. This is the fact which is astounding and bewildering me. If I can buy into the counter, actually a few people lost their way and came here.
On this I immediatley treat myself with some black coffee. If the inclined reader whishes to get some coffee, too, just brew some yourself.
Yesterday I pitied myself a while and then checked if someone's sent me an email. Besides all that commercial spam there really was one Wilson sent. Well, he supposed he's funny, I think, because he attached this picture:

And this coming from am man who's seperated once again...

Anyway, shortly after this discovery he phoned me and asked, if I tried the game yet he got me for christmas. I didn't even try to stammer an excuse and promptly said "No". I should "unearth" and install it and then phone him again.
As I already had nothing better to do, I did as he told me. World of warcraft is no promising name at all, but if my one and only friend is playing it, I should risk a glimpse.
The installation took ages and in between I almost nodded off. On the phone he illustrated, where I should "make a character". He would meet me there then.
I understood what he meant, when there was a hunter approaching me at that game, accompanied by a fat bear named Vogler.

What shall I say? It really got me and was an alternation to my gameboy. But it's somehow alarming, how many nerds stay there until late at night. Somewhere down the road Wilson announced being offline for a short while and disappeared. I ran through an uncanny jungle for a while, until the door bell rang at half pat two (in the morning).
At the door there stood Wilson, armed with two servings of fried noodles he got at the Chinese around the corner and a laptop. I'd really like to know how he manages to always look neat as a pin whereas I stood at the door wearing a crumpled up t-shirt and baggy pajama-trousers.
So I had my first meal for that day (and the other day, too) in the midst of the night and Wilson arranged his laptop on my living-room-table. Time flied when you're playing this and I only looked up again, when at about half past six there was another ring at the door.
Quelle surprise - it was Dr. Chase, the little motherfucker the good, anxious, endearing colleague. Still in the clothes I described earlier and with reddened eyes from all this gambling, I must have made a truly wailful impression. Chase didn't doubt for just one second that I gave myself a medical certificate rightly and stammered something like "Good grief! Get well soon!" before he flung back to his car and drove to work.
Wilsn reported sick then as well and went to get rolls. It is really pleasing if there's someone who remembers such things. Luckily, he anticipated my empty fridge as well and brought additionally the appurtenances for the rolls.
The only thing I always have at home is coffee. (And Guinness, SCottish Single Malt and Cohibas...)

Now I am sitting here at my computer and expose myself to a constant stream of James Blunt. The other James (Dr. Wilson) doesn't get that fortunately, 'cause about one hour ago he went to my bed without a word. I'd like to have a nap, too, now, but the chair is much too inconvenient.